Bitte, nur dieses eine Mal
Bitte, nur dieses eine Mal: Anna gesteht ihrer besten Freundin Rosa ihre heimliche Sehnsucht, und die beiden erleben eine heiße, zärtliche Lesben-Nacht voller Orgas
Anna saß auf dem alten Samtsofa in Rosas Atelierwohnung und drehte das Weinglas zwischen den Fingern, als könnte die Bewegung die Unruhe in ihrem Bauch beruhigen. Draußen tropfte der Novemberregen gegen die großen Fenster, drinnen roch es nach Acrylfarbe, Kaffee und dem leichten Parfüm, das Rosa immer trug – etwas Würziges, das Anna seit Jahren mit Geborgenheit und unerlaubtem Verlangen verband. Sie war achtundzwanzig, Rosa sechsundzwanzig, und sie kannten sich seit dem ersten Semester. Beste Freundinnen. Die Art von Freundschaft, bei der man nachts um drei anrufen konnte. Die Art, bei der Anna seit Jahren heimlich zitterte, wenn Rosas Hand sie zufällig streifte.
Rosa saß neben ihr, Beine untergeschlagen, das dunkle Haar zu einem lockeren Knoten hochgesteckt, aus dem Strähnen entwichen und über ihren Nacken fielen. Sie trug ein weites Hemd, das an einer Schulter rutschte, und legte den Kopf schief, als Anna wieder einmal von verpassten Chancen sprach – von Dates, die sie hatte abbrechen lassen, von Männern, die nie richtig gepasst hatten.
„Du redest immer so, als hättest du etwas verpasst“, sagte Rosa leise. „Als würdest du auf etwas warten.“
Annas Herz pochte so laut, dass sie fürchtete, Rosa müsse es hören. Der Wein brannte in ihrem Hals. Jahre des Schweigens drängten nach vorne, und plötzlich war da kein Zurück mehr. „Ich warte auf dich“, flüsterte sie. Die Worte fielen schwer und nackt zwischen sie. „Seit… Gott, seit so langer Zeit. Ich bin heimlich in dich verliebt, Rosa. Ich will dich. Nicht als Freundin. Nicht platonisch. Ich will dich küssen und anfassen und… alles. Und ich hasse mich dafür, weil ich uns nicht kaputtmachen will, aber ich kann es nicht mehr in mir behalten.“
Für einen Moment war nur der Regen zu hören. Rosa starrte sie an, die Lippen leicht geöffnet, die braunen Augen dunkel und weit. Dann lächelte sie – nicht spöttisch, nicht mitleidig, sondern weich und erschüttert und hungrig zugleich. „Du blöde Kuh“, murmelte sie heiser. „Ich dachte, ich bin die Einzige, die nachts wach liegt und sich vorstellt, wie sich dein Mund anfühlt. Ich fühle dasselbe, Anna. Schon ewig. Ich wollte es nie riskieren.“
Die Luft knisterte. Anna spürte Hitze in ihren Wangen, zwischen ihren Beinen, überall. Sie setzte das Glas ab, ihre Finger zitterten. Rosa tat es ihr gleich.
Zuerst berührte Rosa nur Annas Unterarm, streichelte mit den Fingerspitzen über die Innenseite, dort wo die Haut dünn und empfindlich war. Anna schloss die Augen und atmete zitternd aus. Rosas Hand wanderte höher, streifte die Innenseite ihres Ellbogens, dann hob sie die andere Hand und legte sie an Annas Wange. Der Daumen strich über ihre Unterlippe. Anna lehnte sich hinein, drehte den Kopf und küsste die Innenfläche von Rosas Hand.
„Darf ich?“, flüsterte Rosa.
„Bitte.“
Der erste Kuss war vorsichtig, fast schüchtern – Lippen auf Lippen, ein sanftes Pressen, der Geschmack von Rotwein und Zahnpasta. Dann öffnete Anna den Mund, und Rosa stöhnte leise in sie hinein. Die Zungen trafen sich, langsam zuerst, dann hungriger. Anna griff in Rosas Nacken, zog sie näher, bis ihre Brüste sich durch den Stoff berührten. Rosa küsste sie tiefer, biß sanft in ihre Unterlippe, saugte daran, während ihre Hände Annas Taille umfassten.
Sie rutschten näher zusammen auf dem Sofa. Annas Schenkel berührten Rosas. Die Küsse wurden nasser, lauter, atemloser. Rosa flüsterte gegen ihren Mund, die Stimme rau vor Erregung: „Bitte, nur dieses eine Mal.“
Anna lachte keuchend und küsste sie wieder, hart und voller Sehnsucht. „Ich will dich auch. So sehr. Nicht nur einmal – aber wenn es das ist, was du brauchst zu hören: Ja. Dieses eine Mal. Gib mir alles.“
Kein Druck. Kein Zweifel. Nur aufgestautes Verlangen, das sich endlich Bahn brach. Rosa zog Annas Pullover über den Kopf, Anna öffnete die Knöpfe von Rosas Hemd mit ungeschickten, gierigen Fingern. Darunter trug Rosa keinen BH. Ihre Brüste waren fest, die Nippel dunkel und bereits hart. Anna stöhnte bei dem Anblick und beugte sich vor, nahm einen in den Mund, saugte, leckte mit der Zunge Kreise, während Rosa den Kopf in den Nacken warf und ihren Namen flüsterte.
Sie halfen einander aus Jeans und Unterwäsche, ungeduldig, lachend, wenn ein Bein hängen blieb, dann wieder ernst und atemlos, wenn nackte Haut auf nackte Haut traf. Rosa legte Anna auf den Rücken auf das breite Sofa, kniete zwischen ihren geöffneten Beinen und sah sie an, als wäre sie ein Kunstwerk, das sie endlich anfassen durfte. „Du bist so nass“, murmelte sie ehrfürchtig und strich mit zwei Fingern durch Annas Schamlippen, spreizte sie sanft. Anna zuckte zusammen, stöhnte laut.
Rosa beugte sich über sie, küsste erst ihren Mund, dann ihren Hals, biß leicht in das empfindliche Fleisch über dem Schlüsselbein. Dann tiefer: sie nahm Annas linke Brust in den Mund, saugte am Nippel, während ihre Hand die rechte knetete. Anna wölbte den Rücken, ihre Finger vergruben sich in Rosas Haar. Rosa leckte einen Weg nach unten über Bauch und Nabel, küsste die Innenseite von Annas Oberschenkeln, bis Anna zitterte und flehte: „Bitte, Rosa, leck mich, ich brauche deinen Mund…“
Rosa stöhnte zustimmend und senkte den Kopf. Ihre Zunge strich breit und langsam durch Annas nasse Spalte, von unten nach oben, umkreiste den geschwollenen Kitzler, saugte ihn sanft zwischen die Lippen. Anna schrie auf, die Hüften zuckten nach oben. Rosa legte die Arme um ihre Schenkel, hielt sie fest und leckte sie ausgiebig, genüsslich, mal flach und breit, mal spitz und schnell über den Kitzler, mal stieß sie die Zunge so tief wie möglich in Annas enge, pulsierende Fotze. Der Geschmack war salzig-süß, intensiv, und Rosa summte vor Lust dagegen, was Vibrationen durch Anna schickte.
„Fuck, ja, so… genau so…“, keuchte Anna. Ihre Hände kneteten die Sofakissen, dann wieder Rosas Kopf. Rosa steckte zwei Finger in sie hinein, bog sie nach oben, fand den rauen Punkt im Inneren und massierte ihn im gleichen Rhythmus, in dem ihre Zunge den Kitzler bearbeitete. Anna spannte sich an, die Oberschenkel zitterten unkontrolliert, ein heißer Druck baute sich auf und brach. Sie kam laut stöhnend, die innere Muskulatur krampfte um Rosas Finger, Feuchtigkeit lief ihr über das Handgelenk, während sie Rosas Namen wie ein Gebet wiederholte.
Rosa leckte sie sanft durch die Nachbeben, küsste den zuckenden Kitzler, bis Anna lachend und überempfindlich sie wegschob. „Komm her. Jetzt du.“
Anna setzte sich auf, die Beine noch weich, und drehte Rosa, bis diese auf dem Rücken lag, die dunklen Haare über dem Kissen ausgebreitet, die Lippen glänzend von Annas Saft. Anna küsste sie tief, schmeckte sich selbst auf Rosas Zunge, dann kletterte sie über sie. „Ich setz mich auf dein Gesicht“, flüsterte sie heiser. „Und gleichzeitig ficke ich dich mit Mund und Fingern. Einverstanden?“
„Gott, ja. Setz dich. Ersticke mich fast damit.“
Anna drehte sich, platzierte ihre noch triefende Muschi über Rosas Mund und senkte sich langsam ab. Rosa stöhnte gierig auf und begann sofort wieder zu lecken, die Hände an Annas Arsch, die sie fester herunterzog. Anna beugte sich vor, der klassische 69, und spreizte Rosas Beine. Rosas Fotze war geschwollen und klitschnass, die Schamlippen dunkelrosa und glänzend. Anna stöhnte bei dem Anblick und leckte einen langen Streifen hindurch, während sie gleichzeitig zwei Finger in sie schob.
Rosa wimmerte gegen Annas Muschi, die Vibrationen schickten neue Schübe von Lust durch Annas Körper. Anna ritt Rosas Zunge in langsamen, rollenden Bewegungen, rieb ihren Kitzler über die geschickte Spitze, während sie Rosas nasse Enge mit den Fingern fickte – erst zwei, dann drei – und gleichzeitig den geschwollenen Kitzler mit den Lippen saugte und mit der Zunge peitschte. Der Geruch, der Geschmack, die nassen Geräusche, Rosas erstickten Stöhne zwischen ihren Beinen – alles war zu viel und genau richtig.
Anna spürte, wie sich wieder etwas zusammenzog in ihr. Sie steigerte das Tempo, stieß die Finger tiefer in Rosa, krümmte sie, suchte und fand den Punkt, der Rosa die Hüften hochreißen ließ. Rosa leckte wie besessen, stieß die Zunge in Annas Loch, saugte an ihrem Kitzler. Ihre freien Hände kneteten Annas Brüste, zwickten die Nippel.
„Ich komme – Rosa, ich komme gleich wieder…“, keuchte Anna.
Rosa konnte kaum antworten, nur stöhnen und nicken und noch gieriger lecken. Anna spürte Rosas innere Wände um ihre Finger flattern und sich zusammenziehen. Sie saugte fest an Rosas Kitzler, stieß die Finger hart und rhythmisch hinein – und dann brachen beide gleichzeitig.
Anna kam mit einem langen, gebrochenen Schrei, ihre Säfte liefen Rosa über Kinn und Hals, ihr ganzer Körper zitterte und entlud sich in Wellen. Rosa kam unter ihr, die Oberschenkel klammerten sich um Annas Kopf, ein gutturaler Laut vibrierte gegen Annas Fotze, ihre Muschi pulsierte und spannte und wurde noch nasser um Annas Finger. Sie zitterten zusammen, lange, intensive Sekunden, in denen die Welt nur aus feuchter Hitze, Keuchen und dem wilden Pochen ihrer Orgasmen bestand.
Langsam, mit weichen Gliedern, lösten sie sich voneinander. Anna rutschte zur Seite, und Rosa zog sie sofort in die Arme, Brust an Brust, Beine ineinander verknotet. Der Regen trommelte noch immer gegen die Scheiben. Ihre Haut war schweißfeucht, ihre Atemzüge gingen noch schwer. Rosa streichelte Annas Rücken in langen, zärtlichen Bahnen, küsste ihre Schläfe, ihre Augenlider, den Mundwinkel.
„Das war…“, begann Rosa und lachte leise, heiser. „Das war schöner, als ich es mir in all den Jahren ausgemalt habe.“
Anna kuschelte sich enger an sie, strich mit den Fingern über Rosas feuchten Bauch, dann höher zu einer Brust, die sie nur zärtlich umfasste, ohne sofort wieder zu fordern. „Es war perfekt“, flüsterte sie. „Dein Mund. Deine Hände. Wie du mich angeschaut hast. Alles.“
Sie lagen lange so, streichelten sich, tauschten langsame, tiefe Küsse, die mehr von Zärtlichkeit als von Hunger sprachen – obwohl der Hunger unter der Oberfläche noch glomm, warm und lebendig. Anna spürte Rosas Herzschlag gegen ihre eigene Brust und dachte daran, wie oft sie genau diesen Moment geträumt hatte, ohne zu glauben, dass er je real werden würde.
Rosa küsste ihren Haaransatz. „Danke, dass du es gesagt hast. Heute. Endlich.“
Anna lächelte gegen ihre Haut. Die Erschöpfung war süß, der Körper angenehm schwer und durchglüht. Sie hob den Kopf, sah Rosa direkt in die dunklen, glänzenden Augen und strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
„‚Nur dieses eine Mal‘“, sagte Anna leise, die Stimme noch rau vom Stöhnen, ein schelmisches, hoffnungsvolles Lächeln um die Lippen, „könnte vielleicht doch öfter wiederholt werden – was meinst du?“
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