Mitternacht im Diner
Victor nimmt die Kellnerin Talia hart auf dem Diner-Tresen.
Die Landstraße lag unter einer dicken Decke aus Nebel, als Talia die letzte Schicht in der alten Raststätte beendete. Das Diner hatte schon seit Jahren kaum noch Gäste – nur durchreisende Lastwagenfahrer und lostouristen, die sich verirrt hatten. Um kurz vor Mitternacht war sie allein. Die Neonröhren flackerten, und sie hatte die Kerzen auf den Tischen angezündet, weil das Licht so angenehm und geheimnisvoll war. Sie wusste, dass er kommen würde. Viktor – nein, Victor. Sie hatte seinen Namen in ihren Träumen gehört, jahrelang, wie ein Flüstern unter der Haut.
Die Glocke über der Tür klingelte leise. Er stand im Rahmen, hochgewachsen, schwarz gekleidet, das Gesicht bleich und scharf geschnitten. Seine Augen waren dunkel wie der Asphalt draußen, und als er sie ansah, spürte Talia die vertraute Kälte in ihrem Unterleib, die keine Angst war, sondern Hunger. Sie war achtundzwanzig, hatte genug von langweiligen Nächten und Männern, die nichts als Wärme und Schweiß boten. Sie wollte das andere. Das Dunkle. Und sie wusste, dass er es wusste.
„Du hast gewartet“, sagte Victor. Seine Stimme war tief, beinahe ein Grollen, und jedes Wort legte sich wie kalte Seide über ihre Haut.
„Immer“, antwortete Talia und wischte sich die Hände an der Schürze ab. „Komm rein. Die Tür bleibt ohnehin zu. Niemand kommt mehr.“
Er setzte sich an den Tresen, und sie goss ihm aus Gewohnheit einen Kaffee ein, den er nicht anrührte. Die Kerzen warfen zitternde Schatten über die Chromflächen und das abgewetzte Laminat. Talia lehnte sich ihm gegenüber, spürte, wie ihr Herz schneller schlug – nicht aus Furcht, sondern weil sie genau das wollte, was er war. Seit Monaten spürte sie ihn in ihren Träumen: kalte Finger, scharfe Zähne, der Versprechen von etwas, das ewig dauerte.
„Du träumst von mir“, sagte er, und seine kalten Finger strichen wie zufällig über den Tresenrand, dann über ihren Unterarm. Der Kontakt war eisig und elektrisierend zugleich. „Du öffnest die Beine in deinem Bett und flüsterst meinen Namen, wenn du dich selbst berührst.“
Talia spürte, wie die Hitze in ihre Wangen stieg, und lächelte trotzdem. „Ja. Und ich will es wirklich. Nicht nur träumen.“ Sie beugte sich vor, roch an ihm den Geruch von Nacht und etwas Metallischem, Süßem. „Erzähl mir von dem, was du tust. Von dem, was du nimmst.“
Victor ließ seine Hand tiefer gleiten, streichelte über ihren Schenkel unter dem kurzen Rock der Uniform. Seine Finger waren so kalt, dass sie erschauderte, und doch drückte sie sich ihm entgegen. „Ich ficke dich, bis du vergisst, was Wärme ist. Ich beiße dich, weil du es willst. Ich fülle dich mit etwas, das älter ist als dieses verdammte Diner. Und du wirst darum betteln.“
„Dann tu es“, flüsterte sie. „Nimm mich. Bitte. Ich will deine unsterbliche Berührung. Ich will, dass du mich nimmst, hart, hier, jetzt.“
Die Spannung riss. Victor packte sie am Nacken, zog sie über den Tresen und küsste sie gierig. Seine Lippen waren kühl, seine Zunge fordernd, und Talia stöhnte in seinen Mund, griff in sein dunkles Haar und drängte sich näher. Sie spürte die leichte Schärfe seiner Fangzähne an ihrer Unterlippe – nicht genug, um zu beißen, nur genug, um sie zittern zu lassen. Sie küsste ihn zurück, zerrte an seinem Hemd, spürte den harten Körper darunter.
„Auf den Tresen“, befahl er heiser. „Beine auseinander.“
Talia gehorchte mit einem Lächeln, das alles andere als unterwürfig war. Sie rutschte auf die kalte Oberfläche, schob den Rock hoch, zog den Slip beiseite. Sie war schon nass, hatte die ganze Nacht darauf gewartet. Victor kniete nicht – er beugte sich einfach vor, spreizte ihre Schenkel mit starken Händen und leckte mit seiner kühlen Zunge direkt in ihre Spalte. Talia keuchte auf, warf den Kopf zurück. Die Zunge war eiskalt und präzise, strich über ihre Klitoris, bohrte sich in sie hinein, sog und leckte, bis sie die Hüften hob und gegen seinen Mund stieß.
„Fick, ja – so – weiter“, keuchte sie. „Leck mich, bis ich schreie.“
Er tat es. Seine kalten Hände hielten ihre Oberschenkel fest, während er sie mit der Zunge fickte, tief und unnachgiebig, bis Talia keuchte und sich unter ihm wand. Der erste Orgasmus kam schnell, heftig; sie schrie seinen Namen, die Beine zuckten, und sie spürte, wie nass sie war, wie sie gegen seinen Mund pulsierte. Victor richtete sich auf, wischte sich mit dem Handrücken über den Mund, und seine Augen leuchteten.
„Jetzt nimm ich dich“, knurrte er.
Er drehte sie um, drückte sie nach vorn über den Tresen, sodass ihre Brüste auf dem kalten Chrom lagen und ihr Hintern ihm entgegengestreckt war. Sie hörte den Reißverschluss, spürte die harte, kühle Länge seines Schwanzes gegen ihre nasse Spalte. Er war dick, unnachgiebig, und als er sich in sie schob – ein einziger, harter Stoß bis zum Anschlag –, stöhnte Talia laut auf. Er füllte sie vollständig, dehnte sie, und die Kälte seines Körpers in ihrer Hitze war so intensiv, dass sie die Augen zukniff und die Zähne zusammenbiss.
„Ja – hart – fick mich“, keuchte sie. „Nimm die Kellnerin, wie du willst.“
Victor packte ihre Hüften und stieß zu. Hart, tief, unerbittlich. Jeder Stoß ließ den Tresen knarren, ließ Talia nach vorn rutschen und wieder zurück. Er fickte sie im Stehen von hinten, rammte sich in sie hinein, und sie stöhnte mit jedem Mal, spürte, wie ihre Säfte an ihren Schenkeln herabliefen. Dann beugte er sich über sie, und sie spürte die Spitzen seiner Fänge an ihrer Schulter – ein leichtes Rit holen, nur genug, dass ein dünner, heißer Faden Blutes über die Haut lief. Der Schmerz war scharf und süß, und sie stöhnte lauter, drängte sich ihm entgegen.
„Reiß mich auf, wenn du willst“, flüsterte sie. „Ich will es spüren.“
Er leckte über die kleine Wunde, stöhnte gegen ihre Haut und fickte sie weiter, schneller. Talia griff nach hinten, fasste seinen Schenkel, und dann wechselte die Position, weil sie es verlangte. „Lass mich auf dich. Ich will dich reiten.“
Victor setzte sich auf einen der hohen Hocker am Tresen, zog sie mit sich. Talia stieg über ihn, griff seinen harten, glänzenden Schwanz und senkte sich darauf – langsam zuerst, dann mit einem Stoß, bis er wieder tief in ihr steckte. Sie ritt ihn wild, Cowgirl, die Hände auf seinen Schultern, die Brüste vor seinem Gesicht. Er riss ihr das Bluschen auf, knetete ihre Titten, kniff in die harten Nippel, saugte einen davon in den Mund, während sie sich auf und ab bewegte, ihn tief in sich aufnahm, wieder und wieder.
„Du nasse kleine Hure“, knurrte er, und seine Stimme war dreckig und dunkel. „Du fickst dich auf dem Schwanz eines Monsters und bettelst um mehr. Schau, wie du tropfst. Nimm ihn. Nimm ihn ganz.“
„Ja – dein Monster-Schwanz – füll mich“, stöhnte Talia und ritt ihn schneller, die Hüften rollten, der Klang von Haut auf Haut füllte das leere Diner. Die Kerzen flackerten. Draußen heulte der Wind. Sie spürte, wie er dicker in ihr wurde, wie seine Kälte sich mit ihrer Hitze vermischte, und sie wusste, dass sie kurz davor war. „Komm in mir. Füll mich mit deinem dunklen Samen. Ich will es spüren.“
Victor packte ihren Arsch, stieß von unten hoch in sie hinein, biss erneut leicht in ihre Schulter – nicht tief, nur genug, dass das Blut warm über ihre Brust lief und sich mit dem Schweiß vermischte. Talia kam mit einem gutturalen Schrei, die innere Muskulatur krampfte um ihn, und im selben Moment entlud er sich in ihr – heiß und kalt zugleich, ein dunkler, dichter Schwall, der sie füllte, überlief, an ihren Schenkeln herabrann. Sie zuckten gemeinsam, stöhnten, und für einen Moment war da nur das Pulsieren und das schwere Atmen.
Sie blieb auf ihm sitzen, spürte, wie er langsam aus ihr glitt, und lächelte. Blut und Sperma und Kerzenlicht. Das Diner roch nach Sex und Eisen. Victor sah sie an, und in seinen Augen lag etwas Altes, Hungriges – und etwas, das auf ihre Entscheidung wartete.
Talia strich mit dem Finger über die kleine Wunde an ihrer Schulter, hob den blutigen Finger und legte ihn an seine Lippen. „Ein Tropfen. Freiwillig.“ Sie drückte ihn auf seine Zunge. „Ich versiegle es. Ich wähle die Nacht.“
Er saugte den Finger, und etwas in der Luft verschob sich – ein leises Knacken, als hätte die Welt einen Vertrag unterschrieben. Talia lachte leise, erschöpft und zufrieden, lehnte die Stirn an seine.
„Ich bleibe“, flüsterte sie. „Bei dir. In der ewigen Nacht. Nicht weil du mich gezwungen hast. Weil ich es will.“
Victor küsste sie, langsam diesmal, und schmeckte nach Blut und nach ihr. Draußen zog der Nebel dichter, und das Diner schien weiter von der Welt wegzurücken, als gehöre es jetzt nur noch ihnen.
Sie glitten vom Hocker, und Talia strich sich den Rock glatt, spürte sein Sperma warm und fremd zwischen den Beinen. Sie fühlte sich verändert – nicht gebrochen, sondern gewählt. Victor sah sie an, und zum ersten Mal lächelte er wirklich, scharf und hungrig und ehrlich.
„Dann gehörst du der Dunkelheit“, sagte er. „Und ich gehöre dir, solange du mich rufst.“
Talia lehnte sich an den Tresen, auf dem er sie gerade noch hart genommen hatte, und biss sich lächelnd auf die Lippe. Das Blut an ihrer Schulter war schon geronnen, der Pakt besiegelt. Sie spürte keine Reue. Nur Vorfreude auf all die Mitternächte, die noch kommen würden.
„Und was ist, wenn ich dich morgen früh schon wieder auf diesem Tresen will?“, fragte sie.
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