Reunion Im Töpferkurs
Ingrid und ihre ehemalige Kommilitonin treffen sich im Töpferkurs wieder.
Ingrid schob die schwere Studiotür auf und spürte sofort den erdigen Geruch von nassem Ton. Der Abendkurs war spärlich besetzt, nur ein paar Frauen an den Tischen, das Dumpfe von Drehscheiben und leises Kratzen. Sie suchte sich einen freien Platz am langen Arbeitstisch und knetete schon die kühle Masse zwischen den Fingern, als eine vertraute Stimme sie von der Seite traf.
„Ingrid? Wirklich du?“
Sie sah auf. Brigitte. Zehn Jahre älter, die Haare kürzer, die Hände noch immer mit diesem sicheren Griff einer Frau, die mit Erde arbeitete. Vierunddreißig, Keramikerin, genau wie sie es damals angekündigt hatte. Ingrids Puls hämmerte sofort unvernünftig hoch. Die alte, nie ausgesprochene Anziehung lag plötzlich wieder blank zwischen ihnen, als hätten die Jahre nur eine dünne Haut darüber gelegt.
„Brigitte.“ Ingrid lächelte schief. „Du siehst aus, als hättest du den Ton persönlich geheiratet.“
Brigitte lachte leise, setzte sich direkt neben sie und griff in denselben Klumpen. Ihre Finger streiften Ingrids, angeblich zufällig, und blieben einen Herzschlag zu lang. Ein Knistern lief Ingrid den Arm hinauf. Ihre Blicke trafen sich, hielten, und Brigitte strich absichtlich noch einmal über Ingrids Knöchel, während sie den Ton zu einer unförmigen Wulst formten.
„Du bist weicher geworden“, murmelte Brigitte, die Stimme nah genug, dass nur Ingrid sie hörte. „Damals warst du immer so angespannt. Jetzt…“ Ihre Daumen drückten gemeinsam in die nasse Masse, hoben sich, senkten sich wieder, und jedes Mal berührten sich ihre Haut. „Jetzt spüre ich dich richtig.“
Ingrid schluckte. Zwischen ihren Schenkeln wurde es warm, dann feucht, während Brigittes Flüstern immer frecher wurde. „Diese Brüste unter dem Shirt. Ich hab früher schon davon geträumt, sie in die Hand zu nehmen. Und dein Arsch, wenn du dich so über den Tisch beugst…“
Ingrid erwiderte nichts mit Worten. Sie sah Brigitte nur an, offen, verlangend, die Lippen leicht geöffnet, und ließ ihre eigenen Finger absichtlich über Brigittes Handgelenk gleiten, hinauf zum Puls. Die Berührungen wurden länger, bewusster. Ihre Oberschenkel berührten sich unter dem Tisch. Ingrid spürte, wie ihre Schamlippen aneinanderklebten, nass schon vom bloßen Gedanken. Brigitte merkte es. Natürlich merkte sie es. Ein kurzes, eindeutiges Nicken, ein Blick zur Tür des hinteren Lagerraums, und Ingrid stand auf, folgte ihr, als wäre es die natürlichste Sache der Welt.
Kaum war die Tür ins Schloss gefallen, drückte Brigitte sie hart gegen die Regale mit den ungebrannten Schalen. Der Kuss war gierig, zähnebleckend, Zunge gegen Zunge, während Brigittes Hände Ingrids Rock hochschoben und unter den Slip griffen. „So nass“, keuchte sie. „Für mich.“ Ingrid stöhnte in den Kuss, schob Brigittes eigenen Rock hoch, fand ebenfalls nur dünnen Stoff und darunter glitschige Hitze. Sie kniete sich hin, ohne zu zögern, riss den Slip zur Seite und leckte breit über Brigittes Spalte. Der Geschmack war salzig-süß, die Schamlippen geschwollen, der Kitzler hart unter ihrer Zunge. Brigitte krallte sich sofort in Ingrids Haare, stieß die Hüften vor und stöhnte dumpf gegen die Hand, die sie sich vor den Mund pressen musste.
„Tief. Leck mich richtig tief.“
Ingrid tat es. Sie bohrte die Zunge in die enge Öffnung, saugte, leckte flach und dann spitz, während ihre Finger Brigittes Pobacken auseinanderdrückten. Speichel und Nässe liefen ihr übers Kinn. Brigitte zitterte, fluchte leise, zog Ingrid schließlich hoch und schob sie auf den niedrigen Arbeitstisch zwischen Säcken mit Gips und ungebrannten Tellern. Röcke blieben hochgekrempelt, Slips hingen an einem Knöchel. Sie setzten sich einander gegenüber, Beine verschränkt, und rieben ihre klitschnassen Fotzen hart aneinander. Die Schamlippen glitten übereinander, schmatzend, rutschig, ihre Kitzler stießen sich bei jedem Stoß. Ingrid keuchte, packte Brigittes Hüfte, fand mit zwei Fingern den Weg in Brigittes enge, zuckende Scheide und fickte sie schnell und tief, während Brigitte dasselbe tat – drei Finger in Ingrid, krumm, suchend, bis sie den Punkt traf, der Ingrid die Luft abschnürte.
„Komm für mich“, flüsterte Brigitte heiser. „Ich will dich fühlen, wie du dich um meine Finger zusammenziehst.“
Ingrid kam zuerst, heftig, die Schenkel zuckend, ein lautes Stöhnen, das sie in Brigittes Halsbeuge vergrub. Die Nässe schoss warm über Brigittes Hand. Sekunden später folgte Brigitte, die innere Muskulatur pulsierend um Ingrids Finger, der ganze Körper steif und dann schlaff, ein langgezogenes, wimmerndes „Fick, ja…“ auf den Lippen. Sie rieben noch ein paar langsame, empfindliche Male weiter, bis die Nachbeben abebbten und nur noch schweres Atmen und der Geruch von Sex und Ton im kleinen Raum hingen.
Langsam zogen sie die Slips wieder hoch, glätteten die Röcke, küssten sich noch einmal tief und langsam, ohne die frühere Gier, dafür mit dem Versprechen von mehr. Brigittes Stirn lag an Ingrids. „Morgen Abend. Bei mir. Die ganze Nacht. Ich will dich nackt auf meinem Sofa, auf dem Boden, überall. Und diesmal bringe ich ordentlich Öl mit.“
Ingrid lachte leise, noch außer Atem. „Deal. Aber nur, wenn du versprichst, dass kein einziger Teller heil bleibt.“
Mit einem letzten verschwörerischen Lächeln öffneten sie die Tür und kehrten zurück an den Arbeitstisch, als wäre nichts gewesen. Der Tonklumpen wartete noch, halb geformt und inzwischen trocken an den Rändern. Ingrid griff hinein, knetete – und flüsterte Brigitte zu, gerade laut genug: „Nächstes Mal ficken wir erst und töpfern danach. Mein Rücken hat vom Regal noch den Abdruck einer Kaffeebecher-Form.“
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