Falsche Küsse im Atelier

Der 48-jährige Maler Emmett vernascht die 22-jährige Studentin Talia hart auf dem Maltisch in seinem Atelier.

26 min read September 03, 2026New

Ich gesteh es gleich am Anfang: Mit achtundvierzig dachte ich, mir könne im Atelier nichts mehr passieren, was mich aus der Bahn wirft. Farbe, Leinwand, das gedämpfte Nordlicht durch die großen Scheiben im Dachgeschoss, der Geruch von Terpentin und altem Holz – das war meine Welt, kontrolliert und vorhersehbar. Bis Talia kam.

Sie stand an dem Nachmittag im Türrahmen, zweiundzwanzig, Kunststudentin, mit einer Mappe unter dem Arm und einer Unsicherheit in den Schultern, die sie sofort zu überspielen versuchte. „Emmett? Also … du bist Emmett, oder?“ Du. Einfach so. Kein Herr, kein Sie, nur dieses direkte, freche Du, das mir sofort unter die Haut kroch. Ich behielt das Sie bei, aus Gewohnheit, aus Abstand, aus Selbstschutz. „Ja. Kommen Sie rein, Talia. Wir sprechen über das Aktprojekt.“

Sie lachte leise, als hätte ich etwas Altmodisches gesagt, und trat ein. Das Atelier fraß sie förmlich: hohe Decken, Staffeleien, ein großer Maltisch in der Mitte, mit Leinwänden und Farbtuben übersät, ein Diwan mit zerknitterten Tüchern, der Ofen in der Ecke. Ich erklärte ihr den Auftrag – eine Serie klassischer Akte, Licht und Schatten auf Haut, nichts Pornografisches, rein malerisch. Sie nickte, stellte Fragen, die zu klug und zu neugierig zugleich waren. „Wie lange muss ich stillhalten? Und … schaust du dann die ganze Zeit nur auf die Linien, oder siehst du mich wirklich?“

Ich siezte sie weiter. „Ich sehe, was ich malen muss, Fräulein.“ Sie grinste. „Talia. Und du kannst ruhig du sagen. Ich duze dich ja auch.“

Die erste Sitzung begann drei Tage später. Draußen regnete es, das Licht war weich und grau. Sie zog sich hinter dem Paravent aus, legte Kleid, BH, Slip ordentlich über die Lehne. Als sie hervortrat, trug sie nur die dünne Robe, die ich bereitgelegt hatte. „Wohin soll ich mich …?“ Ich deutete auf den Diwan, drapierte ein dunkelrotes Tuch. „Legen Sie sich, bitte. Auf die Seite zuerst. Den Arm über den Kopf.“

Sie ließ die Robe fallen.

Ich hatte Dutzende Modelle gehabt. Körper waren für mich Formen, Volumen, Temperaturen aus Licht. Bei Talia funktionierte das nicht. Zweiundzwanzig, schmal in den Schultern, volle, feste Brüste mit dunklen, bereits leicht gespannten Brustwarzen, eine Taille, die sich weich nach innen zog, die Kurve der Hüfte, der dunkle Schatten zwischen den Schenkeln, als sie ein Bein anzog. Keine Schamhaare, glatt, und ich hasste mich dafür, dass mein Blick dort eine Sekunde zu lange hängen blieb. Ich stellte die Staffelei zurecht, nahm Kohle, begann mit den Umrissen.

Stunden.

Ich zeichnete die Linie ihres Halses, die Senke über dem Schlüsselbein, den schweren Bogen der Brust, wie sie sich mit jedem Atemzug hob. Sie sprach zwischendurch, unschuldig und neugierig zugleich. „Frierst du nie hier? Es ist ziemlich kühl.“ – „Ich bewege mich, Sie nicht. Wollen Sie eine Pause?“ – „Nein. Sag mal, Emmett … wenn du mich so anschaust, denkst du dann wirklich nur an Schatten und Farbe? Oder merkst du, dass ich … na ja. Dass ich merke, dass du guckst.“

Ich korrigierte eine Linie an ihrem Oberschenkel, der Kohlegriff wurde feucht in meiner Hand. „Ich sieze Sie absichtlich, Talia. Abstand ist hilfreich.“ Sie lachte leise, der Klang vibrierte in ihrer Brust. „Ich duze dich trotzdem. Du bist nicht mein Professor. Du bist nur … der Mann, der mich stundenlang nackt anstarrt und so tut, als wäre das nichts.“

Mein Pinsel zitterte nicht. Aber unter der Schürze spürte ich die Wärme, das langsame Anschwellen, das ich seit Jahren in solchen Situationen unterdrückt hatte. Ich malte weiter. Die Innenseite ihres Schenkels, die weiche Falte dort, wo er in die Hüfte überging, den sanften Wölbungsansatz ihres Bauches. Jedes Mal, wenn sie sich leicht verlagerte, um ein Kribbeln loszuwerden, bewegte sich alles an ihr – Brüste, der dunkle Schimmer zwischen den Beinen, kurz sichtbar, dann wieder verdeckt.

„Emmett?“ Ihre Stimme war leiser. „Darf ich was fragen?“ – „Natürlich.“ – „Hast du schon mal … mit einem Modell geschlafen? Nach so einer Sitzung?“ Die Kohle knirschte zu fest auf dem Papier. Ich atmete aus. „Das wäre unprofessionell. Und unangebracht.“ – „Aber du denkst dran. Ich seh’s. Du siezt mich, als könntest du damit die Luft zwischen uns kalt halten. Aber die Luft ist nicht kalt.“

Sie hatte recht. Die Luft knisterte. Terpentin und Haut, ihr leichter Geruch nach Duschgel und etwas Wärmerem darunter. Ich legte die Kohle weg, nahm Verdünner, mischte einen Hautton. Als ich wieder aufblickte, hatte sie den Kopf verdreht und sah mich direkt an. Große Augen, Lippen leicht geöffnet. „Komm näher“, sagte sie. „Du musst die Nuancen doch sehen. Von weitem verpasst du das Rosa hier.“ Sie deutete nicht mit der Hand – sie ließ den Blick an ihrem eigenen Körper hinabgleiten, zu der Innenseite der Brust, wo das Licht rosa und warm lag.

Ich trat näher. Professionell, sagte ich mir. Nur das Licht prüfen. Der Abstand schrumpfte auf einen Meter, dann weniger. Ich sah die feinen Härchen auf ihren Unterarmen, die Gänsehaut trotz der Wärme im Raum, die leichte Feuchtigkeit in der Kuhle ihres Halses. „Bleiben Sie so“, murmelte ich. „Genau so.“ – „Du“, korrigierte sie flüsternd. „Sag du. Einmal. Nur zum Ausprobieren.“

Ich schluckte. „Talia. Bleib so.“ Das Du rutschte raus, rau, als hätte ich es mir selbst abgerungen. Ein kleines, siegreiches Lächeln flog über ihr Gesicht und verschwand wieder. Sie schloss die Augen, bot mir den Hals dar, die Brust, den Bauch. Ich malte. Jeder Strich war eine Berührung, die ich nicht ausführte. In Gedanken fuhr ich mit dem Handrücken die Linie entlang, die ich gerade setzte – von der Achselhöhle hinunter über die Seitenbrust, zum Rippenbogen, zur weichen Delle der Taille. Mein Schwanz drückte schwer gegen den Stoff der Hose; ich stellte mich hinter die Staffelei, als würde das irgendetwas verbergen.

Nach zwei Stunden sagte sie: „Pause. Ich muss mich strecken.“ Sie setzte sich auf, die Brüste schwangen schwer, die Beine öffneten sich für einen Moment ungeniert, bevor sie die Robe griff. Ich drehte mich weg, goss Wasser in zwei Gläser, hörte hinter mir das Rascheln. Als ich mich umwandte, stand sie eng umschlungen von dem dünnen Stoff da, die Robe nur notdürftig geschlossen, ein Brustansatz sichtbar, die Nippel hart gegen den Stoff. Sie nahm das Glas, unsere Finger berührten sich. Ein Funke, albern und real zugleich.

„Du zitterst“, bemerkte sie. – „Koffein.“ – „Lügner.“ Sie trank, musterte mich über dem Rand. „Wie alt bist du noch mal genau?“ – „Achtundvierzig.“ – „Und ich zweiundzwanzig. Das ist eine Menge Jahre. Findest du das schlimm?“ – „Ich finde, wir sollten weitermalen.“ – „Ich finde, du findest es heiß. Die Jahre. Dass ich dich duze und du mich trotzdem siezen willst. Dass du meinen nackten Körper stundenlang anschaust und so tust, als wärst du aus Stein.“

Sie stellte das Glas ab, ging zurück zum Diwan, ließ die Robe wieder fallen, legte sich neu – diesmal auf den Rücken, ein Arm über dem Kopf, ein Bein angewinkelt, der Fuß an der Kante. Die Pose öffnete sie. Ich sah alles: die feuchten, dunklen Schamlippen, leicht geschwollen, als hätte allein das Anschauen und das Reden etwas in ihr in Gang gesetzt, die kleine Perle des Kitzlers, den engen Eingang. Mein Mund trocknete aus. Ich griff nach dem Pinsel wie nach einem Rettungsring.

„Emmett“, sagte sie, während ich die neuen Schatten unter ihren Brüsten setzte. „Wenn ich dich jetzt bitten würde, die Pose zu korrigieren … mit den Händen … würdest du es tun?“ – „Das ist nicht nötig.“ – „Aber du willst. Ich hör’s an deinem Atem. Du atmest schwerer.“ Ich schwieg, malte den Verlauf der Scham, hasste die Genauigkeit, mit der meine Hand die Form kannte, ohne sie je berührt zu haben. Innen schrie es. Der Maltisch hinter mir kam mir plötzlich vor wie eine Bühne, breit genug, sie darauf zu legen, die Beine zu öffnen, mich zwischen sie zu stellen. Ich verdrängte das Bild. Noch.

Die Minuten dehnten sich. Ihr Bauch hob sich schneller. Einmal glitt ihre freie Hand unwillkürlich an die Innenseite des eigenen Schenkels, strich dort abwesend, stoppte, als sie merkte, was sie tat. „Sorry“, flüsterte sie. „Es kribbelt. Von deinen Blicken.“ – „Bleiben Sie … bleib still.“ Mein Du und Sie verwirrten sich. Die Luft zwischen uns war dick, geladen, voll unterdrücktem Verlangen. Ich roch sie stärker – weiblich, warm, eine Spur Salz. Jeder Pinselstrich war eine Ersatzberührung. Jede ihrer unschuldigen Fragen („Spürst du das auch? Dieses Ziehen?“) war ein Seil, das sich enger zog.

Als das Licht nachließ, legte ich den Pinsel endgültig beiseite. „Schluss für heute.“ Meine Stimme klang fremd. Sie setzte sich auf, griff nicht sofort zur Robe. Nackt, den Blick in meiner Hose, wo die Erregung nicht mehr zu verbergen war. Ein kleines, wissendes Lächeln. „Du siezt mich morgen bestimmt wieder. Als wäre nichts gewesen.“ – „Es ist nichts gewesen.“ – „Noch nicht.“ Sie stand auf, kam näher, die nackte Haut nur eine Armlänge entfernt. Ich roch ihr Haar. „Emmett. Ich komme wieder. Und du wirst wieder stundenlang meinen Körper ansehen. Und irgendwann reicht das Duzen und das Siezen und das bloße Gucken nicht mehr. Du weißt das.“

Sie zog die Robe an, verschwand hinter dem Paravent, kam angezogen hervor. An der Tür drehte sie sich um. „Bis morgen. Und diesmal darfst du mich duzen, ohne dass ich dich drum bitten muss.“ Dann war sie weg. Die Tür fiel ins Schloss.

Ich stand allein im Atelier, den harten Schwanz in der Hose, die Kohlezeichnung vor mir – ihre offenen Schenkel, die Einladung, die ich nicht angenommen hatte. Der Maltisch in der Mitte des Raumes schien plötzlich größer, leerer, wartend. Ich wusch die Pinsel, die Hände zitterten. In meinem Kopf blieb ihr Satz hängen: Noch nicht. Die Luft knisterte weiter, auch ohne sie. Und ich wusste, dass ich morgen wieder siezen würde, aus Trotz, aus Angst, aus dem letzten Rest Kontrolle – und dass sie mich trotzdem duzen würde, bis etwas in mir nachgab.

Ich löschte das Licht nicht sofort. Ich sah auf den Diwan, auf die Tücher, die noch die Form ihres Körpers hielten, und auf den breiten Maltisch, der in der Dämmerung wie eine stumme Versprechung dastand. Die Spannung setzte sich in mir fest, tief, pulsierend, unerledigt. Morgen würde sie wieder nackt vor mir liegen. Morgen würden ihre neugierigen Fragen weiter bohren. Und ich war mir nicht mehr sicher, wie lange der Abstand aus Sie und professioneller Kohle noch hielt.

Ich gesteh es: Die Nacht hatte mir keinen Frieden gelassen. Um drei lag ich wach, den Schwanz in der Faust, und sah vor dem inneren Auge immer noch, wie Talia im Türrahmen stand, die Robe halb offen, und dieses „Noch nicht“ zwischen uns hängen ließ wie nasse Farbe, die nicht trocknen will. Am nächsten Morgen roch das Atelier nach demselben Terpentin, demselben Holz – und nach der Erwartung, die ich mir selbst nicht eingestehen wollte.

Sie kam pünktlich. Kein Klopfen diesmal, nur das leise Knarren der Tür. Regen prasselte wieder gegen die Dachfenster, weiches Graulicht. Talia trug ein dünnes Kleid, darunter vermutlich wenig. „Morgen, Emmett.“ Du. Natürlich. Ich antwortete mit einem knappen „Guten Morgen“ und behielt das Sie, als wäre es ein letzter Riegel vor einer Tür, die ohnehin schon quietschte.

Hinter dem Paravent raschelte es. Als sie hervortrat, ließ sie die Robe gar nicht erst zu. Nackt. Direkt. Die dunklen Brustwarzen bereits hart vom kühlen Luftzug, der Bauch flach, die glatte Scham, die ich gestern so genau gezeichnet hatte, dass meine Hand die Form noch im Schlaf spürte. „Diwan? Oder heute der Tisch?“ Sie grinste schief, als wüsste sie genau, was der Maltisch in meinem Kopf anrichtete.

„Diwan“, sagte ich rauer, als mir lieb war. „Auf den Rücken. Bein angewinkelt. Wie gestern am Ende.“

Sie legte sich. Diesmal kein Verstecken. Die Schenkel öffneten sich ein Stück weiter, als nötig gewesen wäre. Ich sah die feuchte Andeutung zwischen den Schamlippen, den glänzenden Schimmer. Mein Schwanz zuckte sofort, schwer und ungeduldig in der Hose. Ich stellte mich hinter die Staffelei, mischte Hauttöne, die mir zu warm vorkamen, und begann.

Die Stunden zogen sich wie nasse Leinwand. Jeder Pinselstrich war eine Ausrede, länger hinzusehen. Sie sprach weniger als gestern, aber ihr Atem war schneller. Einmal glitt ihre Hand wieder an die Innenseite des Oberschenkels, strich langsam auf und ab, stoppte nicht sofort. „Es kribbelt wieder“, murmelte sie. „Schlimmer als gestern. Weil ich die ganze Nacht dran gedacht hab.“

Ich schluckte. „Stillhalten.“

„Du atmest wieder so schwer. Und du siezt mich, als würd’s dich retten.“ Sie lachte leise, die Brüste wippten. „Rettung sieht anders aus, Emmett. Rettung wäre, wenn du herkommst und es mir zeigst.“

Ich malte den Schatten unter ihrer Brust, die weiche Falte dort, und hasste, wie genau ich mir vorstellen konnte, die Zunge dort hinzulegen. Der Abstand hielt. Knapp.

Nach gut zwei Stunden, als das Licht flacher wurde und meine Hand schon zitterte, sagte sie: „Pause. Bitte. Ich muss… mir die Beine vertreten. Und trinken.“

Sie setzte sich auf, griff die Robe, schlang sie lose um den Körper, sodass die Kurve einer Brust und der dunkle Ansatz der Scham immer noch sichtbar blieben. Ich goss Wasser, diesmal mit dem Rücken zu ihr, um den Stand in der Hose zu verbergen. Als ich mich umdrehte, stand sie näher als nötig. Nah genug, dass ich den warmen Duft ihrer Haut roch – Duschgel und darunter dieses weibliche, salzige Etwas, das mich den Verstand kostete.

Sie nahm das Glas, unsere Finger berührten sich länger als zufällig. Diesmal zitterte ich nicht nur innerlich. „Du siehst aus, als hättest du schlecht geschlafen“, flüsterte sie.

„Arbeit.“

„Lügner.“ Sie trank einen Schluck, setzte ab, stellte das Glas auf den Rand des Maltischs. Dann, leiser, fast nur für mich: „Emmett… ich muss dir was gestehen. Bevor ich’s mir anders überlege.“

Ich sah sie an. Die großen Augen, die leicht geöffneten Lippen, eine feine Haarsträhne, die ihr über die Wange fiel und an der feuchten Haut klebte. „Was?“

Sie trat noch einen halben Schritt näher. Die Robe rutschte an einer Schulter tiefer. „Ich fantasier schon lange davon. Nicht erst seit gestern. Seit Monaten. Davon, dass ein erfahrener älterer Mann mich anfasst. Richtig anfasst. Nicht so tastend und unsicher wie die Jungs an der Uni, die nicht wissen, wo der Kitzler sitzt und wie fest man zudrücken darf. Sondern jemand, der weiß, was er tut. Der mich nimmt, weil er’s kann. Der mich nackt anstarrt, stundenlang, und dann… nicht mehr nur guckt.“ Ihre Stimme wurde heiser. „Als ich dein Atelier betreten hab und dich gesehen hab – achtundvierzig, die Hände voller Farbe, dieser Blick – da wusst ich’s. Das bist du. Der Mann aus den Fantasien. Und gestern, als du mich gezeichnet hast und ich gemerkt hab, wie hart du wirst… ich bin feucht geworden, nur vom Gucken. Ich will das. Ich will, dass du mich berührst.“

Das Geständnis hing zwischen uns wie dichter Rauch. Mein Herz hämmerte gegen die Rippen. Alles in mir schrie, den Abstand zu halten, das Sie, die Professionalität, die Jahre. Aber mein Körper hatte die Entscheidung schon getroffen. Langsam, als würde ich eine Linie korrigieren, hob ich die Hand und strich ihr die feuchte Haarsträhne aus dem Gesicht. Die Haut an ihrer Schläfe war warm, pulsierend. Meine Fingerkuppen blieben einen Herzschlag zu lang dort, glitten dann tiefer, an der Wange entlang, zum Kiefer.

Talia atmete scharf ein. Ihre Hand legte sich flach auf meine Brust, mitten auf das Hemd, spürte den Schlag darunter. Die Finger spreizten sich, drückten zu, als wollte sie den Stoff und das Herz darunter greifen. „Emmett…“

„Talia.“ Das Du kam diesmal ohne Kampf, rauer, hungriger.

Aus dem harmlosen Flirt, aus dem Geplänkel und dem gezielten Duzen, wurde in diesem Moment etwas anderes. Sie hob das Kinn. Ich beugte mich. Der erste Kontakt der Lippen war noch vorsichtig – warm, trocken, fragend. Dann öffnete sie den Mund, und ich schmeckte sie: Wasser und etwas Süßes und die blanke Gier. Der Kuss wurde heiß, einvernehmlich, verzweifelt. Meine Hand glitt in ihr Haar, hielt ihren Kopf fest, während meine Zunge sich zwischen ihre Lippen schob und sie mit einem leisen Stöhnen antwortete. Ihre Hand auf meiner Brust krallte sich ins Hemd, die andere fand meinen Nacken und zog mich tiefer in den Kuss.

Wir wollten beide. In diesem Moment gab es kein „sollte nicht“ mehr, nur das nasse Geräusch der Münder, das Stoßen der Zungen, ihr Körper, der sich an meinen presste. Die Robe öffnete sich vollständig zwischen uns. Ihre nackten Brüste drückten gegen meine Brust, die harten Nippel spürbar durch den Stoff. Mein Schwanz, steinhart, rieb sich gegen ihren Unterbauch, und sie wimmerte in meinen Mund, als sie die Härte fühlte.

Ich küsste sie härter, biss leicht in ihre Unterlippe, schmeckte den Metallgeschmack der Erregung. Eine meiner Hände fuhr ihren Rücken hinunter, packte den weichen Fleischansatz ihres Arsches, knetete zu. Sie stöhnte laut, preßte die Hüften vor, rieb ihre glatte, feuchte Scham gegen den Oberschenkel meines Beins. Ich spürte die Nässe durch die Hose.

„Fuck… ja“, keuchte sie gegen meinen Mund. „Genau so. Fass mich an. Endlich.“

Meine Hand glitt nach vorn, zwischen uns, fand den heißen Spalt. Die Schamlippen waren geschwollen und glitschig, der Kitzler hart und hervorstehend. Ich strich mit zwei Fingern darüber, kreiste, und Talia zuckte zusammen, brach den Kuss ab, um den Kopf zurückzuwerfen. „Emmett… oh Gott…“

Ich küsste ihren Hals, biss in die Sehne dort, sog an der Haut, während die Finger tiefer glitten und in ihre enge, nasse Fotze eindrangen. Sie war so eng und heiß, dass mein Schwanz neidisch zuckte. Zwei Finger, langsam einstoßen, den Daumen auf den Kitzler. Sie ritt meine Hand, die Robe fiel ganz von den Schultern, nackt und bebend in meinem Arm.

„Du bist so verdammt nass“, murmelte ich an ihrer Haut. „Nur vom Malen und Reden.“

„Vom Vorstellen“, keuchte sie. „Die ganze Nacht hab ich mich gefickt und an deine Hände gedacht. An deinen Schwanz. Daran, dass du mich auf den Tisch legst und… aaah—“ Ich krümmte die Finger, traf den rauen Punkt innen, und sie krallte sich an meine Schultern.

Der Maltisch stand einen Meter entfernt, breit, stabil, übersät mit Tuben und einem Lappen. Ich schob sie rückwärts, ohne die Finger aus ihr zu nehmen, bis ihr Arsch gegen die Kante stieß. Mit der freien Hand fegte ich grob Zeug beiseite – eine Tube Acryl klapperte zu Boden, mir egal. Dann hob ich sie hoch, setzte sie auf die Holzplatte. Die nackte Haut auf dem kühlen, farbverschmierten Holz. Talia keuchte auf, spreizte die Beine sofort, zog mich zwischen sie.

Wir küssten uns wieder, gierig, zungenstief, während ich die Hose öffnete und den Schwanz herausholte. Er war schwer, die Eichel dunkelrot und feucht vom Lusttropfen. Talia sah hinunter, stöhnte nur bei dem Anblick und griff zu, schloss die schlanke Hand um den Schaft, strich auf und ab. „So dick… fuck, Emmett. Ich will ihn in mir spüren.“

Ich rieb die Eichel zwischen ihren Schamlippen auf und ab, badete sie in ihrer Nässe, stieß gegen den Kitzler. Sie zitterte. Der Kuss wurde unsauber, mehr Beißen und Atmen. Ich war einen Herzschlag davon entfernt, tief in sie zu stoßen, sie auf dem Maltisch festzunageln, hart und genau so, wie die Fantasie es verlangte.

Aber draußen knarrte plötzlich etwas im Treppenhaus – Schritte? Eine Tür? Wir erstarrten beide, atmeten heiß gegeneinander, meine Eichel noch pulsierend gegen ihren Eingang, ihre Hand noch um die Basis meines Schwanzes. Das Geräusch verebbte. Nur der Regen. Nur unser Hämmern.

Talia lachte leise, atemlos, die Stirn an meine gelegt. „Scheiße. Fast.“ Ihre Stimme zitterte vor Lust. „Tu’s trotzdem. Bitte. Ich will’s so verdammt. Dich in mir. Hier. Jetzt.“

Ich küsste sie noch einmal, tief, langsam, während ich mich nicht ganz zurückzog und nicht ganz eindrang – nur die Eichel eintauchen ließ, den engen Ring spürte, der sich um mich legte, und wieder herausglitt. Sie wimmerte protestierend. Meine Finger fanden wieder ihren Kitzler, rieben fest in kleinen Kreisen, während ich ihr ins Ohr flüsterte: „Ich werd dich ficken, Talia. Hart. Auf diesem Tisch. Aber wenn ich anfange, hör ich nicht mehr auf, bis du schreist und kommst und ich mich in dir entlade. Verstehst du?“

Sie nickte heftig, die Augen glasig. „Dann fang an. Ich bin bereit. Ich war gestern schon bereit.“

Ich schob die Robe endgültig beiseite, ließ sie auf dem Holz liegen, und betrachtete sie: nackt auf meinem Maltisch, Beine breit, Fotze glänzend und geöffnet, Brüste mit roten Spuren von meinem Mund, Lippen geschwollen vom Küssen. Achtundvierzig Jahre, und ich hatte das Verlangen noch nie so roh und einseitig und einvernehmlich gespürt. Sie wollte es. Ich wollte es. Die Schwelle lag hinter uns.

Meine Hose rutschte tiefer. Ich packte ihre Hüften, zog sie an die Kante, positionierte mich. Der nächste Stoß würde mich ganz in sie bringen. Doch ich zögerte absichtlich eine Sekunde länger, strich mit dem Daumen über ihren Kitzler, genoss, wie sie sich unter mir wand und fluchte und bettelte. Die Spannung knisterte dicker als jede Farbe. Der Regen trommelte. Und ich wusste, dass das, was jetzt kam, nichts mehr mit Modell und Maler zu tun hatte – nur noch mit dem harten, einvernehmlichen Ficken, das wir uns beide seit gestern schuldig waren.

Ihre Hand fand meinen Schwanz wieder, führte die Eichel an ihren Eingang. „Jetzt“, flüsterte sie. „Emmett. Jetzt.“

Ich riss sie an mich, so heftig, dass die Robe endgültig vom Maltisch rutschte und irgendwo landete. Meine Hände griffen in ihr Haar, zogen ihren Kopf zurück, und ich küsste sie hart und tief, Zunge gegen Zunge, Zähne an Lippen, als müsste ich den ganzen Nachmittag und die ganze Nacht und die ganzen achtundzwanzig Jahre Unterschied auf einmal in ihren Mund stopfen. Sie stöhnte gierig in den Kuss, krallte sich an meine Schultern, und ich spürte, wie ihr junger fester Körper unter meinen Fingern vibrierte – die straffe Haut über den Rippen, die volle Spannung ihrer Brüste, die ich knetete, bis die Nippel hart zwischen meinen Fingern rollten. Ich erkundete sie ohne Schonung: glitt den Rücken hinab, packte den weichen Arsch, drückte die Schenkel weiter auseinander, fuhr mit den Daumen über die Innenseiten, wo sie schon glitschig war von dem, was gestern und heute in ihr gearbeitet hatte. „Fuck, Emmett“, keuchte sie gegen meinen Mund, „fass mich richtig an. Überall.“

Ich tat es. Die Hände wanderten über ihren Bauch, drückten in die weiche Delle unter dem Nabel, strichen die glatte Scham, spreizten die Lippen, spürten die Hitze. Mein Schwanz pulsierte schwer zwischen uns, rieb gegen ihren Oberschenkel, hinterließ feuchte Spuren. Ich hob sie ein Stück höher auf den Maltisch, schob Farbtuben und Lappen beiseite, bis nur noch das nackte Holz unter ihrem Arsch war, kühl und klebrig von alten Farbspritzern. Dann kniete ich mich hin. Der Geruch ihrer Nässe schlug mir entgegen – salzig, süß, jung. Ich spreizte sie mit beiden Daumen, sah den glänzenden Spalt, den harten Kitzler, den engen Eingang, der sich zusammenzog, als meine Atemluft ihn streifte.

„Emmett… bitte…“ Ihre Stimme brach.

Ich leckte. Langsam zuerst, flach mit der Zunge von unten nach oben, sammelte ihre Feuchtigkeit, schmeckte sie – warm und metallisch und so verdammt lebendig. Dann sog ich ihre Schamlippen zwischen die Lippen, zog daran, ließ die Zunge tief in sie gleiten. Talia keuchte auf, die Hüften zuckten nach vorn. Ich packte ihre Oberschenkel, hielt sie fest auf dem Tisch, und fraß sie richtig. Die Zunge kreiste um den Kitzler, saugte ihn fest in den Mund, leckte ihn hart, während zwei Finger in ihre Fotze stießen und den rauen Punkt innen bearbeiteten. Sie war so eng und nass, dass es schmatzte. „Oh Gott… ja… leck mich… so tief…“ Ihre Hände fuhren in mein Haar, drückten mich fester an sich. Ich saugte und leckte und stieß mit den Fingern, bis ihre Schenkel zitterten und sie laut aufstöhnte, den Rücken durchbog, und kam – heiß und zuckend um meine Finger, die Nässe lief mir übers Kinn, ihr Schrei hallte unter den Dachfenstern. Ich leckte sie durch den Höhepunkt, schluckte, spürte jeden Puls.

Kaum war sie runtergekommen, zog ich sie vom Tisch. Sie stand wackelig auf den Beinen, die Augen glasig, der Mund offen. Ich drehte sie um, schob sie rückwärts gegen die freie Wand neben dem Ofen, wo die Steine kühl und rau waren. Meine Hose war schon runter, der Schwanz sprang frei, dick und dunkel und tropfend. Ich hob eines ihrer Beine, hakte es über meine Hüfte, positionierte die Eichel an ihrem Eingang und stieß hart hinein. Bis zum Anschlag. In einem einzigen Stoß. Sie schrie auf – nicht vor Schmerz, vor der Fülle. „Emmett… fuck… so dick…“ Ich fickte sie stehend gegen die Wand, hart, ohne Anlauf, die Hüften schlugen gegen ihre, der Arsch klatschte auf Stein. Jeder Stoß trieb sie höher, ihre Brüste wippten, die Nägel kratzten über meinen Rücken. Ich hielt sie fest an den Hüften, rammte mich in die enge, noch pulsierende Fotze, spürte, wie sie mich schluckte, wie nass sie war, wie sie mich umschloss. „Du nimmst ihn so gut“, knurrte ich an ihrem Hals, biss in die Haut. „Zweiundzwanzig und schon so gierig nach einem richtigen Schwanz.“

„Ja… härter… bitte…“ Sie hakte das zweite Bein um mich, hing an mir, und ich fickte sie durch, standfest, der Altersunterschied brannte in jedem Stoß – meine erfahrenen Hände, die wussten, wo sie zudrücken mussten, ihr junger Körper, der alles schluckte und nach mehr schrie. Der Malertisch klapperte leise vom Echo unserer Bewegungen. Ich stieß tiefer, drehte die Hüften, traf den Punkt innen, bis sie wieder kam, diesmal enger, zuckender, und ich musste mich zusammenreißen, um nicht mit abzuspritzen.

Als die Wellen nachließen, glitt ich raus. Sie glitt an der Wand runter, drehte sich um, kniete vor mir auf dem holzfarbenen Boden. Ohne ein Wort nahm sie meinen Schwanz in den Mund – tief, gierig, die Lippen weit um den dicken Schaft. Ich stöhnte auf, die Hand in ihrem Haar. Sie saugte, ließ die Zunge über die Unterseite gleiten, nahm ihn so weit, bis die Eichel ihren Rachen streifte und sie würgte, Speichel tropfte. „Talia… fuck…“ Ich sah hinunter: die zweiundzwanzigjährige Studentin, nackt auf den Knien in meinem Atelier, den Schwanz des achtundvierzigjährigen Malers tief im Mund, die Augen feucht vor Anstrengung und Lust. Sie blies mich, bobte den Kopf, streichelte den Beutel, sog die Feuchtigkeit von meiner und ihrer Vermischung. Ich stieß vorsichtig nach, und sie nahm es, gurgelte, ließ ihn raus, leckte die Eichel, flüsterte heiser: „So groß… ich will ihn wieder in mir. Aber erst schmecken.“

Sie saugte noch einmal tief, bis ich kurz davor war, dann ließ sie ab und schob mich rückwärts zum Diwan. Ich setzte mich, der Schwanz stand steil, glänzend von ihrem Speichel. Talia kletterte auf mich, die Knie links und rechts von meinen Hüften, und ließ sich langsam hinunter. Zentimeter für Zentimeter glitt sie auf meinen Schwanz, bis er vollständig in ihrer Fotze steckte. Dann begann sie zu reiten. Langsam zuerst, kreisend, die Brüste wippten vor meinem Gesicht, und ich nahm eine in den Mund, sog am Nippel, während sie auf und ab glitt. Schneller. Härter. Sie stützte sich auf meine Brust, ritt mich, der Arsch klatschte auf meine Schenkel, und sie stöhnte laut, ungeschminkt, die Stimme brüchig vor Lust.

„Emmett… fuck… dein dicker Schwanz… so tief in mir… und du bist so viel älter… achtundvierzig… und ich reite dich einfach… es ist so heiß… der Altersunterschied… ich spür jeden Zentimeter… wie du mich dehnst… ja… genau so… ich lieb’s, wie alt du bist und wie hart du mich füllst…“ Sie keuchte die Worte zwischen den Stößen, rieb ihren Kitzler an meinem Schambein, nahm ihn noch tiefer, und ich packte ihren Arsch, half ihr beim Auf und Ab, stieß von unten entgegen. Der Diwan knarrte. Farbe und Schweiß und Sex mischten sich in der Luft. Sie ritt mich, als wollte sie den ganzen Unterschied in sich pressen – die Jahre, die Erfahrung, den dicken Schwanz, der sie dehnte und füllte und immer wieder den Punkt traf, bis sie wieder laut aufstöhnte und kam, eng um mich zuckend, die Nägel in meiner Brust.

Ich hielt sie fest, ließ sie durchzittern, stieß weiter von unten, spürte, wie nah ich selbst war, aber zog noch nicht den finalen Ruck. Stattdessen küsste ich sie hart, während sie noch auf mir saß, den Schwanz tief in sich, und flüsterte gegen ihren Mund: „Wir sind noch lange nicht fertig, Talia. Der Tisch wartet. Die Wand. Alles. Und du wirst mir noch genau sagen, wie sehr du den Unterschied spürst, wenn ich dich das nächste Mal von hinten nehme.“

Sie lachte atemlos, die Stirn an meine gelegt, der Körper noch zuckend um meinen Schwanz, und ich spürte, dass die Spannung nicht nachließ – sie baute sich neu auf, dichter, gieriger, bereit für alles, was als Nächstes kommen würde.

Ich stieß weiter in sie hinein, den Diwan knarrend unter uns, ihre enge, glitschige Fotze um meinen Schwanz zuckend, und ich spürte, wie sie mich packte, saugte, forderte. Talia ritt mich immer noch, aber jetzt mit der wilden, erschöpften Gier einer, die schon mehrmals gekommen war und trotzdem nicht genug kriegen konnte. Die Brüste wippten vor meinem Gesicht, die Nippel dunkel und hart, und ich nahm eine wieder in den Mund, biss leicht zu, sog, während meine Hände ihren Arsch auseinanderdrückten und sie noch tiefer auf mich herunterzog. „Fuck, Emmett… ja… füll mich… so alt und so hart… ich spür jeden Zentimeter von dir… die Jahre… dein dicker Schwanz dehnt mich so schön…“ Ihre Stimme brach, und ich packte ihre Hüften fester, stieß von unten entgegen, rammte mich in sie, bis der Klatsch von Haut auf Haut den Regen draußen übertönte.

Dann hob ich sie hoch, glitt aus ihr heraus, und sie wimmerte protestierend, die Nässe tropfte von meinem Schwanz und von ihrer Fotze auf meine Schenkel. „Tisch“, knurrte ich nur, und sie verstand sofort. Ich trug sie die zwei Schritte, setzte sie hart auf die Kante des Maltischs, schob die letzten Tuben beiseite, bis das Holz unter ihrem nackten Arsch klebte von Farbe und Schweiß. Sie legte sich zurück, die Beine breit gespreizt, die Füße an meiner Brust, und ich packte ihre Knöchel, riss sie weiter auseinander und stieß in einem einzigen, tiefen Ruck wieder in sie. Bis zum Anschlag. Sie schrie auf, der Laut hallte unter den Dachfenstern, und ich fickte sie. Hart. Ohne Zurückhaltung. Die Hüften schlugen gegen ihre, der Tisch rutschte zentimeterweise über den Boden, und ich sah runter, wie mein dicker, glänzender Schwanz in ihrer jungen, glatten Fotze verschwand, die Lippen sich um ihn stülpten, die Nässe schäumte.

„Sag’s“, keuchte ich, während ich zustoß um zustoß tiefer drang, den Winkel änderte, den Punkt innen traf. „Sag, wie sehr du den Unterschied spürst.“ „Ich spür ihn… überall… fuck… du bist achtundvierzig und fickst mich kaputt… und ich lieb’s… ich bin so eng um dich… und du füllst mich so komplett… härter, Emmett, bitte… nimm mich…“ Ihre Nägel kratzten über das Holz, Farbe smearte unter ihren Fingern, und ich beugte mich über sie, küsste sie wieder – diese falschen, verbotenen Küsse, die schmeckten nach Terpentin und Gier und dem Wissen, dass wir das nicht tun sollten und es trotzdem taten. Zunge gegen Zunge, Zähne an Lippen, während ich sie durch fickte, den Schwanz so tief, dass meine Beutel gegen ihren Arsch schlugen.

Sie kam wieder, laut und zuckend, die innere Muskulatur krampfte um mich, und diesmal hielt ich nicht mehr zurück. Ein letzter, harter Stoß, zwei, drei, und ich entlud mich in ihr – heiße, dicke Schübe, die tief in ihre Fotze spritzten, sie füllten, überliefen. Ich stöhnte ihren Namen gegen ihren Mund, spürte, wie mein Samen in ihr pulsierte, wie sie ihn nahm, schluckte, mit den Hüften nachdrückte, um jeden Tropfen zu behalten. Wir blieben so, verbunden, schweißnass, der Regen prasselte weiter, und mein Schwanz zuckte noch nach in ihrer Hitze.

Langsam glitt ich heraus. Mein Samen lief dick und weiß aus ihr heraus, tropfte auf das Holz des Maltischs, vermischte sich mit den Farbspritzern. Talia lag da, die Beine noch geöffnet, der Bauch zitternd, die Lippen geschwollen, und ich half ihr runter, zog sie mit mir auf den Boden. Wir sackten auf die harten Dielen, zwischen umgestürzte Tuben und den zerknitterten Tüchern vom Diwan. Verschwitzt, klebrig, der Geruch von Sex und Acryl und nasser Haut lag schwer in der Luft. Ich legte mich auf den Rücken, zog sie halb auf mich, und meine Hand strich sanft über ihren Rücken – die feuchte Vertiefung der Wirbelsäule, die weichen Muskelstränge, die kleinen Gänsehautstellen, wo meine Nägel Spuren hinterlassen hatten. Langsam, kreisend, von den Schulterblättern hinunter zum Arsch und wieder hoch. Sie seufzte, kuschelte das Gesicht an meine Brust, und ich spürte ihren Atem heiß und ungleichmäßig.

„Emmett…“, murmelte sie nach einer Weile, die Stimme heiser vom Schreien. Ich strich weiter, spürte, wie ihr Körper sich unter meinen Fingern entspannte und gleichzeitig wieder anspannte. „Ich muss dir was gestehen. Jetzt, wo’s raus ist. Wo du mich gefickt hast wie… wie ich’s mir monatelang vorgestellt hab.“ „Sag’s“, antwortete ich leise, die Fingerkuppen glitten über eine rote Bissspur an ihrem Schulterblatt. Mein Herz hämmerte noch, der Schwanz lag halbhart und glänzend von uns beiden auf meinem Bauch, und ich wusste, dass das hier mehr war als nur ein Fick auf dem Maltisch. Sie hob den Kopf, sah mich an mit diesen großen, glasigen Augen, eine Haarsträhne klebte an ihrer schweißglänzenden Wange. „Ich bin süchtig. Schon jetzt. Nach deinen Küssen. Den falschen. Den verbotenen. Weißt du, wie das sich anfühlt? Du siezt mich stundenlang, tust so professionell, und dann… dann küsst du mich so, als wärst du der einzige Mann, der weiß, wie man eine Frau wirklich nimmt. Die Küsse schmecken nach allem, was wir nicht sein sollen – nach dem Altersunterschied, nach dem Atelier, nach dem, dass ich dein Modell bin und du mein Maler. Und jetzt, wo ich sie hatte… fuck, Emmett. Ich will sie wieder. Jeden Tag. Ich will, dass du mich küsst, während du in mir steckst, und dass es sich falsch anfühlt und genau deswegen so verdammt richtig. Ich bin süchtig nach dem Verbotenen in deinem Mund. Nach dem, wie du mich ansiehst und dann einfach nimmst.“

Ihre Hand strich über meine Brust, folgte den grauen Härchen, die dort wuchsen, und ich spürte, wie mein Schwanz wieder zuckte. Das Geständnis lag zwischen uns wie frische Farbe – nass, leuchtend, unmöglich wegzwischen. Ich strich weiter über ihren Rücken, drückte die Finger fester in die Mulde über ihrem Arsch, knetete sanft. „Dann bleib süchtig“, murmelte ich. „Ich auch. Seit gestern Nacht. Seit du im Türrahmen standst und dieses ‚Noch nicht‘ sagtest. Diese Küsse… sie sind falsch, ja. Und ich will sie dir wieder geben. Hart. Lang. Bis du zitterst.“ Talia lächelte, erschöpft und siegreich zugleich, und küsste meine Brust, die Lippen weich und warm. „Dann verabreden wir uns. Für das nächste Modellstehen. Aber diesmal… ohne Staffelei. Gar keine. Du malst mich nicht. Du nimmst mich. Direkt. Auf dem Tisch, auf dem Boden, gegen die Wand, wo du willst. Ich komm nackt. Oder nur in der Robe. Und du fängst an, wo wir aufgehört haben. Kein Zeichnen, kein Abstand, kein Sie. Nur du und ich und diese verdammten Küsse.“ Ich lachte leise, die Hand glitt in ihr Haar, strich die feuchten Strähnen zurück. „Übermorgen. Gleicher Zeitpunkt. Regen oder nicht. Die Tür bleibt unverschlossen. Und diesmal bringst du nichts mit – keine Mappe, keine Ausreden. Nur dich. Und ich räume den Maltisch vorher freir. Komplett. Damit ich dich darauf legen kann, ohne erst Tuben wegfegen zu müssen. Und Talia… ich werd dich küssen, während ich dich ficke. Falsch und verboten und so tief, dass du’s noch Wochen spürst.“ Sie nickte, kuschelte sich fester an mich, unser Schweiß klebte uns zusammen, und draußen wurde der Regen leiser. Wir lagen noch lange so, meine Hand wanderte unaufhörlich über ihren Rücken, spürte jedes Zittern, jede Narbe der Lust, und in meinem Kopf formte sich schon der nächste Nachmittag: Talia nackt auf dem freigeräumten Maltisch, Beine offen, und ich zwischen ihnen, den Schwanz schon hart, bevor sie überhaupt die Robe fallen ließ. Kein Pinsel. Keine Kohle. Nur meine Hände, mein Mund, diese süchtigen Küsse, die wir uns gaben, als gehörten sie uns allein in diesem Atelier voller Terpentin und Geheimnisse. Ich würde die Tür abschließen diesmal. Die Fensterläden halb zuziehen. Und sie so lange nehmen, bis die Sucht uns beide auffraß – und dann noch einmal. Der Plan saß bereits fest in mir, pulsierend wie der Rest meines Samens in ihr, und ich strich weiter über ihren Rücken, während draußen die Dämmerung sank und das Atelier uns behielt.

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