Mitternacht auf dem Dach: unser erster Kuss
Lina und Sophie küssen sich endlich leidenschaftlich auf dem Berliner Dach, bevor sie sich gegenseitig hemmungslos lecken und fingern, bis beide laut kommen.
Die laue Mitternacht lag über Berlin wie ein warmer Atemzug. Unten in der Wohnung klangen die letzten Reste der WG-Party noch nach – dumpfes Lachen, eine Tür, die irgendwo zufiel –, doch hier oben auf dem Flachdach des Altbaus in Prenzlauer Berg war es still. Nur das ferne Summen der Stadt und das leise Knirschen der Kiesel unter ihren Füßen. Lina (24) lehnte am niedrigen Geländer, die Arme auf die brüchige Betonmauer gestützt, und schaute hinaus auf das Meer aus Lichtern. Ihr dünnes Sommerkleid wehte leicht im Nachtwind, der Stoff klebte an ihrer Haut von der Wärme des Abends und dem Wein, den sie getrunken hatte.
Sophie (26) stand einen Schritt hinter ihr, eine halbleere Flasche in der Hand, und beobachtete die schmale Silhouette ihrer besten Freundin. Seit dem Studium kannten sie sich, hatten zusammen in der Bibliothek gehockt, Nächte durchgemacht, sich alles erzählt – außer dem einen. Außer dem, was seit Monaten zwischen ihnen knisterte, wenn ihre Blicke sich zu lange festhielten, wenn eine die andere im Vorbeigehen berührte und beide so taten, als wäre nichts gewesen.
„Schön hier oben, oder?“, murmelte Sophie und trat näher. Ihre Stimme klang rauer als sonst. Lina drehte den Kopf, und in dem blassen Schein der Straßenlaternen unten sah Sophie, wie Lina schluckte, wie ihre Lippen sich öffneten und wieder schlossen.
„Ja“, flüsterte Lina. „Endlich allein.“
Sie musterten sich. Scheu zuerst, dann offener. Linas Blick glitt über Sophies freiliegende Schultern, über das schlichte Top, das ihre Brüste umschloss, hinunter zu den kurzen Shorts. Sophies Augen blieben an Linas Mund hängen, an dem feuchten Glanz ihrer Unterlippe. Die Luft zwischen ihnen schien dichter zu werden, geladen, als hätte jemand den Schalter umgelegt.
„Ich dachte die ganze Party über nur an dich“, sagte Sophie leise. Sie stellte die Flasche ab und setzte sich auf die alte Wolldecke, die sie mit hochgeschleppt hatten. Lina folgte ihr, setzte sich so nah, dass ihre Knie sich berührten. „An wie du gelacht hast. An dein Kleid. An… alles.“
Linas Hand lag flach auf der Decke. Sophies Finger streiften sie, wie zufällig, und blieben liegen. Wärme floss durch die Berührung, ein elektrisches Ziehen, das bis in Linas Unterleib sickerte. Sie atmete schneller.
„Ich auch“, gestand Lina. Ihre Stimme zitterte. „Jeden verdammten Tag. Wenn du morgens aus dem Bad kommst. Wenn du mich anfasst, um mir was zu erklären. Ich… ich will das nicht mehr verstecken.“
Sophie hob die freie Hand und strich Lina eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Die Geste war zärtlich und unendlich vertraut und gleichzeitig so geladen, dass Lina die Augen schloss. Sophies Daumen strich über ihre Wange.
„Ich sehne mich schon so lange nach deinem Mund“, flüsterte Sophie. „Nach deinen Lippen. Nach dem Geschmack von dir. Ich hab’s nie gesagt, weil ich Angst hatte, dich zu verlieren. Aber jetzt… jetzt kann ich nicht mehr.“
Lina öffnete die Augen. Ein zittriges Lächeln huschte über ihr Gesicht, verliebt und entschlossen zugleich. „Dann verlier mich nicht. Nimm mich.“
Sie beugten sich gleichzeitig vor. Der erste Kuss war weich, fast vorsichtig – Lippen, die sich suchten, ein Atem, der sich mischte. Dann öffnete Sophie den Mund, und Lina stöhnte leise in den Kuss hinein. Zungen berührten sich, langsam, dann hungriger. Sophie legte eine Hand in Linas Nacken und zog sie näher, während Linas Finger sich in Sophies Top verkrallten. Der Kuss wurde tiefer, nasser, voller wachsendem Hunger. Sie küssten sich, als hätten sie Jahre darauf gewartet, als müsste jeder Zweifel jetzt ausgelöscht werden. Sophies Zunge strich über Linas, saugte an ihrer Unterlippe, biss leicht zu. Lina erwiderte es gierig, stöhnte wieder, schob sich näher, bis ihre Brüste sich berührten und die Hitze zwischen ihren Schenkeln unerträglich wurde.
Als sie sich lösten, atmeten beide schwer. Die Stadt blinkte unter ihnen, gleichgültig und schön.
„Komm“, flüsterte Sophie und zog Lina mit sich auf die Decke hinunter. Sie legten sich hin, Gesicht zu Gesicht, Beine ineinander verschlungen. Sophie küsste Linas Hals, langsam, saugend, während ihre Hände den dünnen Stoff des Sommerkleides hochschoben. „Darf ich?“
„Ja. Bitte. Zieh es aus.“
Sophie half Lina, sich aufzusetzen, und streifte ihr das Kleid über den Kopf. Darunter trug Lina nur ein schlichtes Höschen. Ihre Brüste lagen frei in der Nachtluft, die Nippel bereits hart. Sophie stöhnte leise bei dem Anblick und beugte sich vor. Sie küsste den Hals hinunter, über das Schlüsselbein, bis zu den Brüsten. Ihre Lippen schlossen sich um einen Nippel, saugten, leckten mit der Zunge in Kreisen. Lina warf den Kopf zurück, stöhnte laut und ungehemmt, die Finger in Sophies Haaren vergraben.
„Fick, Sophie… das fühlt sich so gut an.“
Sophie wechselte zur anderen Brust, kniff den Nippel sanft zwischen den Lippen, während eine Hand über Linas Bauch hinunterglitt. Sie küsste sich weiter abwärts, über den weichen Bauch, die Hüften, bis sie zwischen Linas Beinen kniete. Lina spreizte die Schenkel ohne Zögern, das Höschen bereits feucht. Sophie zog es langsam herunter, warf es beiseite und sah hin. Linas Spalte glänzte nass im schwachen Licht, die Schamlippen geschwollen.
„Du bist so nass für mich“, murmelte Sophie und beugte sich vor. Sie leckte zuerst flach über die gesamte Länge, von unten bis zur Klitoris, und Lina zuckte zusammen, stöhnte scharf auf. Sophie legte die Hände auf Linas Oberschenkel, drückte sie weiter auseinander und begann richtig. Ihre Zunge kreiste um die geschwollene Perle, saugte sanft daran, leckte dann tiefer, schob sich zwischen die Lippen, stieß in die enge Nässe hinein. Der Geschmack war salzig-süß, intensiv, und Sophie stöhnte selbst dabei, vibrierte gegen Linas Fleisch.
Lina wölbte die Hüften hoch, rieb sich gegen Sophies Mund. „Ja… genau so… leck mich… tiefer…“
Sophie gehorchte. Sie fickte Lina mit der Zunge, saß tief und gierig, während ein Finger hinzukam, dann ein zweiter, die sich in die nasse Enge schoben und bogen, den süßen Punkt im Inneren suchten. Ihre Lippen und Zunge blieben an der Klitoris, saugten, leckten im Rhythmus der Finger. Lina keuchte, stöhnte lauter, die Geräusche hallten leise über das Dach. Die Spannung baute sich auf, heiß und unausweichlich, bis Lina plötzlich die Schenkel um Sophies Kopf schloss, zitterte und kam – laut, mit einem gebrochenen Schrei, die Innenseiten pulsierend um Sophies Finger, Nässe über ihre Hand und ihr Kinn laufend.
Sophie leckte sie durch den Orgasmus hindurch, sanfter werdend, bis Lina keuchend zurücksank.
„Komm her“, hauchte Lina und zog Sophie nach oben. Sie küssten sich, wild, Lina schmeckte sich selbst auf Sophies Lippen und stöhnte. Dann drehte sie Sophie auf den Rücken, streifte ihr Top und Shorts mitsamt Höschen ab, bis Sophie nackt unter ihr lag. Linas Blick hungerte über die vollen Brüste, den weichen Bauch, die glänzende Spalte zwischen gespreizten Beinen.
„Jetzt ich“, sagte Lina heiser. Sie setzte sich über Sophies Gesicht, die Knie links und rechts vom Kopf, und senkte sich langsam. Sophie griff sofort nach ihren Hüften und zog sie herunter. Ihre Zunge fand Linas noch immer empfindliche Spalte und begann erneut zu lecken, flach und breit, während Lina sich rhythmisch an ihr rieb – vor und zurück, die nasse Hitze direkt auf Sophies Mund und Nase.
Gleichzeitig beugte sich Lina vor, stützte sich ab und schob zwei Finger in Sophies triefende Muschi. Sophie war so nass, dass sie leicht eindrangen. Lina fickte sie mit den Fingern, tief und fest, den Daumen auf der Klitoris kreisend, während sie sich selbst an Sophies gieriger Zunge rieb. Das Dach füllte sich mit nassen Geräuschen, mit Stöhnen, mit dem feuchten Schmatzen von Zunge und Fingern.
„Lina… ja… fick mich… leck… ich komm gleich…“, keuchte Sophie gegen Linas Spalte, die Worte vibrierten.
Lina rieb sich schneller, ihre Finger stießen härter in Sophie, krümmten sich. Die Erregung baute sich wieder auf, heißer als zuvor, gierig und zärtlich zugleich. Sophie saugte an ihrer Klitoris, stöhnte ununterbrochen, und Lina spürte, wie Sophies Innere sich um ihre Finger zusammenzog.
„Zusammen“, keuchte Lina. „Komm mit mir…“
Sie explodierten fast gleichzeitig. Sophie kam zuerst – ein lautes, zitterndes Stöhnen, das in Linas Fleisch erstickte, die Hüften hochstoßend, Nässe über Linas Hand spritzend. Der Anblick und das Gefühl rissen Lina mit: Sie rieb sich hart gegen Sophies Zunge, kam mit einem gellenden Laut, den ganzen Körper durchzuckt, Schenkel zitternd, während Sophie sie weiter leckte und schluckte, was sie gab.
Langsam, keuchend, glitten sie auseinander. Lina rutschte zur Seite und ließ sich neben Sophie fallen. Sie lagen eng umschlungen auf der rauen Decke, nackte Haut an nackter Haut, die Atemzüge noch unregelmäßig. Sophies Finger strichen sanft über Linas Rücken, über die feuchte, erhitzte Haut zwischen den Schulterblättern. Lina küsste Sophies Schulter, den Hals, die Wange.
„Ich liebe dich“, flüsterte Lina. Die Worte kamen ohne Zögern. „Nicht nur so. Wirklich. Seit… ewig.“
Sophie lächelte, die Augen feucht vor Glück und Erschöpfung. „Ich dich auch. So verdammt sehr. Ich will das. Uns. Nicht nur einmal auf dem Dach.“
Sie küssten sich noch einmal, lang und zärtlich, die Lippen weich und salzig vom Sex, die Zungen träge und liebevoll. Der Wind strich über ihre nackten Körper, die Lichter Berlins blinkten weiter.
Mit einem letzten, tiefen Kuss beschlossen sie, dass dies der Anfang war – kein einmaliger Rausch, sondern etwas, das bleiben sollte. Sie würden es den anderen in der WG irgendwann sagen, langsam, wenn sie bereit waren. Jetzt wollten sie nur noch hier liegen, Haut an Haut, und die Nacht auskosten.
Als Lina den Kopf an Sophies Brust legte und die Augen schloss, strich Sophie weiter über ihr Haar und lächelte ins Dunkel. Was Lina nicht wusste: Sophie hatte schon vor Wochen gekündigt – nicht aus der WG, sondern ihren Job. Sie hatte eine neue Stelle in einer anderen Stadt angenommen, den Vertrag unterschrieben, den Umzugstermin in drei Wochen. Sie hatte es Lina nicht gesagt, weil sie erst wissen wollte, ob das zwischen ihnen real war. Jetzt war es real. Und Sophie wusste noch nicht, wie sie es ihr beibringen sollte – dass ihre erste gemeinsame Nacht vielleicht auch der Beginn von etwas war, das sie bald über hunderte Kilometer würde tragen müssen. Sie drückte einen Kuss auf Linas Scheitel und schwieg, das Geheimnis warm und schwer hinter den Rippen, während die Stadt unter ihnen weiterschlief.
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