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Kletternde Lust – Als Stefan meinen Mann mit Rupert teilt

Drei Kletterer teilen einen Ehemann – bis aus Neugier mehr wird.

15 min read October 28, 2026New

Der Wind schob sich kalt unter Stefans Hemd, sobald er den letzten Griff der Passage losließ und sich auf das schmale Band zog. Zweiundvierzig, Architekt, die Hände sonst an Modellen und Schnittplänen, hier voller Kreide und Granitstaub. Er atmete durch den Mund, spürte das Brennen in den Unterarmen und drehte sich um, weil er Markus sichern wollte und weil er ihn sehen wollte. Das war seit drei Tagen kein Zufall mehr.

Markus, vierzig, Statiker in einem Innsbrucker Büro, kam mit dieser übergenauen Ruhe, die Stefan schon am ersten Abend in der Talherberge irritiert und gereizt hatte. Jeder Tritt saß. Die Sehne an seinem Hals spannte sich, als er den Kopf hob, und sein Blick blieb eine Sekunde zu lang an Stefans offenem Kragen, an dem Schweiß, der dort in die Mulde lief. Stefan hielt ihm die Hand hin. Markus nahm sie. Die Finger schlossen sich fester als nötig, der Daumen strich einmal über den Puls, und keiner von beiden tat so, als wäre das nur Hilfe.

Unten sicherte Rupert. Achtunddreißig, Bauunternehmer, Schultern wie jemand, der Wochen auf Gerüsten verbrachte und nicht nur im Büro unterschrieb. Seit zwölf Jahren Markus’ Ehemann. Er hatte am Morgen wenig gesagt, das Seil geprüft, den Kaffee getrunken und Stefan über den Rand der Tasse angesehen, ohne die Miene zu verziehen. Jetzt kam er als Letzter über die Kante, setzte den Rucksack ab und wischte sich mit dem Unterarm über die Stirn. Der Wind roch nach nassem Fels und nach dem Harz der Latschen unter ihnen. Weit unten lag das Tal in einem blassen Dunst. Hier oben war nur das Band, drei Männer und das, was seit dem Aufbruch zwischen ihnen nicht mehr zu überhören war.

„Du lässt ihn nicht aus den Augen“, sagte Rupert. Nicht laut. Nicht scharf. Er stellte sich neben Stefan, so nah, dass die Ärmel sich berührten, und sah hinunter auf Markus, der das Seil aufschoss. „Seit der Hütte im Tal. Seit er dir die Flasche gegeben hat und die Finger nicht weggenommen hat.“

Stefan hätte ausweichen können. Er tat es nicht. „Ich hab’s nicht gesucht. Aber ich tu auch nicht so, als wär’s nicht da.“

Markus richtete sich auf. Kreide an den Knien, das Funktionshemd am Rücken dunkel vor Schweiß. Er kam herüber, stellte sich nicht zwischen sie, sondern schräg, sodass alle drei einander sahen. „Rupert.“

„Ich bin nicht blind“, sagte Rupert. Seine Stimme blieb tief, ruhig, und genau das machte sie gefährlicher als Wut. „Und ich bin nicht eifersüchtig auf die Art, die ihr erwartet. Ich hab zugesehen, wie du ihn ansiehst. Wie du, Stefan, den Atem anhältst, wenn er an dir vorbeigeht. Das knistert nicht nur zwischen euch. Das sitzt mir im Bauch, seit gestern Abend.“ Er legte eine Hand an Markus’ Nacken, nicht besitzergreifend, eher als würde er etwas prüfen, das er schon kannte und neu anfassen wollte. „Ich will wissen, wie weit das geht. Nicht hinter meinem Rücken. Hier. Mit mir.“

Markus’ Kehle bewegte sich. „Du meinst das.“

„Ich meine das.“ Rupert sah Stefan an. „Du auch. Sonst sagst du jetzt nein, und wir klettern weiter und tun so, als wäre der Puls nur die Höhe.“

Stefan spürte den Fels unter den Stiefeln, den Wind, das Seil in der anderen Hand. Er war erwachsen genug, um zu wissen, dass so ein Satz eine Tür war und keine Ausrede. „Ich will es“, sagte er. „Nicht heimlich. Nicht, wenn einer von euch nur mitmacht, damit der andere nicht geht. Wenn wir das tun, dann weil wir es alle drei wollen.“

Markus nickte langsam. Seine Hand fand Ruperts Handgelenk, hielt es, und mit der anderen berührte er Stefans Unterarm, kurz, fest, ein Versprechen ohne Kuss. „Ich will es. Mit euch beiden. Heute, wenn wir in der Hütte sind. Nicht betrunken, nicht im Nebel, nicht weil die Höhe einen aus dem Kopf nimmt. Klar.“

Rupert atmete aus, und in diesem Ausatmen lag kein Rückzug. „Dann ist es entschieden.“ Er lächelte nicht breit. Es war etwas Schärferes, etwas, das Stefan zwischen den Beinen zog. „Und jetzt klettern wir den Rest, bevor ich dich hier an den Fels drücke und vergesse, dass unter uns noch dreihundert Meter Luft sind.“

Sie gingen weiter. Der Nachmittag zog sich in Schweiß und kurzen Rufen, in Griffen, die hielten, und in Blicken, die nicht mehr so taten, als wären sie zufällig. Jedes Mal, wenn Markus an Stefan vorbeimusste, streifte eine Hüfte, eine Hand, ein Knie. Rupert sah es. Er sagte nichts mehr dazu. Er musste nicht. Die Spannung lag offen zwischen ihnen, heiß und bewusst, und keiner trat zurück.

Die Hütte stand unterhalb eines kleinen Kars, windschief, mit verwitterten Balken und einem einzigen Raum, in dem ein eiserner Ofen kalt stand und zwei Pritschen an den Wänden. Kein Wirt. Kein anderes Seilteam. Nur das Ticken der abkühlenden Steine draußen und ihr eigener Atem, als sie die Tür zuzogen. Die Rucksacks fielen. Die Schuhe. Stefan zog das nasse Hemd über den Kopf, und der Stoff klebte, löste sich mit einem feuchten Laut von der Haut. Markus tat dasselbe. Salz auf den Schlüsselbeinen, eine rote Druckstelle vom Gurt an der Hüfte, der Bauch flach und hart von der Tour. Rupert blieb einen Moment im Hemd, dann öffnete er es ebenfalls, langsam, und warf es über die Bank.

Keiner sprach zuerst. Stefan trat auf Markus zu, weil das Warten ihn zerriss, und legte die Hand flach auf dessen Brust. Heiß. Der Herzschlag darunter schnell. Markus’ Augen waren dunkel, die Lippen leicht offen. „Ja“, sagte er, bevor Stefan fragen konnte, und dann küssten sie sich.

Es war kein vorsichtiger Kuss. Markus zog Stefan an den Hüften heran, öffnete den Mund, und Stefan schmeckte Salz und den metallischen Nachgeschmack der Anstrengung. Zungen, Zähne, ein leises Geräusch, das Markus nicht zurückhielt. Stefans Hände gingen über den Rücken, über die feuchte Haut, hinunter zum Hosenbund. Markus drängte sich gegen ihn, hart schon, die Erektion deutlich durch den Stoff, und Stefan rieb sich dagegen, langsam, damit beide es spürten.

Rupert stand am Ofen. Er hatte die Hose geöffnet. Stefan sah es aus dem Augenwinkel: die große Hand um den eigenen Schwanz, nicht hastig, ein gleichmäßiges Streicheln, der Blick fest auf sie gerichtet. Rupert atmete tiefer. Die andere Hand lag an der Bank, die Knöchel hell. Er genoss es. Das war keine Duldung. Das war Hunger.

„Komm her“, sagte Markus gegen Stefans Mund, aber er meinte es nicht nur für ihn. Rupert kam nicht sofort. Er sah zu, wie Stefan Markus die Hose über die Hüften schob, wie der Schwanz frei sprang, dick, gerötet, die Spitze schon feucht. Stefan umfasste ihn, strich einmal von der Wurzel bis zur Eichel, und Markus stöhnte in seinen Hals.

Ruperts Stimme kam tief, belegt. „Stefan.“

Stefan hob den Kopf. Markus auch. Rupert stand näher jetzt, die Hose an den Oberschenkeln, der Schwanz schwer in der Faust, die Augen klar. Kein Spott. Keine Probe. „Willst du meinen Mann richtig hart ficken?“

Die Frage hing im Holzgeruch und im Schweiß. Stefan spürte Markus’ Hand an seiner Hüfte, das leichte Zittern darin, das kein Zögern war. Er sah Markus an. Markus nickte, die Lippen nass, die Stimme rau. „Ja. Ich will, dass du mich fickst. Hart. Und ich will, dass Rupert dabei ist. Sag’s laut.“

„Ja“, sagte Stefan. „Ich will deinen Arsch. Ich will dich hart ficken, vor ihm, mit ihm. Jetzt.“

Rupert stieß die Luft aus, ein kurzes, heiseres Lachen ohne Humor. „Gut. Dann hört auf, so zu tun, als müsstet ihr noch artig sein.“

Sie zogen die restlichen Hosen aus. Nackt, alle drei, die Haut noch vom Klettern gezeichnet, die Schwänze hart. In Stefans Seitentasche des Rucksacks lag eine Flasche Gleitgel, die er eingepackt hatte, nachdem die Blicke am zweiten Abend nicht mehr höflich gewesen waren. Er holte sie, stellte sie auf den Boden zwischen den Pritschen, mitten im Raum, wo das letzte Licht durch das kleine Fenster auf die Dielen fiel. „Hier“, sagte er. „Nicht im Dunkeln in einer Ecke. Hier, wo wir uns sehen.“

Markus ging in die Knie, dann änderte er die Haltung, stellte sich hin, die Beine auseinander, eine Hand an Stefans Schulter. „Mach schon. Ich will deinen Mund.“

Stefan sank vor ihm nieder. Der Boden war hart unter den Knien. Er nahm Markus’ Schwanz in die Hand, roch Schweiß und Haut, leckte einmal über die Eichel und hörte das scharfe Einatmen über sich. Dann öffnete er den Mund und nahm ihn tief. Nicht spielerisch. Er entspannte den Kiefer, ließ die Länge gleiten, bis die Spitze gegen den Rachen drückte, zog sich zurück, Speichel glänzend, und nahm ihn wieder. Markus fluchte leise. Seine Hand lag in Stefans Haar, nicht drückend, nur haltend, die Finger zitternd vor Lust.

Hinter Markus bewegte sich Rupert. Stefan spürte die Verschiebung im Gleichgewicht, hörte das Klicken der Flasche. „Beug dich ein bisschen“, sagte Rupert, und Markus tat es, stützte sich auf Stefans Schultern, der Arsch ihm entgegengereckt, während sein Schwanz in Stefans Mund blieb. Rupert strich Gel über die Finger. Stefan sah von unten die großen Hände an Markus’ Hüften, dann das langsame Eindringen eines Fingers in den engen Eingang. Markus stöhnte um den eigenen Atem, drückte sich zurück, und Stefan spürte das Zucken des Schwanzes auf der Zunge.

„Mehr“, sagte Markus. „Rupert. Zwei. Ich will vorbereitet sein, nicht überrascht.“

„Ich weiß, was du brauchst.“ Ruperts Stimme war dunkel vor Stolz und Geilheit. Der zweite Finger kam dazu, langsam, drehend, das Gel nass und hörbar. Er dehnte seinen Mann mit Geduld, die nichts Sanftes an der Absicht hatte. „So eng. Und du schiebst dich auf meine Finger, während er dich bläst. Sieh dich an.“ Er beugte sich vor, küsste Markus zwischen die Schulterblätter, biss leicht. „Du willst seinen Schwanz da, wo jetzt meine Hand ist.“

„Ja.“ Markus’ Hüften arbeiteten, vor in Stefans Mund, zurück auf die Finger. Stefan nahm ihn tiefer, würgte einmal, schluckte, hielt das Tempo. Speichel lief ihm über das Kinn. Er liebte das Gewicht, den Geschmack, das Wissen, dass Rupert zusah und mitmachte und härter wurde von genau diesem Bild. Rupert fügte einen dritten Finger hinzu, langsam, und Markus keuchte, die Oberschenkel zitternd, aber er sagte nicht stopp. Er sagte: „Gut. So. Fuck, das ist gut.“

Als Rupert die Finger herauszog, glänzte Markus’ Eingang, offen, zuckend. Stefan ließ den Schwanz aus dem Mund gleiten, küsste die feuchte Spitze, stand auf. Seine eigene Erektion schmerzte, dick, die Adern deutlich, die Eichel dunkel. Rupert sah hin und atmete hörbar aus. „Leg ihn hin“, sagte er. „Ich will seinen Mund, während du ihn nimmst.“

Sie hatten eine der Decken auf die Dielen gezogen. Markus legte sich auf den Rücken, die Knie angezogen, die Füße flach, offen. Er sah Stefan an, dann Rupert. „Ich will euch beide. Stefan in mir. Rupert in meinem Mund. Wenn es zu viel wird, sag ich es. Sonst fick mich.“

Stefan kniete sich zwischen seine Beine, strich Gel über den eigenen Schwanz, mehr als nötig, die Hand fest um die Dicke. Er setzte die Eichel an, spürte den Widerstand, den weichen, heißen Ring. „Atmen“, sagte er, und Markus atmete, und Stefan drang ein. Langsam. Zentimeter um Zentimeter, die Enge so heftig, dass ihm der Atem stockte. Markus’ Mund öffnete sich, ein langer Laut, kein Schmerzschrei, sondern das Geräusch eines Mannes, der genau das wollte und es trotzdem kaum fasste. Stefan hielt inne, halb drin, die Hände an Markus’ Oberschenkeln, die Daumen in die Muskelinnenseite gedrückt. „Okay?“

„Tiefer“, sagte Markus. „Ich will dich ganz.“

Stefan schob sich bis zum Anschlag. Die Hitze schloss sich um ihn, eng, nass vom Gel, lebendig. Er zog sich zurück, fast heraus, und stieß wieder hinein, diesmal bestimmter. Markus warf den Kopf zurück. Der Rhythmus fand sich: hart, gleichmäßig, das Klatschen von Haut, Stefans Schwanz, der den engen Arsch immer wieder öffnete und füllte. Schweiß tropfte von Stefans Brust auf Markus’ Bauch. Er fickte ihn nicht vorsichtig. Er fickte ihn so, wie er es gesagt hatte, mit dem ganzen Gewicht der Hüften, tief, rhythmisch, jeder Stoß ein klares Ja.

Rupert kniete sich neben Markus’ Kopf. Sein Schwanz war steif, schwer, die Spitze glänzend. Er strich Markus das Haar aus der Stirn. „Mund auf.“

Markus öffnete. Rupert schob sich hinein, nicht bis zum Anschlag auf einmal, aber tief genug, dass Markus’ Lippen sich spannten und seine Wangen sich bewegten. Ein Laut vibrierte um Ruperts Schwanz, gedämpft, geil. Rupert fluchte leise und begann zu stoßen, flach zuerst, dann tiefer, im Takt mit Stefan, der von der anderen Seite in Markus’ Arsch fuhr. Markus lag zwischen ihnen, genommen, gefüllt, die Hände in die Decke gekrallt, die Augen halb geschlossen, der eigene Schwanz hart und unberührt auf dem Bauch, ein Faden Vorsaft auf der Haut.

„So“, sagte Rupert heiser. „Genau so nimmst du uns. Mein Mann, und er schluckt meinen Schwanz, während ein anderer ihn hart fickt. Sieh mich an.“ Markus hob die Augen. Rupert strich mit dem Daumen über seine Wange. „Gut. So verdammt gut.“

Stefan spürte jeden Stoß in den Hüften, die Enge, die ihn melken wollte. Er wechselte den Winkel, traf tiefer, und Markus stöhnte um Rupert herum, der Körper bog sich. „Er ist so eng“, sagte Stefan, die Stimme brüchig. „Er nimmt mich ganz. Jeden Stoß.“ Er fickte schneller, der Schweiß lief ihm in die Augen, die Dielen knarrten. Markus’ Beine zitterten an seinen Seiten. Rupert hielt seinen Mann am Kiefer, fickte den Mund in kurzen, kontrollierten Stößen, das Gesicht vor Lust verzogen, der Blick immer wieder zu der Stelle, wo Stefans Schwanz verschwand.

Sie hielten das eine Weile, alle drei laut, der Raum voller nasser Geräusche und Atem. Dann zog Stefan sich zurück, langsam, und Markus keuchte, als er leer war, der Eingang offen, glänzend. Rupert zog sich aus dem Mund. Speichelfäden, Markus’ Lippen rot, die Stimme heiser. „Nicht aufhören.“

„Tun wir nicht“, sagte Stefan. Er half ihm, sich zu drehen. „Auf alle viere. Rupert will mehr. Ich auch. Sag, ob du beide willst. Wirklich beide. In deinem Arsch.“

Markus stützte sich auf Hände und Knie, der Rücken ein langes, schweißnasses Band, der Arsch ihm entgegengereckt. Er sah über die Schulter, erst Stefan, dann Rupert, der sich bereits auf die Decke legte, den Schwanz in der Hand, das Gel neu aufgetragen. Markus’ Stimme war rau und klar. „Ja. Beide. Langsam rein, dann hart. Ich will euch zusammen spüren. Ich will, dass ihr mich gleichzeitig fickt.“

Rupert legte sich unter ihn, zog ihn herunter, bis Markus rittlings über seiner Hüfte kniete, Brust an Brust fast, die Arme zitternd. Rupert setzte seinen Schwanz an und drang ein, ein tiefer, stetiger Stoß, bis Markus auf ihm saß und stöhnte, die Stirn an Ruperts Schulter. „Da“, sagte Rupert. „Mein Schwanz in dir. Jetzt er.“

Stefan kniete sich hinter Markus. Der Anblick traf ihn hart: Ruperts Schwanz schon im engen Arsch, der Ring gedehnt darum, Markus’ Rücken arbeitend. Er strich mehr Gel über sich und über die Stelle, wo sie sich trafen, drückte die Eichel daneben, suchte den Widerstand. „Atmen. Drück nicht gegen mich. Lass mich rein.“

Markus atmete, lang, bewusst, und nickte. „Jetzt.“

Stefan schob. Es war eng, fast zu eng, ein heißer, unmöglicher Druck, und dann gab der Muskel nach, und die Eichel glitt neben Ruperts Schaft hinein. Markus schrie auf, kein Nein, ein raues, überwältigtes Ja, die Finger in Ruperts Schultern gekrallt. Stefan hielt still, halb drin, die Hände an Markus’ Hüften, der eigene Atem ein Keuchen. „Da bin ich. Sag’s.“

„Beide“, brachte Markus heraus. „Ich hab euch beide. Bewegt euch. Langsam, dann — fuck — dann richtig.“

Sie fanden einen Rhythmus, der nicht sauber war und genau deshalb brannte. Rupert stieß von unten, kurz, tief. Stefan von hinten, länger, der dicke Schwanz, der sich an Ruperts entlangrieb, beide in derselben engen Hitze, beide Markus’ Arsch dehnend, füllend, fickend. Schweiß tropfte von Stefans Brust auf Markus’ Rücken, lief in die Rinne der Wirbelsäule. Die Geräusche waren nass, obszön, das Klatschen von Haut, das Keuchen, das Knarren der Dielen. Markus stöhnte ohne Pause, den Kopf gesenkt, dann gehoben, der Mund offen.

„Hörst du das?“, sagte Rupert gegen sein Ohr, die Stimme dreckig und zärtlich zugleich. „Zwei Schwänze in deinem Arsch. Du nimmst uns wie dafür gemacht. Mein geiler Mann. Drück dich zurück. Nimm ihn tiefer.“

„Härter“, verlangte Markus. „Stefan, härter. Ich halt das aus. Ich will es.“

Stefan gab es ihm. Die Stöße wurden schwerer, rhythmisch, jeder davon schob Markus auf Ruperts Schwanz und wieder zurück. Rupert fluchte, die Hände an Markus’ Arsch, spreizte ihn, sah hinunter, wo sie beide verschwanden, und sein Gesicht war offen vor Lust. „So eng um uns. Ich spür dich, Stefan. Ich spür jeden Zentimeter von dir an mir, in ihm.“

„Gut“, keuchte Stefan. „Er gehört gerade uns beiden. Sieh, wie er zittert. Sieh, wie er uns melkt.“ Er beugte sich vor, biss Markus leicht in die Schulter, leckte den Schweiß. „Sag, wem du gehörst, solange wir in dir sind.“

„Euch“, stieß Markus hervor. „Euch beiden. Fickt mich. Hört nicht auf. Ich komm, wenn ihr so weitermacht, ich —“

Rupert griff zwischen sie, fand Markus’ Schwanz, pumpte ihn fest im Takt der Stöße. Markus brach zuerst. Der Orgasmus riss durch ihn, der Arsch zog sich krampfhaft um beide Schwänze zusammen, und er kam in langen Stößen über Ruperts Hand und den eigenen Bauch, ein heiserer Schrei, der im Holz der Hütte hing. Die Kontraktionen waren so heftig, dass Stefan die Zähne zusammenbiss. Er stieß noch dreimal, tief, und kam in ihm, heiß, pulsierend, das Gesicht in Markus’ Nacken gedrückt, ein Laut, den er nicht kannte. Rupert folgte Sekunden später, die Hüften hochgestoßen, ein gepresstes „Markus“, und ergoss sich neben Stefans Samen, beide in derselben Enge, beide zuckend, bis die Bewegung nur noch Nachbeben war.

Sie blieben einen Moment so, ineinander, atemlos, klebrig, der Geruch von Schweiß und Sex dick im kalten Raum. Draußen schlug der Wind gegen die Bretter. Drinnen kühlte die Haut schneller, als Stefan gedacht hatte.

Er zog sich als Erster zurück. Langsam, vorsichtig, und Markus zuckte, ein kleines Geräusch, das nicht mehr Lust war. Ruperts Schwanz glitt ebenfalls heraus. Samen und Gel liefen an Markus’ Oberschenkeln hinab. Stefan setzte sich auf die Fersen. Seine Hände, eben noch fest an diesen Hüften, wussten plötzlich nicht, wohin. Er wollte etwas sagen, einen Satz, der das Schwere leichter machte. Es kam keiner.

Markus rollte sich von Rupert herunter und blieb auf dem Rücken liegen, den Arm über den Augen. Nicht erschöpft auf die gute Art. Die Brust hob sich zu schnell. Rupert stützte sich auf einen Ellbogen und sah ihn an, und Stefan sah, wie das Gesicht des Ehemannes sich veränderte: die Offenheit der letzten Stunde zog sich zusammen, als hätte jemand eine Tür von innen angelehnt und dann doch nicht geschlossen. Rupert hob die Hand, wollte Markus’ Brust berühren, die Stelle, wo vorhin sein eigener Mund gewesen war. Er hielt auf halbem Weg inne.

„Markus“, sagte er leise.

Markus nahm den Arm nicht weg. „Gib mir eine Minute.“

Die Minute wurde länger. Stefan stand auf, weil sitzen bleiben sich falsch anfühlte, und suchte sein Hemd. Es war noch feucht. Er zog es trotzdem an. Der Stoff klebte kalt. Auf der Decke lag Markus, gezeichnet von ihnen beiden, und er drehte den Kopf nicht zu Rupert, sondern, ganz kurz, zu Stefan. In dem Blick war nichts von dem dreckigen Ja von vorhin. Da war etwas Weicheres und etwas, das Stefan nicht haben wollte: eine Frage, die nach mehr aussah als nach einem Abend in einer Hütte. Stefan senkte die Augen. Er hatte gesagt, er wolle ihn ficken. Er hatte nicht gesagt, dass er ihn danach ansehen würde, als könnte diese Nacht eine andere Tür öffnen als die, auf die sie sich geeinigt hatten.

Rupert hatte es gesehen. Natürlich hatte er es gesehen. Er setzte sich auf, nackt, der Samen trocknete an seinem Bauch, und er lachte nicht, berührte seinen Mann nicht. „Ich dachte, ich wäre nur neugierig“, sagte er. Die Stimme war ruhig und falsch darum. „Ich dachte, wenn ich dabei bin, bleibt es unseres.“

Markus ließ den Arm sinken. Er sah zur Decke, zu den dunklen Balken, nicht zu dem Mann, mit dem er seit zwölf Jahren verheiratet war. „Ich auch.“

Stefan stand an der Tür, die Hand am Riegel, das Hemd offen, der Geschmack von Markus noch im Mund und nichts Triumphales darin. Draußen wurde es dunkel über dem Kar. Drinnen kühlte das, was sie getan hatten, schneller als die Haut. Niemand sagte, es sei ein Fehler gewesen. Niemand sagte, es sei gut gewesen. Rupert zog die Hose hoch und blieb mit dem Rücken zu ihnen am Ofen stehen, die Hand flach auf dem kalten Eisen, und Stefan verstand in der Stille, dass die Neugier zu Ende war und etwas anderes angefangen hatte, das keiner von ihnen beim Namen nennen wollte. Markus atmete auf der Decke, die Augen offen, und antwortete nicht, als Rupert schließlich, sehr leise, seinen Namen sagte.

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