Gefesselt vom Blick des Älteren
Der junge Künstler Lukas lässt sich im Berliner BDSM-Club vom ruhigen, dominanten Blick des 52-jährigen Geschäftsmanns Albrecht fesseln und hart durchnehmen.
Die Luft im Schattenkeller war schwer von Leder, Schweiß und dem leisen Klirren von Ketten. Rote Spots warfen lange Schatten über die gepolsterten Wände, und irgendwo im Hintergrund surrte ein leiser Bass, der sich mit dem gelegentlichen Aufstöhnen aus den Kabinen vermischte. Lukas stand an der Bar, ein Whisky in der Hand, den er kaum anrührte. Mit 28 war er der jüngste hier in diesem exklusiven Bereich, sein schlanker Künstlerkörper in enge schwarze Lederhosen und ein offenes Hemd gekleidet, das die feinen Linien seiner Brust freigab. Seine dunklen Haare fielen ihm ins Gesicht, und er spürte, wie die Blicke der Anwesenden über ihn glitten – neugierig, hungrig, abwägend. Doch keiner hielt stand.
Bis er ihn sah.
Herr Albrecht saß allein in einer Nische aus dunklem Samt, ein Glas Rotwein vor sich, die Beine übereinandergeschlagen. 52 Jahre, silbergraue Schläfen, ein maßgeschneiderter Anzug, der die breiten Schultern und die ruhige Macht seines Körpers betonte. Sein Gesicht war markant, die Lippen schmal, die Augen aber – verdammt, diese Augen. Grau-blau, durchdringend, absolut ruhig. Sie fixierten Lukas, als hätten sie ihn schon die ganze Zeit gesucht, und hielten ihn fest, ohne eine Miene zu verziehen. Lukas spürte, wie ihm die Hitze in den Unterleib schoss, sein Schwanz sich unwillkürlich gegen den Reißverschluss der Hose drückte. Dieser Blick fesselte ihn mehr als jede Kette es je gekonnt hätte.
Er stellte das Glas ab und ging hinüber, die Schritte bewusst langsam, das Herz hämmernd. Albrecht musterte ihn, als er näher kam, und ein kaum merkliches Lächeln zuckte um seine Mundwinkel.
„Du starrst“, sagte Lukas, die Stimme rau vor Aufregung. „Oder ist das hier so üblich?“
Albrecht neigte den Kopf. Seine Stimme war tief, kontrolliert, mit einem leisen Berliner Unterton. „Ich betrachte. Es gibt einen Unterschied. Setz dich, wenn du willst.“
Lukas setzte sich, nah genug, dass er den leichten Duft von Albrecht wahrnahm – teures Rasierwasser, Leder, etwas Männliches und Sicheres. Die Anziehung knisterte sofort, dick wie der Rauch einer Kerze. „Lukas“, stellte er sich vor. „Künstler. Und du bist…?“
„Albrecht. Geschäftsmann. Und jemand, der weiß, was er will, wenn er es sieht.“ Der ältere Mann ließ seinen Blick langsam über Lukas’ offenes Hemd wandern, über die zarte Haut an seinem Hals, die leicht geöffneten Lippen. „Du wirkst nervös und gleichzeitig hungrig. Wie lange bist du schon in der Szene?“
„Zwei Jahre. Immer noch lernend.“ Lukas schluckte, spürte, wie seine Wangen heiß wurden. „Aber ich weiß, was mich anmacht. Ruhige Dominanz. Blicke wie deiner. Der Gedanke, jemandem zu gehören, der genau weiß, was er tut.“
Albrecht lehnte sich vor, die Ellbogen auf den Knien, und der Raum schien enger zu werden. „Gehören. Ein großes Wort. Meinst du das ernst, oder spielst du nur?“
Ihre Knie berührten sich unter dem Tisch. Lukas’ Puls raste. Er spürte die Macht in Albrecht, die Selbstverständlichkeit, mit der er den Raum beherrschte, ohne die Stimme zu heben. „Ich meine es ernst. Seit ich reingekommen bin und dich gesehen habe, will ich nichts anderes.“ Er hielt dem Blick stand, auch wenn es ihn zucken ließ. „Ich will dir heute Nacht gehören.“
Die Worte hingen zwischen ihnen, schwer und endgültig. Albrecht musterte ihn lange, prüfend, dann nickte er langsam. „Gut. Dann gehörst du mir für heute Nacht. Safeword ist Rot für Stopp, Gelb für Pause. Du sagst es, sobald etwas zu viel wird. Verstanden?“
„Verstanden.“ Lukas’ Stimme war heiser vor Vorfreude.
Albrecht stand auf, legte eine große, warme Hand in Lukas’ Nacken und führte ihn durch den Club, vorbei an anderen Paaren, die sich küssten oder schon tiefer in Spielen versunken waren. Die Tür zu einem abgeschiedenen Spielraum glitt auf – schallisoliert, gedämpftes Licht, ein großes Andreaskreuz aus dunklem Holz an der Wand, eine Chaiselongue, ein Tisch mit Utensilien. Die Luft roch nach Leder und sauberem Holz.
„Ausziehen“, befahl Albrecht ruhig. „Alles. Langsam. Ich will zusehen.“
Lukas’ Finger zitterten leicht, als er das Hemd abstreifte, die Hose öffnete, die Boxershorts hinunterschob. Sein Schwanz sprang steif hervor, bereits feucht an der Spitze, die Eier straff. Nackt stand er da, blass und schlank unter dem älteren Mann, der immer noch im Anzug war und ihn mit diesem unerschütterlichen Blick musterte.
„Schön“, murmelte Albrecht. „Sehr schön. Komm her.“
Er nahm weiche Lederriemen vom Tisch, prüfte sie mit den Fingern. „Hände hoch. Ans Kreuz.“
Lukas trat zurück, legte die Arme aus, die Handgelenke an die gepolsterten Stellen. Albrecht schnallte die Riemen fest, aber nicht zu eng, prüfte mit zwei Fingern den Spielraum. Dann die Knöchel, ebenfalls mit Lederriemen am unteren Teil des Kreuzes fixiert, sodass Lukas gespreizt und ausgeliefert da hing, der Rücken zur Wand, der Schwanz hart und zuckend nach vorne.
„Farben?“, fragte Albrecht und strich mit den Fingern über Lukas’ Brustwarzen, die sich sofort hart zusammenzogen.
„Grün“, keuchte Lukas. „Alles grün.“
Albrecht lächelte dünn und begann zu necken. Seine Hände wanderten langsam über Lukas’ Körper – über die Rippen, die flachen Bauchmuskeln, hinunter zu den Oberschenkeln, ohne den Schwanz zu berühren. Leichte Schläge mit der flachen Hand auf den Arsch, klatschend, wärmend. „Du bist so gespannt. Spürst du, wie dein Körper schon bettelt? Erzähl mir, was du fühlst.“
„Ich… fühle mich gesehen. Ausgeliefert. Es macht mich wahnsinnig hart.“ Lukas stöhnte, als Albrecht seine Nippel zwischen Daumen und Zeigefinger nahm und drehte, leicht zog. „Bitte… mehr.“
„Mehr bekommst du, wenn ich es will.“ Albrecht holte eine weiche Lederklatsche hervor und ließ sie sanft über Lukas’ Innenschenkel gleiten, dann einen leichten Schlag, der die Haut erglühen ließ. Lukas zuckte, stöhnte lauter. Noch ein Schlag, diesmal auf den Arsch, dann einen auf die Oberschenkelinnenseite, nah am Schritt. Die Erregung baute sich an wie eine Welle, Lukas’ Schwanz tropfte unkontrolliert, die Tropfen fielen auf den Boden.
Albrecht trat näher, flüsterte ihm ins Ohr, während seine Hand endlich den harten Schwanz umfasste und langsam streichelte. „Du gehörst mir heute. Dein Arsch, dein Mund, dein Abspritzen. Nur mit meiner Erlaubnis. Verstanden?“
„Ja… ja, Herr Albrecht.“ Die Unterwerfung floss aus Lukas wie Öl, seine Knie wären eingeknickt, hätte das Kreuz ihn nicht gehalten. Die leichten Schläge und Streicheleinheiten trieben ihn immer näher an den Rand, die Hemmschwelle löste sich auf. „Bitte nimm mich. Ich brauche es.“
Albrecht löste sich, nahm eine weiche Lederpeitsche – mehrfache dünne Stränge, die mehr knallten und wärmten als schnitten. „Zuerst spürst du das. Zähl mit. Und bleib grün.“
Der erste Hieb landete auf Lukas’ Rücken, warm, knallend, ein Blitz aus Hitze, der sich ausbreitete. „Eins…“, keuchte Lukas. Der zweite auf die Oberschenkel, der dritte wieder auf den Rücken, die Stränge streiften fast den Arsch. Albrecht peitschte methodisch, abwechselnd, immer wieder checkend: „Farbe?“
„Grün… fuck, grün…“ Lukas’ Körper glühte, der Schmerz mischte sich mit Lust, sein Schwanz bobte bei jedem Schlag. Zehn, zwölf Hiebe, bis der Rücken und die Oberschenkel rosig und empfindlich waren, die Haut prickelnd. Albrecht legte die Peitsche weg, streichelte die geröteten Stellen, küsste Lukas’ Nacken. „Gut gemacht. So brav.“
Dann löste er die Riemen an den Knöcheln und Handgelenken. Lukas sackte fast zusammen, aber Albrecht hielt ihn, drehte ihn um und drückte ihn auf die Knie. „Mund auf. Du nimmst mich jetzt.“
Albrecht öffnete die Hose, holte seinen dicken, schweren Schwanz heraus – bereits steinhart, die Eichel glänzend. Lukas stöhnte bei dem Anblick und öffnete den Mund. Albrecht fasste ihm ins Haar und schob sich langsam hinein, tief, bis er den Rachen berührte. „Atme. Entspann dich.“ Dann fickte er den Mund, fest und kontrolliert, tiefe Stöße, die Lukas die Augen tränen ließen, Speichel über das Kinn lief. Lukas lutschte und schluckte, genoss die Dominanz, die Art, wie Albrecht ihn benutzte, während er immer wieder murmelte: „So gut… dein Mund gehört mir.“
Als Albrecht kurz davor war, zog er sich heraus, die Adern an seinem Schwanz pulsierend. „Aufstehen. An die Wand. Hände darauf.“
Lukas gehorchte, zittrig vor Erregung. Albrecht holte Gleitgel, verteilte es großzügig auf seinen Fingern und drang erst mit einem, dann mit zwei Fingern in Lukas’ engen Arsch ein, dehnte ihn sorgfältig, massierte die Prostata, bis Lukas wimmerte und sich zurückdrückte. „Bitte… fick mich endlich.“
„Du bettelst schön.“ Albrecht stellte sich hinter ihn, setzte die dicke Eichel an und schob sich in einem langen, harten Stoß hinein. Lukas schrie auf vor Fülle, der Schmerz-Lust-Mix ließ ihn durchzucken. Albrecht begann zu ficken – hart, tief, stehend, eine Hand fest um Lukas’ Kehle gelegt, nicht zu eng, aber spürbar, die andere um Lukas’ triefenden Schwanz, wichste ihn im gleichen Rhythmus.
„Du nimmst mich so perfekt“, knurrte Albrecht, die Stöße wurden schneller, der Schall von Haut auf Haut füllte den Raum. „Dein enger Arsch melkt meinen Schwanz. Spürst du, wie tief ich bin? Du spritzt nur, wenn ich es sage.“
Lukas konnte kaum atmen vor Lust, die Hand an der Kehle verstärkte alles, jeder Stoß traf den Punkt im Inneren. „Bitte… ich muss… ich komme gleich…“
„Noch nicht.“ Albrecht fickte ihn erbarmungslos weiter, die Bälle schlugen gegen ihn, Schweiß tropfte. Dann, als beide am Limit waren: „Jetzt. Komm für mich.“
Lukas explodierte, spritzte hart über Albrechts Hand und die Wand, Wellen um Wellen, während sein Arsch sich rhythmisch um den eindringenden Schwanz zusammenzog. Albrecht stöhnte tief auf und kam Sekunden später, pumpte heiße Ladungen tief in ihn hinein, hielt ihn fest an der Kehle und am Schwanz, bis die letzten Zuckungen abgeklungen waren.
Langsam zog er sich heraus, drehte den zitternden Lukas um und nahm ihn in die Arme. „Alles gut. Atme. Du warst wunderbar.“
Er löste vorsichtig alles, was noch da war, führte Lukas zur Chaiselongue, wickelte ihn in eine weiche Decke und gab ihm Wasser zu trinken, streichelte seinen Rücken, die geröteten Stellen. Nachsorge mit ruhiger Stimme, Küssen auf die Stirn, leise Worte. „Wie fühlst du dich?“
„Zerlaufen. Glücklich. Gehalten.“ Lukas kuschelte sich an die breite Brust, noch im Anzughemd, das nun zerknittert war. Sie lagen eng umschlungen, Beine ineinander, die Haut noch heiß.
„Das war intensiv“, murmelte Albrecht und küsste ihm die Schläfe. „Ich will dich wiedersehen. Nächste Woche. Mein Apartment, oder wieder hier. Du entscheidest.“
„Hier. Oder bei dir. Beides.“ Lukas lächelte erschöpft. „Ich will mehr von dir.“
Sie tauschten Nummern, kuschelten noch eine Weile, sprachen leise über Kunst und Geschäfte, über Grenzen und Wünsche. Schließlich standen sie auf, Albrecht half Lukas in die Kleider, und sie verließen gemeinsam den Club, die kühle Berliner Nacht empfing sie.
Draußen, unter den Laternen, zog Albrecht ihn noch einmal in einen Kuss, tief und besitzergreifend. „Bis nächste Woche, Lukas.“
Lukas nickte, noch im Nachglühen, und lächelte, als sie sich trennten. Er wusste nicht, dass Albrecht ihn schon seit Monaten beobachtete – nicht nur im Club, sondern als anonymer Käufer von drei seiner Gemälde über eine Galerie, dass er genau wusste, wer Lukas war, lange bevor ihre Blicke sich getroffen hatten, und dass dieses Treffen alles andere als Zufall gewesen war.
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