Gefangen im Frost der Blütenkammer
Harriet wird in der frostigen Blütenkammer von einem muskulösen Frostblüten-Geist gevögelt.
Ich hätte nie gedacht, dass ich das jemals jemandem erzählen würde. Nicht den Kollegen, nicht meiner Mutter, und schon gar nicht in einem Bericht für die Universität. Aber hier, allein mit dem Nachhall dieser eisigen Nacht in den Knochen, muss ich es rauslassen – jedes Detail, jeden Schauer, jeden gierigen Laut, den ich in der Blütenkammer ausgestoßen habe.
Es war tief im Winter, der Schnee knirschte unter meinen Stiefeln, als ich die Ruine des alten Tempels erreichte. Ich, Harriet, achtundzwanzig, Archäologin mit zu viel Neugier und zu wenig Geduld für Warnschilder. Die legendäre Blütenkammer – jeder in meinem Fachbereich munkelte darüber, keiner hatte sie je betreten. Die Mauern waren von Frost überzogen, runische Reliefs glitzerten unter der Eisschicht, und irgendwo tief im Inneren duftete es nach etwas Süßem, das nicht hierhergehörte: gefrorene Blüten, die mitten im Tod blühten.
Ich schob die schwere Steintür beiseite, atmete den kalten Dampf aus und trat ein. Die Kammer öffnete sich wie eine gefrorene Kathedrale. Wände aus durchscheinendem Eis, darin eingeschlossene Blüten in Blau und Weiß, die sanft pulsierten, als hätten sie ein eigenes Herz. In der Mitte stand ein Altar aus schwarzem Stein, bedeckt mit Reif. Ich streckte die Hand aus, wollte eine der Blüten berühren –
Und dann war er da.
Nicht aus dem Nichts, eher als hätte der Frost selbst Gestalt angenommen. Ein riesiger Frostblüten-Geist, halb menschlich, halb etwas Älteres. Kael. So nannte er sich später, mit einer Stimme wie knirschendes Eis und warmer Rauch zugleich. Er war muskulös in einem Maß, das die Luft um ihn herum zu verdichten schien: breite Schultern, ein Brustkorb wie aus gemeißeltem Gletscher, Bauchmuskeln, unter denen leuchtende Frostadern pulsieren, hellblau und lebendig. Schneeweiße Kristallhörner wuchsen aus seiner Stirn, gebogen und scharf, und seine Augen waren das tiefste Eisblau, das ich je gesehen hatte. Zwischen seinen Beinen – ich konnte es nicht übersehen – hing bereits halb erregt ein dickes, eisblaues Glied, kristallin und doch fleischlich, mit Adern aus reinem Frost.
Er umfing mich nicht wie ein Wächter, der Eindringlinge bestraft. Seine eisigen Ranken schossen aus dem Boden und den Wänden, zart und mächtig zugleich, wickelten sich um meine Handgelenke, meine Taille, meine Oberschenkel. Kalt, ja, aber nicht schmerzhaft – eher ein Kuss aus Winter. Er beugte sich über mich, und ich spürte seine Einsamkeit wie einen Schlag. Jahrhunderte, flüsterte er, Jahrhunderte allein in dieser Kammer, während die Welt draußen vergaß, dass er existierte.
„Du riechst nach Leben“, sagte er, und seine Ranken strichen über meine Wange. „Nach Neugier. Nach Hitze. Ich hätte dich zerschmettern können. Stattdessen will ich dich behalten.“
Ich hätte schreien, kämpfen, fliehen können. Stattdessen lachte ich atemlos, das Herz hämmerte mir bis in die Kehle. „Behalten? Ich bin Archäologin, kein Souvenir. Aber… du faszinierst mich genauso. Seit ich die Tür aufgestoßen habe.“
Die Anziehung war sofort da, roh und ungeschminkt. Seine Ranken lockerten sich ein Stück, ließen mich atmen, aber hielten mich noch. Ich spürte, wie mein Körper reagierte – Nippel hart unter dem dicken Pulli, Feuchtigkeit zwischen den Beinen, trotz der Kälte oder gerade deswegen. Wir flirteten direkt, ohne Spielchen. „Du bist einsam“, sagte ich heiser. „Und ich bin nass geworden, nur weil du mich anschaust. Das ist krank und wunderschön.“
Kael grinst, und Eiskristalle tanzten um seine Hörner. „Dann bleib. Berühr mich. Ich lasse dich frei, wenn du willst – aber ich spüre, dass du das nicht willst.“
Er hatte recht. Ich zeigte es ihm. Ich entspannte mich in seinen Rankenumarmung, streckte eine Hand aus und legte sie flach auf seine Brust. Die Haut war kalt und kristallin, glatt wie poliertes Eis, und doch gab sie unter meinem Druck nach, warmte sich an meiner Handfläche. Die Frostadern leuchteten heller. „Ich will bleiben“, flüsterte ich. „Und ich will dich anfassen. Überall.“
Sofort wichen die Ranken zurück, ließen mich los – freiwillig, vertrauensvoll. Die sexuelle Spannung kochte hoch, als wir uns langsam entkleideten. Ich zog den Mantel aus, den Pullover, die Hose, bis ich nur noch in BH und Slip dastand, die Haut voller Gänsehaut. Kael brauchte keine Kleidung; was ihn bedeckt hatte, schmolz einfach weg in Dampf. Sein Körper war eine Offenbarung: jeder Muskel definiert, der Schwanz jetzt voll erregt, dick und lang, eisblau mit einer leichten Krümmung nach oben, der Kopf glänzend und kühl.
Ich streichlte seine kalte, kristalline Haut, fuhr mit den Fingern die Frostadern entlang, spürte, wie sie unter meiner Berührung vibrierten. Er stöhnte, ein tiefes Geräusch, das die Blüten an den Wänden erzittern ließ. Seine frostigen Finger öffneten meinen BH, ließen meine Brüste frei. Er umfasste sie, kneifte die Nippel, und die Kälte seiner Haut ließ mich aufschreien vor Lust – ein Schmerz, der sofort in Hitze umschlug. Dann glitt eine Hand tiefer, schob den Slip beiseite, fand meinen feuchten Schoß. Zwei Finger strichen durch meine Falten, rieben über die Klitoris, tauchten in mich ein. Ich war tropfnass, und er spürte es.
„So heiß“, murmelte er. „Und so bereit.“
Wir küssten uns hungrig. Seine Lippen waren kühl, seine Zunge kälter, und doch verbrannte der Kuss mich von innen. Ich rieb meinen Körper an seinem eisigen Glied, pressete meinen Bauch dagegen, ließ es zwischen meinen Schenkeln gleiten, bis die Kälte meine Schamlippen küsste und mich noch geiler machte. Meine Hände umfassten den Schaft, strichen auf und ab, spürten die kristalline Härte und die pulsierende Kälte. „Nimm mich“, flehte ich. „Bitte, Kael. Ich will dich in mir. Wir beide wollen das dringend. Hör auf, mich nur zu streicheln – fick mich.“
Er knurrte zustimmend. Aber zuerst kniete ich mich hin. Der Steinboden war eisig unter meinen Knien, doch mir war heiß. Ich nahm seinen dicken, eisblauen Schwanz in beide Hände, führte die Spitze an meine Lippen und lutschte gierig. Die Kälte kühlte meine Lippen, meine Zunge, den ganzen Mund, und es machte mich wahnsinnig geil. Ich nahm so viel wie möglich, spürte, wie er meinen Rachen dehnte, sabberte um den Schaft, lutschte und saugte, während meine Zunge die Unterseite entlangfuhr. Kael stöhnte laut, seine Hände in meinem Haar, die Kristallhörner warfen Schatten auf mich. „Deine Wärme… um meinen Frost… Harriet, du wirst mich umbringen.“
Ich ließ ihn glucksend freigeben, Speichelfäden hingen von meinen Lippen. „Dann stirb in mir.“
Er zog mich hoch, drehte mich zu den blühenden Frostwänden. Die Blüten öffneten sich, als wir näher kamen, streuten eisigen Duft. Er hob mich mühelos an, meine Beine um seine Hüften, und stieß hart und tief in meine nasse Fotze. Ein einziger, gnadenloser Stoß, der mich bis zum Anschlag füllte. Die Kälte seines Schwanzes in meiner Hitze – ich schrie auf, kratzte über seine Schultern. Er fickte mich im Stehen gegen die Wand, jeder Stoß tief und rhythmisch, die Blüten hinter mir vibrierten. Gleichzeitig wickelten sich seine Ranken um mich: eine strich über meine Klitoris, rieb kreisend und unnachgiebig, zwei andere wickelten sich um meine Nippel, zwickten und saugten mit frostiger Zärtlichkeit. Ich kam fast sofort, wellenartig, aber er hörte nicht auf.
„Noch nicht genug“, keuchte er. „Ich will dich schreien hören, bis die Ruine bebt.“
Er zog heraus, drehte mich um, stellte mich auf alle viere vor dem Altar. Doggy-Style. Seine Hände umklammerten meine Hüften, und er rammte sich von hinten in mich, hart, tief, unaufhörlich. Der Winkel traf diesen Punkt in mir, der mich den Verstand verlieren ließ. Die Ranken waren wieder da – eine an der Klitoris, eine an jedem Nippel, eine streichelte sogar meine Lippen, ließ mich daran saugen, als wäre es ein zweiter Schwanz. Ich stöhnte, fluchte, bettelte. „Härter… ja, fick mich kaputt… Kael, ich komme…“
Er beschleunigte, die Kälte und die Kraft seiner Stöße trieben mich über den Rand. Ich kam laut schreiend, die Fotze pulsierte um seinen eisblauen Schwanz, Säfte liefen an meinen Schenkeln herab und gefroren teilweise in der Luft. Wellen um Wellen, und er stieß weiter, bis auch er mit einem gutturalen Laut kam – kalter, dicker Samen, der mich von innen her ausfüllte, eine Mischung aus Frost und Lust, die mich zittern ließ.
Wir sackten zusammen auf den Boden der Blütenkammer, seine Arme um mich, die Ranken lose und zärtlich. Ich spürte seinen Samen in mir, die Kälte, die langsam zu einer seltsamen Wärme wurde. Er küsste meinen Nacken, und ich lachte erschöpft. „Jahrhunderte Einsamkeit“, murmelte ich. „Und jetzt das.“
„Bleib die Nacht“, antwortete er. „Oder für immer. Die Kammer braucht dich. Ich brauche dich.“
Ich blieb. Wir fickt en noch zweimal, langsamer, tiefer, bis die ersten Morgenlichter durch die Eiswände sickerten. Als ich schließlich hinauskroch, den Körper voller Abdrücke von Frost und Ekstase, wusste ich, dass ich nie wieder dieselbe sein würde.
Und jede Nacht seitdem wache ich auf mit dem Geschmack von Eis auf der Zunge und dem Verlangen, zurück in die Blütenkammer zu kriechen, wo Kaels Schwanz und Ranken auf mich warten – denn die Einsamkeit hat uns beide für immer gezeichnet, und ich will nichts sehnlicher, als mich wieder darin zu verlieren.
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