Chat-Geheimnis im Stroh
Lukas (28) und Stallknecht Benni (25) ficken endlich das erste Mal heiß und dreckig im Stroh, genau wie sie es monatelang in ihren versauten Chats geplant haben.
Die Augusthitze klebte Lukas schon im Nacken, bevor er die Schaufel richtig angefasst hatte. Achtundzwanzig, Software-Entwickler, drei Tage raus aus dem klimatisierten Büro, und sein Rücken brannte, als hätte jemand eine heiße Platte daruntergelegt. Quentins alter Bauernhof roch nach Heu, warmem Holz und dem süßlichen Dunst, den die Nachmittagssonne aus den leeren Boxen zog. Quentin selbst, sein bester Freund seit dem Studium, war mit dem Hänger zum Schmied gefahren und hatte ihm nur zugerufen, Benni wisse, wo die Schaufeln stünden. Allein. Mit Benni. Die Pferde standen draußen auf der Koppel, der Hof lag still, und in der Scheune tanzte Strohstaub in dicken Lichtstreifen.
Benni war schon bei der Arbeit, als Lukas durch das große Tor trat. Fünfundzwanzig, Stallknecht, breite Schultern unter einem grauen Shirt, das am Rücken klebte. Die Arbeitshose saß tief, der Gürtel locker, und unter dem Stoff zeichnete sich etwas ab, das Lukas seit Monaten nur in Nachrichten verfolgt hatte. Jedes Mal, wenn Benni sich bückte, spannte sich der Schritt. Die Beule war nicht zu übersehen. Dick, schwer, halbsteif, eine Einladung, die Lukas den Mund trocken machte.
Seit dem Winter schrieben sie sich. Zuerst harmlos, über Quentins Geburtstag, über das Wetter, über einen defekten Weidezaun. Dann, irgendwann nach Mitternacht, eine Zeile von Benni, die Lukas nicht mehr aus dem Kopf bekam: Wenn du das nächste Mal hier bist, will ich dich im Stroh haben. Lukas hatte geantwortet, statt zu schlafen. Monatelang. Versaute Andeutungen, die immer genauer wurden. Wie tief. Wie lange. Wie Lukas ihn reiten sollte, bis die Balken knarrten. Wie Benni ihm ins Ohr flüstern würde, dass er nur ein Loch sei, das endlich benutzt wird. Lukas hatte das alles gelesen, mit der Hand am Schwanz, im dunklen Schlafzimmer seiner Wohnung, und sich geschämt und trotzdem weitergeschrieben, Nacht für Nacht, bis die Chats ein eigenes, dreckiges Leben führten.
Jetzt stand Benni drei Meter entfernt und schaufelte Mist in die Schubkarre, als wäre nichts. Lukas half, weil er es Quentin versprochen hatte, und weil er nicht anders konnte. Der Schweiß lief ihm zwischen den Schulterblättern hinunter. Stroh kratzte an den Unterarmen. Jedes Geräusch war zu laut: das Scharren der Schaufel, Bennis Atem, das Knarren der alten Balken über ihnen.
„Links die Ecke ist noch nicht leer“, sagte Benni, ohne aufzusehen. Seine Stimme war rau vom Staub. „Oder stehst du nur rum und glotzt?“
„Ich glotze nicht.“
„Doch.“ Benni richtete sich auf, wischte sich mit dem Unterarm über die Stirn. Schweiß glänzte an seinem Hals, in der Kuhle über dem Schlüsselbein. Seine Augen, hell und frech, hingen an Lukas’ Gesicht, dann an seinem Mund, dann tiefer, unverhohlen. „Genau so hast du’s geschrieben. Dass du mich anstarren würdest, bis ich hart bin. Ist das hier hart genug für dich, Stadtjunge?“
Er rückte sich nicht mal zurecht. Ließ die Beule einfach da, offensichtlich, eine Wölbung, die den Stoff spannte und bei jedem Atemzug ein Stück nachgab. Lukas’ Blick blieb hängen. Sein eigener Schwanz zuckte in der Hose, verräterisch, und die Hitze im Stroh wurde unerträglich. Er roch Benni sogar auf die Distanz: Schweiß, Heu, etwas Herbes von der Arbeit, nichts Parfümiertes. Genau so hatte er es sich ausgemalt, wenn er nachts die Nachrichten noch einmal las und sich vorstellte, diese Scheune wäre kein Ort zum Ausmisten, sondern der Ort, an dem die Worte endlich wahr wurden.
Benni ließ die Schaufel sinken. Ein Mundwinkel zog sich hoch. „Du wirst rot. Dabei hast du mir im April geschrieben, du würdest auf die Knie gehen, sobald ich den Gürtel aufmache. Wortwörtlich. Ich hab’s noch.“
Lukas spürte die Hitze ins Gesicht schießen. „Das war… nachts. Ich war—“
„Geil“, sagte Benni ruhig. „Nicht betrunken. Nicht im Scherz. Du hast mir beschrieben, wie mein Schwanz in deinem Hals aussehen soll. Wie du würgen willst und trotzdem nicht aufhörst. Wie ich dir auf den Arsch spucken soll, bevor ich dich im Stroh aufreiße. Soll ich dir die Stelle vorlesen, oder reicht dein Gedächtnis?“
„Benni.“
„Lukas.“ Er kam einen Schritt näher. Stroh knirschte unter den Stiefeln. „Du stehst da mit diesem Blick, als würdest du mich fressen wollen, und tust so, als wäre der Chat ein Traum. War er keiner. Ich hab jede Nacht darauf gewartet, dass du herkommst und es endlich ernst meinst.“
Lukas’ Herz hämmerte. Die Schaufel in seiner Hand war plötzlich zu schwer, zu albern. Er stellte sie ab. Seine Finger zitterten nicht vor Angst, sondern vor diesem langen, aufgestauten Hunger, der ihm seit Monaten in den Knochen saß. Er trat vor, griff nach Bennis Gürtel, hakte zwei Finger hinter das Leder und hielt ihn fest. Der Körper darunter war warm, hart von der Arbeit, und die Beule drückte gegen Lukas’ Handgelenk.
„Willst du das wirklich?“, fragte er, und seine Stimme war heiser, aber klar. „Nicht den Chat. Das hier. Mich. Im Stroh. So dreckig, wie wir’s geschrieben haben. Sag’s mir jetzt, sonst lass ich los.“
Benni grinste breit, dieses freche, sichere Grinsen, das Lukas auf dem Bildschirm nie ganz hatte lesen können. „Ich will dich seit Februar. Ich will dich auf allen vieren, ich will dich auf mir, ich will dich gegen den Balken, und ich will, dass du danach noch nach mir riechst. Ja. Ich will das. Alles.“
Dann packte er Lukas im Nacken, fest, nicht grob um der Grobheit willen, sondern so, wie man etwas an sich zieht, das man endlich haben darf. Der Kuss war hart. Zähne, Hitze, der Geschmack von Staub und Salz. Lukas öffnete den Mund und ließ sich hineinziehen, stöhnte hinein, als Bennis Zunge ihn fand. Monate von halben Sätzen lösten sich in diesem einen Druck auf. Benni knurrte gegen seine Lippen, schob ihn einen halben Schritt zurück, und Lukas griff fester in den Gürtel, zog ihn näher, rieb sich an der Beule, bis beide keuchten.
„Zieh das aus“, murmelte Benni an seinem Mund. „Alles. Ich will dich sehen.“
Sie rissen sich die verschwitzten Klamotten vom Leib, ungeduldig, lachend und fluchend, wenn ein Ärmel klebte oder ein Stiefel nicht weichen wollte. Lukas’ Shirt landete im Stroh, dann Bennis, dann die Hosen, die Unterwäsche, alles in einem wirren Haufen neben der Schubkarre. Nackt war Benni noch breiter, als die Arbeitshose versprochen hatte: Brust mit dunklem Haar, Bauch fest, Schenkel dick von der Stallarbeit. Sein Schwanz stand schwer und dunkel, die Eichel schon feucht, die Adern deutlich. Lukas starrte, und sein eigener Schwanz zuckte gegen seinen Bauch, hart, verräterisch glänzend.
„Fuck“, flüsterte er. „Du bist… größer, als ich gedacht hab.“
„Du hast ihn dir oft genug ausgemalt.“ Benni strich mit dem Daumen über Lukas’ Unterlippe, dann tiefer, über die Brust, die empfindliche Stelle an der Hüfte. „Auf die Knie hat im Chat gestanden. Aber zuerst will ich dich so, wie du’s im März geschrieben hast. Alle viere. Arsch hoch. Und du sagst mir, wenn’s zu viel wird. Ein Wort reicht. Verstanden?“
„Verstanden“, sagte Lukas, und er meinte es. Die Erlaubnis brannte heißer als jede Fantasie. „Ich will es. Genau so.“
Benni drückte ihn ins Stroh. Die Halme kratzten an Knien und Handflächen, warm vom Tag, duftend, ein bisschen scharf. Lukas ging auf alle viere, den Rücken durchgedrückt, und spürte Bennis Blick wie eine Hand. Hinter ihm kniete Benni hin, spreizte ihm die Arschbacken mit rauen Handflächen, und Lukas schämte sich nicht mehr. Er schob sich entgegen.
„Sieh dich an“, sagte Benni leise, dreckig, nah an seinem Ohr, als er sich über ihn beugte. „Der feine Entwickler, splitternackt im Mistgeruch, und sein Loch zuckt schon, bevor ich überhaupt drin bin. Im Chat hast du dich so vornehm ausgedrückt. Hier bist du nur noch geil.“
Er spuckte ihm auf den Schwanz. Der Speichel traf heiß und nass auf Lukas’ hängende Härte, lief über die Eichel, tropfte ins Stroh. Lukas zuckte, stöhnte, und Benni lachte leise, packte ihn einmal fest und pumpte, verteilte die Spucke, dann spuckte er sich noch einmal in die Handfläche und rieb seinen eigenen Schwanz damit ein, langsam, demonstrativ, bis alles glänzte.
„Atmen“, sagte er. „Und drücken.“
Die Eichel setzte an, dick, unnachgiebig. Lukas atmete aus, öffnete sich, und Benni schob sich hinein, Zentimeter um Zentimeter, bis Lukas die Stirn ins Stroh drückte und einen langen, gebrochenen Laut ausstieß. Es brannte, dann gab es nach, dann war da nur noch diese volle, unverschämte Dehnung, die er sich monatelang herbeigewünscht hatte und die in echt noch heftiger war. Benni hielt inne, eine Hand flach auf Lukas’ Kreuz, die andere an seiner Hüfte.
„Gut?“, fragte er, und unter dem Dreck in seiner Stimme lag echte Aufmerksamkeit.
„Mehr“, keuchte Lukas. „Bitte. Fick mich. So hart, wie du’s geschrieben hast.“
Benni zog sich zurück und stieß zu. Tief. Hart. Das Stroh raschelte, Lukas’ Knie rutschten, und der nächste Stoß trieb ihm die Luft aus der Lunge. Benni fand einen Rhythmus, grob und gleichmäßig, die Hüften klatschten gegen Lukas’ Arsch, und jedes Mal, wenn er bis zum Anschlag sank, flüsterte er ihm ins Ohr, was er monatelang nur getippt hatte.
„So ein enges, gieriges Loch. Du hast im Chat so getan, als wärst du schüchtern, und jetzt nimmst du meinen Schwanz, als wärst du dafür gemacht. Sag’s. Sag, dass du mein Loch bist.“
„Ich bin dein Loch“, stammelte Lukas, rot, geil, ehrlich. „Fick mich. Hör nicht auf. Bitte, Benni, tiefer—“
Benni packte ihn an den Hüften und gab ihm genau das. Tief und hart, Doggy im heißen Stroh, der Schweiß tropfte von seiner Brust auf Lukas’ Rücken. Er beugte sich wieder vor, Zähne an Lukas’ Ohr, Stimme ein heiseres Knurren. „Monatelang hast du mir geschrieben, wie du kommen willst, ohne dich anzufassen. Nur von meinem Schwanz. Nur weil ich dich benutze. Spürst du das? Jeder Stoß ist eine von deinen dreckigen Nachrichten. Die aus dem Mai, in der du gebettelt hast. Die aus dem Juni, in der du gesagt hast, ich soll dich nicht schonen. Ich schone dich nicht.“
Lukas wimmerte, schob sich entgegen, sein Schwanz schwankte schwer und nass unter ihm, die Spucke und das Vorsperma vermischten sich. Die Erniedrigung brannte süß, weil er sie wollte, weil er sie mitgeschrieben hatte, weil Benni zwischendurch immer wieder kurz anhielt und an seinem Nacken küsste, als wollte er sichergehen, dass das Stöhnen noch Ja bedeutete. Es bedeutete Ja. Es bedeutete mehr.
„Dreh dich nicht weg“, sagte Benni. „Ich will, dass du’s aushältst. Dass du mir zeigst, wie sehr du das hier gebraucht hast.“
„Ich hab’s gebraucht“, presste Lukas hervor. „Jede Nacht. Deinen Schwanz. Deine Stimme. Genau das.“
Als Lukas’ Arme zu zittern anfingen und sein Loch sich rhythmisch um Benni zusammenzog, riss er sich zusammen. Nicht so. Noch nicht. Er stemmte sich hoch, drehte sich, und Benni ließ ihn, überrascht und grinsend, den Schwanz glänzend und hart gegen seinen Bauch.
„Jetzt ich“, sagte Lukas heiser. „Du hast im Juli geschrieben, ich soll mich draufsetzen und dich leerreiben. Leg dich hin.“
Benni ließ sich ins Stroh fallen, die Arme hinter dem Kopf, die Schenkel gespreizt, ein Bild aus purer, frecher Einladung. Lukas schwang ein Bein über ihn, griff nach hinten, führte die dicke Eichel an sein bereits geweitetes Loch und sank hinab. Beide stöhnten. Die neue Position war tiefer, voller, und Lukas spürte jeden Zentimeter, als er sich setzte, bis seine Arschbacken auf Bennis Hüften lagen und sein eigener Schwanz gegen Bennis Bauch zuckte.
„Fuck, ja“, knurrte Benni und packte Lukas an der Taille. „Reite mich. Zeig mir, was du im Chat nur angedeutet hast.“
Lukas ritt ihn wild. Erst langsam, kreisend, dann härter, die Oberschenkel brannten, das Stroh knisterte unter Bennis Rücken. Er stützte die Hände auf Bennis Brust, spürte das Herz darunter hämmern, und hob sich, bis fast nur noch die Eichel in ihm steckte, nur um sich wieder hinunterfallen zu lassen. Jeder Aufprall trieb einen Laut aus ihm, ungefiltert, dreckig. Benni fluchte, die Finger gruben sich in Lukas’ Hüften, halfen ihm, zogen ihn herunter, stießen von unten entgegen.
„Sieh dich an“, sagte Benni, den Blick fest auf Lukas’ Gesicht, auf den offenen Mund, auf den Schwanz, der bei jedem Ritt gegen seinen Bauch klatschte. „Der ganze schlaue Kopf, und alles, was du noch kannst, ist auf meinem Schwanz hüpfen. Genauso hab ich’s mir vorgestellt. Genauso hast du’s mir versprochen.“
„Ich halt’s nicht aus“, keuchte Lukas, und es war kein Nein, es war Hunger. „Du bist so dick. Ich spür dich überall.“
„Gut. Dann spür mich noch mehr.“
Benni setzte sich auf, ohne aus ihm zu gleiten, küsste ihn hart, biss ihm in die Unterlippe, und Lukas ritt weiter, enger jetzt, die Arme um Bennis Nacken, Stirn an Stirn, beide nass vor Schweiß. Die Scheune roch nach Sex und Heu. Draußen wieherte irgendwo ein Pferd, weit weg, gleichgültig. Hier drin existierte nur das Klatschen von Haut, das Rascheln, ihr Atem.
Dann war es Benni zu wenig. Er hob Lukas von sich, stand auf, der Schwanz schwer und glänzend, und drückte Lukas gegen einen der alten Balken. Das Holz war warm, rau an Lukas’ Brust und Wange. Benni trat hinter ihn, spreizte ihm die Beine mit dem Knie, setzte an und stieß in einem langen, tiefen Zug hinein. Lukas schrie auf, halb Lachen, halb Stöhnen, und klammerte sich an den Balken.
„Hier“, sagte Benni an seinem Ohr und fickte ihn im Stehen von hinten, hart, jeder Stoß drückte Lukas fester gegen das Holz. „Genau hier hab ich dich haben wollen, seit du im Chat geschrieben hast, die Scheune sei der einzige Ort, an dem du die Klappe hältst und nimmst, was ich dir gebe. Nimm es. Nimm meinen Schwanz, du versautes Stück.“
„Ja—ja, gib ihn mir, fick mich kaputt, ich will’s—“
Benni hämmerte in ihn, eine Hand an Lukas’ Hüfte, die andere in seinem Haar, zog den Kopf leicht zurück, damit er ihm weiter diese dreckigen Sätze ins Ohr schütten konnte. Lukas’ Schwanz schlug gegen den Balken, nass, überempfindlich. Er war nah, gefährlich nah, und Benni spürte es, denn er verlangsamte, zog sich mit einem nassen Geräusch heraus und drehte ihn herum.
„Mund auf“, sagte er, und es war keine Befehlsstimme ohne Ausweg, es war die Frage, die sie beide schon kannten. Lukas nickte, sank mit dem Rücken am Balken auf die Knie ins Stroh, öffnete den Mund und streckte die Zunge raus.
Benni packte ihn am Haar, nicht zu fest, genug zum Führen, und schob ihm den Schwanz zwischen die Lippen. Der Geschmack war salzig, nach ihnen beiden, nach Spucke und dem tiefen Fick. Lukas würgte einmal, atmete durch die Nase, entspannte den Hals, so wie er es geübt hatte, wenn er nachts an seinen Fingern übte und an Benni dachte. Benni fickte ihm den Mund, saftig, nass, die Eichel stieß gegen den Rachen, Speichel lief Lukas übers Kinn, über die Brust, tropfte auf seinen eigenen Schwanz. Benni stöhnte offen, den Kopf in den Nacken, und murmelte, wie gut das aussah, wie oft er sich genau dieses Bild vorgelesen hatte, Lukas’ Lippen gedehnt, die Augen nass, der gehorsame, gierige Mund.
„So brav“, flüsterte er, und das Wort war dreckig und zärtlich zugleich. „Schluck ihn. Ja. Genau so hab ich’s geträumt. Mein Schwanz in deinem hübschen Gesicht, und du willst mehr.“
Lukas wollte mehr. Er packte Bennis Schenkel, zog ihn tiefer, ließ sich den Mund ficken, bis die Tränen an seinen Wangen hingen und sein eigener Schwanz unberührt pochte, kurz vor dem Höhepunkt. Benni zog sich zurück, ein Faden Speichel zwischen Eichel und Unterlippe, und sein Blick war dunkel, fast ehrfürchtig.
„Hoch“, sagte er rau. „Ich will in dir kommen. Und du kommst mit mir. Fass dich an. Jetzt.“
Er stellte Lukas wieder gegen den Balken, Brust ans Holz, und stieß von hinten in ihn, diesmal ohne Vorspiel, tief und besitzergreifend. Lukas schrie auf, griff nach unten, umfasste seinen nassen Schwanz und pumpte im Takt. Benni fickte ihn hart, die Stirn an Lukas’ Schulter, eine Hand um seine Brust, die Finger an einer Brustwarze, die andere Hand über Lukas’ Hand am Schwanz, half ihm, rieb mit, flüsterte ihm zu, er solle kommen, jetzt, für ihn, auf den Balken, ins Stroh, während Benni ihn vollpumpte.
Es traf sie fast gleichzeitig. Lukas kam zuerst um einen Herzschlag, der Orgasmus riss ihm die Knie weg, sein Loch zog sich wild um Bennis Schwanz zusammen, und Sperma spritzte in dicken Stößen gegen das Holz, über seine Finger, auf Bennis Hand. Benni fluchte, stieß noch zweimal tief hinein und kam mit einem heiseren, gepressten Laut, pumpte ihn voll, heiß und stoßweise, die Hüften zuckten, die Zähne an Lukas’ Schulter, nicht hart genug, um zu verletzen, hart genug, um ihn hier zu halten. Lukas spürte jeden Schub, stöhnte noch nach, während sein eigener Schwanz weitertropfte, und Benni ritt die letzten Zuckungen aus, bis beide nur noch zitterten und sich am Balken festhielten.
Sie sanken gemeinsam ins Stroh, halb übereinander, schwer atmend. Sperma glänzte an Lukas’ Bauch, an seinen Fingern, lief ihm aus dem Arsch ins Heu. Bennis Schwanz lag halbsteif an seinem Schenkel, nass, benutzt, und sein eigenes Kinn war noch feucht vom Mundfick. Sie grinsten sich an, atemlos, ein bisschen ungläubig, völlig erledigt und völlig wach.
„Komm her“, sagte Benni.
Der Kuss war lang und schmutzig. Langsam diesmal, Zungen, die den Geschmack von Sperma und Speichel teilten, ohne Eile, ohne Scham. Lukas leckte über Bennis Unterlippe, Benni saugte an seiner Zunge, eine Hand in Lukas’ verschwitztem Haar, die andere auf seinem Arsch, besitzergreifend und müde. Sie küssten sich, bis das Brennen in den Lungen nachließ und nur noch dieses warme, dreckige Nachglühen blieb, Stroh in den Haaren, Schweiß auf der Haut, der Hof draußen immer noch still.
Lukas löste sich nur so weit, dass er Benni ansehen konnte. Sein Kopf arbeitete schon wieder. Nicht am Code. An dem, was als Nächstes kam.
„Quentin ist bis morgen Abend weg“, sagte er, und seine Stimme war rau, aber das Grinsen war neu, planend, hungrig. „Morgen früh, bevor die Pferde reinmüssen, will ich dich nochmal. Im Heuboden. Diesmal mit dem Gürtel um meine Handgelenke, so wie ich’s dir im April geschrieben hab. Du fickst mich langsam, bis ich bettle, und du lässt mich nicht kommen, bis du es sagst. Und danach…“ Er strich mit dem Daumen über Bennis Unterlippe, sammelte einen Rest Sperma und schob ihn ihm in den Mund. Benni saugte den Daumen sauber, die Augen dunkel. „Danach schreibst du mir den Chat nicht mehr. Du sagst es mir ins Ohr. Jede dreckige Einzelheit. Und nächstes Wochenende bleib ich über Nacht. Futterkammer. Tür zu. Ich will, dass du mich zweimal nimmst, bevor ich überhaupt aufgestanden bin.“
Benni lachte leise, heiser, und küsste ihn noch einmal, kurz und hart, schon halb dabei, den Plan in den Knochen zu speichern. „Abgemacht. Heuboden, Gürtel, du bettelst. Und wenn du morgen früh auch nur eine Minute zu spät kommst, hole ich dich aus dem Gästezimmer und trag dich selbst hoch.“ Sein Griff an Lukas’ Arsch wurde fester, versprechend. „Schlaf nicht zu fest, Stadtjunge. Ich hab schon die nächste Stelle im Kopf, an der ich dich aufreiße.“
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