Inkarnierte Glut: Brigitte und Errols erste echte Gefühle
Eine tätowierte weiße Tattoo-Künstlerin lässt sich endlich von ihrem dunklen Gastkollegen ficken.
Die Neonröhre über dem Waschbecken summte noch, als Brigitte den Rollladen des Studios in Kreuzberg runterließ und das Schild auf „geschlossen“ drehte. Achtundzwanzig, weiße Haut, die unter der Berliner Deckenlampe fast milchig wirkte, kurze dunkle Strähnen, die ihr ständig in die Augen fielen, und ein Mund, der seit Wochen mehr Sprüche als Tinte produzierte. Hinter ihr räumte Errol die Farbkappen weg. Zweiunddreißig, aus Atlanta, Schultern, die in dem schwarzen T-Shirt spannten, als hätte jemand den Stoff zu knapp bestellt, und Hände, die Nadeln führten, als gehörten sie zu einem Chirurgen mit schlechtem Humor.
„Wenn du noch länger so auf meinen Unterarm starrst“, sagte er, ohne hochzusehen, „berechne ich dir Zuschlag fürs Gaffen. Weiße Kundinnen zahlen hier sowieso schon mit Blicken.“
„Gastkünstler zahlen mit Bescheidenheit“, gab sie zurück und warf ihm ein frisches Tuch zu. „Du bist seit März hier und tust so, als hätte Berlin nur auf deine Unterarme gewartet. Die sind übrigens zu dunkel für die Hälfte meiner Motive. Kontrast, Errol. Manche Leute haben den.“
Er grinste, das langsame Grinsen, das ihr seit seiner Ankunft im Nacken saß. „Manche Leute haben einen halbfertigen Drachen auf dem Rücken und tun so, als wäre das ein Kunstwerk und kein Versprechen, das sie nicht einlösen.“
Brigitte hielt inne. Der Drache. Monate. Sie hatte ihn selbst skizziert, schwarz und rot, Schwanz über die Hüfte, Flügel über die Schulterblätter, und dann war Errol gekommen, Gast für ein Quartal, und hatte an einem Abend, an dem nur noch sie beide da waren, die Linien nachgezogen, als hätte er den Entwurf in ihrem Kopf gelesen. Seitdem lag die Arbeit auf Eis. Zu viel Nähe. Zu viele Sprüche über helle Haut und dunkle Hände, über Tinte, die auf ihr besser hielt als auf ihm, über Kunden, die sich wünschten, seine Finger wären die Nadel. Sie hatten gelacht, bis das Lachen irgendwann nicht mehr nur Lachen war.
„Ladenschluss“, sagte sie. „Du kannst gehen. Dein Hotelbett vermisst dich bestimmt. Oder wer auch immer da heute Nacht nicht auf dich wartet.“
„Charmanter Abgang.“ Er stellte die Maschine nicht weg. Stellte sie hin, prüfte die Nadel, als wäre das Gespräch Nebensache. „Oder ich mache den Drachen fertig. Jetzt. Kein Termin, kein Publikum, keine Ausreden. Du liegst seit Wochen mit dem halben Biest rum und tust so, als wäre das stilvoll.“
Ihr Puls machte etwas Unprofessionelles. „Das ist kein Date, Errol.“
„Das ist ein Tattoo.“ Er sah sie an, und das Grinsen wurde leiser. „Es sei denn, du willst, dass es keins ist. Sag nein, und ich räum den Rest und geh. Sag ja, und du legst dich hin. Beides ist in Ordnung. Ich will nur kein halbes Biest mehr auf deinem Rücken sehen, wenn ich in drei Wochen zurückfliege.“
Sie hätte nein sagen können. Stattdessen zog sie das Tanktop über den Kopf, legte den BH daneben, als wäre das Alltag, und streckte sich bäuchlings auf die Liege. „Fein. Aber wenn du mir den Flügel versaut, schreib ich das in deine Bewertung. ‚Hände zu groß, Ego noch größer.‘“
„Meine Hände sind genau richtig“, sagte er, und seine Stimme war plötzlich näher an ihrem Ohr, als der Spruch hergab. „Das Ego auch. Atme.“
Die erste Linie brannte vertraut. Brigitte kannte den Schmerz, kannte ihn besser als die meisten ihrer Kunden, und doch war da heute etwas anderes: das Gewicht seiner Handfläche zwischen ihren Schulterblättern, warm, breit, die Haut so dunkel gegen ihre, dass sie den Kontrast selbst ohne Spiegel spürte. Er arbeitete ruhig. Sie nicht.
„Du drückst fester als sonst“, murmelte sie in das Leder.
„Du zuckst mehr als sonst.“
„Weil deine Hand da liegt, als hätte sie Miete gezahlt.“ Sie schloss die Augen und hörte sich selbst frecher werden, als der Plan war. „Seit du hier bist, guck ich auf diese Hände und denk Sachen, die in keinem Hygieneprotokoll stehen. Große schwarze Hände auf meiner hellen Haut. Klingt kitschig, wenn man’s sagt. Fühlt sich nicht kitschig an, wenn du’s tust.“
Die Maschine stockte eine Sekunde. „Brigitte.“
„Was. Du hast monatelang Sprüche über Kontrast gemacht. Jetzt hab ich auch einen.“ Sie drehte den Kopf, soweit der Nacken es zuließ, und traf seinen Blick. „Mir wird warm davon. Nicht vom Schmerz. Von dir. Und wenn du jetzt so tust, als hättest du das nicht gemerkt, lache ich dich aus diesem Studio.“
Er legte die Maschine weg. Das Klicken war lauter als nötig. Seine Hand blieb, wo sie war, dann glitt sie langsam an ihrer Seite hinunter, fragend, nicht zupackend. „Umdrehen“, sagte er leise. „Wenn du willst. Wenn nicht, mach ich den Flügel fertig und wir tun so, als wäre das hier nur Tinte.“
Sie drehte sich. Langsam, weil die frische Stelle zog, und weil sie sehen wollte, wie er sie ansah, wenn nichts mehr zwischen ihnen lag außer Luft und einem sehr schlechten Timing. Errol stand neben der Liege, das T-Shirt schon halb hochgeschoben, als hätte er selbst nicht gemerkt, dass er es angefasst hatte. Seine Augen wanderten über ihre Brüste, ihren Bauch, die helle Haut, die unter dem Studiolicht fast zu ehrlich war, und er lachte, kurz und heiser.
„Scheiße“, sagte er. „Ich wollte den Drachen fertigmachen.“
„Und ich wollte so tun, als wärst du nur ein Kollege mit zu guten Unterarmen.“ Sie setzte sich auf, die Beine über die Kante, und musste auch lachen, weil das alles so dämlich ehrlich war. „Seit du aus dem Flieger gestiegen bist, will ich das. Nicht künstlerisch. Nicht ‚spannende Zusammenarbeit‘. Dich. Auf mir, in mir, wie auch immer du’s verträgst, solange du nicht vorher wieder einen Spruch über meine helle Haut machst, ohne ihn auch zu meinen.“
„Ich mein ihn.“ Er trat zwischen ihre Knie, Hände an ihren Hüften, Daumen, die Kreise zogen, als müsste er sich erst die Erlaubnis in die Haut schreiben. „Ich will dich seit der ersten Woche. Seit du gesagt hast, mein Schwarz würde auf deinem Weiß aussehen wie ein Statement, und ich gedacht hab: Ja. Genau das. Nur ohne Kunden und ohne Hemmung.“
„Dann ist das ein Ja“, sagte sie. „Von mir. Laut und nüchtern und ohne Tattoo als Ausrede. Küss mich, bevor ich noch einen Vertrag draus mache.“
Er küsste sie. Nicht vorsichtig. Mund auf Mund, Zunge, die ihre fand, ein Lachen, das zwischen ihren Lippen zerbrach, weil sie beide gleichzeitig grinsten und es trotzdem ernst meinten. Seine Hände wanderten ihren Rücken hinauf, mieden die frische Stelle, umfassten sie, als hätte er monatelang nur darauf gewartet, das Maß zu nehmen. Sie zog ihm das Shirt über den Kopf, strich über die dunkle Brust, die harten Linien von Brust und Bauch, und spürte, wie ihr eigener Körper antwortete, feucht, ungeduldig, endlich ohne Publikum.
„Liege“, sagte sie an seinem Mund. „Nicht der Boden. Ich hab Standards. Und einen sehr guten Desinfektionsplan, den wir danach ignorieren und dann doch nicht ignorieren.“
„Romantisch.“
„Halt die Klappe und komm her.“
Sie zog ihn mit sich, rückte nach hinten, bis er über ihr war, Knie auf dem Leder, sein Gewicht ein Versprechen. Errol küsste ihren Hals, die Stelle unter dem Ohr, dann tiefer, nahm eine Brustwarze zwischen die Lippen und sog, bis sie die Finger in seinen kurzen Haaren vergrub und einen Fluch ausstieß, der mehr Bitte war. Seine Hand schob sich in ihre Hose, fand sie nass, und er stöhnte gegen ihre Haut, als hätte ihn das persönlich erwischt.
„So feucht“, murmelte er, „und du hast die ganze Zeit Tattoolinie gespielt.“
„Zieh mich aus, oder ich mach das selbst und rechne dir die verlorene Zeit an.“
Er tat es. Hose, Slip, alles landete neben der Liege. Sie half ihm mit seiner Jeans, und als sein Schwanz frei war, dick, dunkel, schon hart und schwer in ihrer Hand, entfuhr ihr ein Lachen, das sofort in ein Keuchen kippte. „Okay. Der Spruch über große Hände war untertrieben. Der hier braucht eine eigene Rubrik.“
„Immer noch Zeit für nein.“
„Errol.“ Sie sah ihn an, ernst unter dem Grinsen. „Ich will, dass du mich fickst. Hart. Hier. Jetzt. Rein mit dem Ding, bevor ich noch poetisch werde.“
Er schob sich zwischen ihre Schenkel, rieb die Eichel durch ihre Nässe, einmal, zweimal, und sie hob ihm das Becken entgegen, ungeduldig, einverstanden bis in die Zehen. Als er eindrang, langsam zuerst, dann tiefer, füllte er sie so vollständig, dass ihr der Atem wegblieb. Eng, heiß, der Dehnungsschmerz süß und kurz, dann nur noch das Gefühl, ausgefüllt zu sein von etwas, das genau dahin gehörte.
„Fuck“, hauchte sie. „Ja. So. Genau so.“
Er begann zu stoßen. Nicht zögerlich. Die Liege knarzte, Leder unter ihrem Rücken, seine Hüften, die gegen ihre schlugen, jeder Stoß tief genug, dass sie die Zähne zusammenbiss und dann doch den Mund aufmachte, weil Schweigen jetzt lächerlich gewesen wäre. „Härter“, sagte sie. „Ich will spüren, wie dein dicker schwarzer Schwanz in meiner engen weißen Fotze sitzt. Sag nicht, das ist zu plump. Ich find’s geil. Ich find dich geil. Fick mich, als hättest du monatelang nur darauf gewartet.“
„Hab ich“, knurrte er, und sein Rhythmus wurde tiefer, unbarmherziger, genau richtig. Eine Hand neben ihrem Kopf, die andere an ihrer Hüfte, Daumen, der über ihre Klitoris strich, kreisend, while er sie nahm, Stoß um Stoß, bis ihre Brüste mitwippten und sie nicht mehr wusste, ob sie lachte oder stöhnte. Beides. Sie krallte sich in seine Unterarme, sah auf den Kontrast, hell und dunkel, und das Bild machte sie noch nasser. „Siehst du das“, keuchte sie. „Deine Haut auf meiner. Dein Schwanz in mir. Ich könnte davon kommen, nur vom Hinsehen, wenn du nicht schon so verdammt tief wärst.“
„Dann komm nicht nur vom Hinsehen.“ Er beugte sich herunter, küsste sie hart, Zunge und Zähne, und fickte sie weiter, Missionarsstellung, ohne Eile und ohne Gnade, bis ihre Schenkel zitterten und sie seinen Namen in sein Schlüsselbein biss.
Sie hielt ihn an den Schultern fest, als der erste Höhepunkt nah kam, und schob ihn dann lachend zurück. „Warte. Noch nicht. Ich will oben. Wenn ich schon monatelang so tue, als hätte ich die Kontrolle im Studio, will ich sie wenigstens hier kurz haben.“
Er ließ sich auf den Rücken fallen, Schwanz nass und hart gegen den Bauch, und grinste zu ihr hoch. „Gastkünstler. Ich nehm Anweisungen.“
Brigitte schwang ein Bein über ihn, griff nach ihm, führte ihn an ihren Eingang und sank herab, Zentimeter um Zentimeter, bis sie saß und beide die Luft anhielten. Cowgirl. Ihre Hände auf seiner Brust, seine auf ihren Hüften, dann tiefer, auf ihrem Arsch. Sie ritt ihn, erst langsam, dann wilder, rollte das Becken, nahm ihn ganz, ließ ihn fast raus und setzte sich wieder, und das Geräusch von Haut auf Haut füllte den kleinen Raum lauter als jede Maschine.
„Versohl mir den Arsch“, sagte sie, atemlos, halb lachend. „Nicht so, als wärst du unsicher. So, als meinst du’s.“
Seine Handfläche klatschte auf ihre rechte Backe, fest, der Stich heiß, und sie schrie auf, nicht vor Schmerz, vor Lust, die durch sie hindurchfuhr wie Strom. Noch einmal. Links. Sie ritt schneller, ihre Titten schwangen, er packte eine, knetete, während die andere Hand wieder zuschlug, Rhythmus zu ihrem Rhythmus. „So eng“, stieß er hervor. „Du reitest mich, als wolltest du mich im Studio behalten.“
„Vielleicht tu ich das.“ Sie beugte sich vor, küsste ihn, dreckig und kurz, und flüsterte gegen seinen Mund: „Oder ich lass mich von dir fertigmachen. Stehend. Von hinten. Wenn deine Beine das noch hergeben, Amerikaner.“
„Meine Beine geben alles her, was du verlangst.“
Sie stieg ab, die Knie weich, und er folgte, drehte sie zur Liege, ihre Hände auf dem Leder, Rücken durchgedrückt, der halbfertige Drache zwischen den Schulterblättern, den er sorgfältig mied. Er stellte sich hinter sie, eine Hand in ihrem Nacken, nicht würgend, nur haltend, die andere führte seinen Schwanz wieder in sie, und diesmal war der Winkel tiefer, roher. Er nahm sie im Stehen, Stöße, die sie nach vorn schoben, ihre Brüste, die er mit beiden Händen packte, sobald er den Halt nicht mehr brauchte, knetete, die Nippel zwischen den Fingern, während er sie fickte, als gehörte der Rest des Abends nur noch diesem Rhythmus.
„Ja“, schrie sie, und es war kein bisschen leise. „Genau da. Fester. Ich will deinen Schwanz so tief, dass ich morgen noch dran denke, wenn ich die Liege desinfiziere.“
„Du wirst dran denken“, sagte er an ihrem Ohr, Stimme rau, Hüften, die nicht nachließen. „Jedes Mal, wenn du dich hier hinlegst. Jedes Mal, wenn ich deine helle Haut anfasse und so tue, als wär’s nur Arbeit.“
Seine Hand glitt zwischen ihre Beine, fand die Klitoris, rieb im Takt, und sie spürte, wie alles sich zusammenzog, eng um ihn, unaufhaltsam. „Ich komm“, keuchte sie. „Errol, ich komm, fick mich durch, nicht aufhören—“
Er tat es nicht. Ein letzter fester Stoß, seine Finger genau richtig, und sie kam, laut, der Orgasmus riss durch sie, Beine, die nachgaben, Fotze, die sich um seinen dicken Schwanz krampfte, und er folgte fast im selben Atemzug, stöhnte ihren Namen, stieß noch zweimal tief und kam in ihr, heiß, zuckend, die Hände an ihren Titten, die Stirn zwischen ihren Schulterblättern, dort, wo keine frische Tinte war.
Sie sanken zusammen auf die Liege, ein unordentliches, verschwitztes Knäuel aus Gliedern und Lachen, das keiner von beiden sofort unter Kontrolle bekam. Brigitte lag halb auf seiner Brust, ihr Haar klebte an seiner Haut, sein Arm lag schwer über ihrer Taille. Das Studio roch nach Sex und Desinfektionsmittel und ein bisschen nach der Farbe, die sie nie aufgetragen hatten.
Mit dem Zeigefinger zeichnete sie kleine Herzen auf seine dunkle Brust, eins, zwei, ein schiefes drittes, und musste schon wieder grinsen. „Das“, sagte sie, Stimme heiser und zufrieden, „war definitiv das beste Tattoo meines Lebens.“
Errol lachte, tief und noch außer Atem, und zog sie enger, der Schweiß zwischen ihnen kühlte schon, und irgendwo summte die Neonröhre weiter, als ginge sie das alles nichts an.
Rate this story
Stimmt etwas nicht mit dieser Geschichte?
Heute Nacht jemanden treffen.
Erotische Kontakte in deiner Nähe. Kostenlos anmelden.
Jetzt finden →Popular Collections
Browse Categories