Rebound im Verborgenen – Ihr erster gemeinsamer Seufzer
Bianca zieht nach dem Streit bei ihrer besten Freundin Estelle ein und die beiden enden in der ersten heißen Nacht eng umschlungen im selben Bett, bis Estelle sie endlich
Die Hitze lag noch schwer über der Stadt, als Bianca mit zwei prallen Taschen vor Estelles Dachgeschosswohnung stand. Der Streit mit ihrer Ex hatte sich stundenlang hingezogen, bis die Tür endgültig zugeknallt war. Kein Abschied, nur dieses hohle Gefühl im Magen. Estelle hatte sofort geöffnet, als sie klingelte, die braunen Haare noch feucht vom Duschen, ein weites T-Shirt über der nackten Haut.
„Komm rein“, murmelte sie und nahm Bianca die Taschen ab. „Du bleibst so lange du willst.“
Die Wohnung war klein, stickig, ein einziges großes Zimmer mit Küchenzeile und einem breiten Bett unterm Dachfenster. Die Matratze sah einladend aus. Estelle warf die Fensterflügel auf, ließ die warme Nachtluft herein. Draußen dröhnten noch irgendwo Basslinien von einer Party.
Bianca duschte schnell, zog sich nur ein dünnes Top und Slip an, weil mehr in der Hitze unerträglich war. Als sie zurückkam, lag Estelle schon im Bett, nur in Shorts und einem lockeren Hemd, das über eine Schulter gerutscht war. Die Decke war bis ganz runtergeschoben.
„Nur ein Bett“, sagte Estelle leise. „Sorry. Aber es ist breit genug.“
Bianca legte sich neben sie, der Abstand minimal. Ihre nackten Beine berührten sich fast. Die Matratze gab nach, und plötzlich spürte sie Estelles Wärme an ihrer Seite. Seit Monaten hatte Estelle sie so angeschaut – diese langen, besorgten Blicke, die etwas anderes verrieten. Bianca hatte es gespürt, aber nie darauf reagiert. Bis jetzt.
„Sie hat Schluss gemacht“, flüsterte Bianca in die Dunkelheit. „Richtig endgültig. Und weißt du was? Ich bin erleichtert. Und gleichzeitig… leer.“
Estelle drehte sich zu ihr. „Du verdienst besser. Jemand, der dich wirklich sieht.“
Ihre Beine streiften sich. Haut an Haut, glatt und warm. Bianca spürte, wie ihr Puls schneller wurde. Estelles Blick hing an ihrem Gesicht, streifte den Hals, die Schlüsselbeine.
„Ich war schon lange neugierig auf dich“, sagte Bianca plötzlich. Die Worte kamen raus, bevor sie sie stoppen konnte. „Auf das, was zwischen uns schwebt. Schon seit… ewig. Du schaust mich immer so an, Estelle. Als wolltest du mich auffressen.“
Estelle atmete scharf ein. Ihre Hand hob sich, strich Bianca eine feuchte Haarsträhne aus der Stirn, Fingerkuppen streiften die Schläfe. Die Blicke verhakten sich. Kein Ausweichen mehr.
„Willst du mich jetzt?“, flüsterte Bianca. „Sofort?“
Estelle nickte atemlos. „Ja. Fuck, ja.“
Sie küsste sie als Erste. Der Kuss war hungrig, nass, voller aufgestauter Lust. Lippen öffneten sich, Zungen trafen sich, Estelles Hand glitt in Biancas Nacken und zog sie näher. Bianca stöhnte in den Kuss hinein, rollte sich halb auf sie, spürte Estelles Brüste durch den dünnen Stoff gegen ihre eigenen. Die Hitze zwischen ihren Schenkeln wurde sofort feucht, drängend.
Estelle drückte sie auf den Rücken. „Lass mich“, keuchte sie und küsste sich hungrig Biancas Hals hinunter. Zähne streiften die Haut, Lippen saugten, bis Bianca den Kopf zurückwarf. Das Top wurde hochgeschoben, Estelles Mund fand eine steife Nippel, sog fest daran, Zunge kreiste, während die andere Hand die zweite Brust knetete. Bianca stöhnte laut, die Beine spreizten sich von allein.
„So hart schon“, murmelte Estelle gegen die Haut und leckte weiter nach unten, über den Bauch, in den Nabel, bis zum Bund des Slips. Sie zog ihn herunter, warf ihn beiseite. Biancas Spalte glänzte nass im schwachen Licht vom Dachfenster. Estelle stöhnte selbst, als sie den Geruch einatmete, und legte sich zwischen die gespreizten Schenkel.
Lange, flache Zungenstriche zuerst. Von unten bis oben, langsam, genüsslich, die ganze nasse Spalte entlang. Bianca zuckte zusammen, die Hüften hoben sich. Estelle hielt sie fest, saugte dann fest an dem geschwollenen Kitzler, zog ihn zwischen die Lippen, leckte mit der Zungenspitze dagegen. Biancas Hände griffen in Estelles Haare, drückten ihren Kopf fester zwischen die Beine.
„Ja… genau so… fick mich mit der Zunge“, keuchte Bianca. Ihre Schenkel zitterten schon. Estelle stöhnte gegen die nasse Hitze, leckte tiefer, stieß die Zunge in die enge Öffnung, fickte sie damit, während der Daumen über den Kitzler rieb. Der Geschmack war süß-salzig, intensiv. Bianca war so nass, dass es Estelles Kinn hinunterlief.
Sie wechselte den Rhythmus – saugte hart am Kitzler, flache Striche, dann wieder tief. Biancas Stöhnen wurde lauter, roher. „Estelle… ich komm gleich…“
Aber Estelle ließ nicht nach. Sie drehte Bianca plötzlich auf alle Viere, zog sie am Arsch nach hinten. Bianca stützte sich auf Ellbogen und Knie, der Rücken durchgebogen, die nasse Spalte präsentiert. Estelle kniete dahinter, spreizte die Pobacken und leckte sie von hinten – lange Züge über die Schamlippen, Zunge tief in die enge Fotze, dann hoch zum Kitzler. Gleichzeitig schob sie zwei Finger hinein, tief und hart, krümmte sie nach vorne, fickte sie in einem festen Rhythmus.
„So eng… so nass für mich“, knurrte Estelle. Die Finger stießen ein und aus, der nasse Klang füllte den Raum. Bianca biss in die Matratze, stöhnte dumpf dagegen, der Arsch wippend gegen Estelles Gesicht und Hand. Estelle leckte weiter, saugte am Kitzler von hinten, während die Finger immer härter und tiefer gingen, den dritten dazu nahmen, sie dehnten und füllten.
Bianca kam laut. Der Orgasmus riss sie durch, die Muskeln zuckten um Estelles Finger, sie biss fester in die Matratze, ein langgezogenes, gutturales Stöhnen, während sie sich auf den Wellen verlor. Estelle fickte sie durch den Höhepunkt hindurch, leckte jeden Tropfen auf, bis Bianca zitternd zusammensackte.
Aber Estelle war noch lange nicht fertig. Sie drehte Bianca wieder herum, küsste sie tief, ließ sie den eigenen Geschmack schmecken. Biancas Hände glitten unter Estelles Hemd, zogen es aus, fanden die vollen Brüste, kneteten die Nippeln. Estelles Shorts flogen als Nächstes. Bianca schob sie auf den Rücken, küsste sich den Weg nach unten, saugte gierig an Estelles Titten, biss leicht in die weiche Haut, dann tiefer, bis sie zwischen Estelles Schenkeln lag.
Estelle war tropfnass. Bianca leckte sie gierig, flache Zunge über die geschwollenen Lippen, saugte am Kitzler, stieß zwei Finger hinein und fickte sie hart. Estelles Hüften buckten, Hände in Biancas Haaren. „Fick… ja, tiefer… saug fester…“
Bianca tat es. Lange Striche, festes Saugen, Finger die den Punkt innen rieben. Estelle kam mit einem lauten Schrei, die Schenkel klammerten um Biancas Kopf, der Körper zuckte unkontrolliert. Bianca leckte sie weiter, bis Estelle sie hochzog und sie sich küssten, nass und atemlos.
Sie rieben sich aneinander, Schenkel zwischen Schenkeln, nasse Spalten die sich rieben, Kitzler an Kitzler. Die Hitze, der Schweiß, das ständige Stöhnen. Bianca ritt Estelles Schenkel, rieb sich ab, während Estelles Finger wieder in sie eindrangen. Gemeinsam kamen sie – ein langer, zitternder Orgasmus, der sie beide durchfuhr, Körper aneinandergepresst, Münder geöffnet, Seufzer und Stöhnen vermischt.
Danach lagen sie eng verschlungen da. Schweiß auf der Haut, Beine ineinander verknotet, Biancas Kopf auf Estelles Brust. Estelles Finger streichelten zärtlich über Biancas Rücken, entlang der Wirbelsäule, hinunter zum Arsch, wieder hoch. Draußen war es stiller geworden. Nur ihr Atem und das leise Rascheln der Bettwäsche.
„Das war nur der Anfang“, flüsterte Estelle ihr ins Ohr, die Lippen streiften die Ohrmuschel. „Unser erster gemeinsamer Seufzer. Ich will dich die ganze Nacht. Und morgen. Und… länger. Ich habe so lange darauf gewartet, dich so zu spüren. Deine Fotze um meine Finger, deinen Geschmack auf der Zunge. Und ich bin noch längst nicht satt.“
Bianca hob den Kopf, küsste sie langsam, tief. Ihre Hand glitt zwischen Estelles Beine, spürte die anhaltende Nässe, strich leicht über den noch empfindlichen Kitzler. Estelle zuckte und stöhnte leise.
„Dann zeig mir den Rest“, murmelte Bianca heiser. „Ich will alles von dir. Jeden Tropfen. Fick mich wieder. Oder lass mich dich reiten, bis du nicht mehr kannst.“
Estelles Augen glänzten dunkel in der Nacht. Ihre Hand fand Biancas Brust, kneifte den Nippel, zog ihn. „Gleich. Ich will dich erst noch einmal schmecken. Langsamer diesmal. Dich öffnen, bis du bettelst. Und dann…“ Sie biss Bianca leicht in die Unterlippe. „Dann stecke ich dir die Finger so tief und hart rein, dass du meinen Namen schreist, während ich dich lecke. Und danach reibst du deine nasse Spalte an meiner, bis wir beide wieder kommen. Die Nacht ist lang, Bianca. Und ich habe monatelang nur davon geträumt, dich so unter mir und über mir und an mir zu haben.“
Bianca spürte die frische Welle der Lust zwischen den Beinen, das Pochen, das Verlangen, das noch lange nicht gestillt war. Estelles Bein schob sich zwischen ihre Schenkel, der Druck genau richtig. Sie rieb sich langsam dagegen, stöhnte in Estelles Hals.
„Dann fang an“, flüsterte sie. „Mach mich wieder nass. Ich gehöre dir heute Nacht.“
Estelle rollte sie erneut auf den Rücken, küsste den Hals, die Brüste, den Bauch – langsamer jetzt, aber mit derselben gierigen Intensität. Ihre Zunge fand schon wieder den Weg nach unten. Biancas Beine öffneten sich willig, die Finger vergruben sich in den Laken. Draußen begann der Himmel langsam zu grauen, aber hier oben unter dem Dachfenster gab es nur noch Haut, Nässe, Stöhnen und das Versprechen, dass dieser erste gemeinsame Seufzer erst der Anfang von vielem war.
Estelle leckte sie langsam. Ganz bewusst. Die Zunge flach und warm, von unten nach oben, wieder und wieder, bis Bianca die Hüften nicht mehr stillhalten konnte. Jeder Strich war genüsslich, fast quälend, und Estelle spürte, wie Biancas Schamlippen unter ihr schwollen, wie die Nässe zunahm und an ihrem Kinn glänzte. Sie hielt Biancas Schenkel breit gespreizt, Daumen drückten in das weiche Fleisch, und atmete den Geruch ein, der schon wieder dichter wurde – süß, salzig, vertraut und neu zugleich.
„Bitte…“, keuchte Bianca, die Finger tief in Estelles feuchten Haaren vergraben. „Nicht so langsam. Ich brauch…“
„Du wirst betteln“, murmelte Estelle gegen die nasse Spalte, die Lippen streiften den Kitzler, ohne richtig zuzupacken. „Genau so, wie ich es dir gesagt habe.“ Sie leckte erneut, diesmal mit der Spitze, kreiste um den geschwollenen Punkt, saugte ganz leicht daran und ließ wieder los. Bianca zuckte, stöhnte roh, der Rücken wölbte sich vom Bett. Draußen graute der Himmel schon heller, blasses Licht fiel durch das Dachfenster auf ihre verschwitzten Körper, aber hier oben zählte nur der Druck von Estelles Mund.
Estelle schob zwei Finger hinein – langsam, bis zum Anschlag, spürte die enge Wärme, die sie sofort umschloss. Sie krümmte sie, fand den Punkt und rieb ihn in kleinen, festen Kreisen, während die Zunge endlich fester am Kitzler saugte. Bianca keuchte auf, die Beine zitterten. „Fuck… ja… tiefer…“ Estelle gab nach, stieß härter, nahm den dritten Finger dazu, dehnte sie, füllte sie, während sie saugte und leckte, als wolle sie jeden Tropfen trinken. Der nasse Klang füllte den Raum, vermischt mit Biancas gutturalen Stöhnen.
„Estelle… ich… komm…“ Biancas Stimme brach. Estelle fickte sie durch, ließ die Finger nicht nach, saugte härter, bis Bianca laut aufschrie, die Muskeln sich krampfhaft um die Finger legten, der Orgasmus sie durchriss wie ein Ruck. Estelle leckte weiter, weicher jetzt, bis die Zuckungen nachließen und Bianca zitternd auf der Matratze lag, der Atem heiß und flach.
Aber Estelle war noch nicht fertig. Sie kroch hoch, küsste Bianca tief, ließ sie den eigenen Geschmack schmecken – salzig und intensiv. Biancas Hände glitten sofort an Estelles Körper, kneteten die Brüste, zogen an den Nippeln, bis Estelle stöhnte. „Jetzt du“, keuchte Bianca heiser. „Ich will dich reiten. Sofort.“
Sie rollte Estelle auf den Rücken, straddle sie, rieb ihre nasse Spalte langsam an Estelles Bauch hinunter, bis die Kitzler sich berührten. Haut an Haut, glitschig und heiß. Bianca beugte sich vor, nahm eine von Estelles Brüsten in den Mund, saugte fest, biss leicht in die weiche Haut, während sie sich an ihr rieb – vor und zurück, der Druck genau richtig. Estelles Hände packten Biancas Arsch, drückten sie fester heran, führten den Rhythmus.
„So nass… für mich“, stöhnte Estelle, die Augen dunkel und glasig. „Reib dich ab. Zeig mir, wie sehr du mich willst.“ Bianca tat es, ritt sie härter, die Spalten glitten aneinander, Kitzler an Kitzler, jeder Stoß schickte Funken durch beide. Schweiß tropfte von Biancas Stirn auf Estelles Brust. Sie küssten sich unordentlich, Zungen, Zähne, Stöhnen direkt in den Mund des anderen.
Estelle schob eine Hand zwischen sie, fand Biancas Öffnung und stieß zwei Finger wieder hinein, während Bianca weiter rieb. Der doppelte Reiz – die Reibung und die Finger – ließ Bianca erneut keuchen. Sie kam schneller diesmal, ein scharfer, zitternder Höhepunkt, der sie zusammenkrümmte. Estelle hielt sie fest, fickte sie weiter mit den Fingern, bis auch sie selbst mit einem tiefen, langen Stöhnen folgte, die Schenkel sich um Biancas Hüften spannten.
Sie blieben einen Moment so, Körper aneinandergepresst, der Atem synchron. Dann ließ Estelle nicht locker. „Auf die Seite“, befahl sie heiser. Sie legten sich gegenüber, ein Bein über das andere geschlungen, Spalten fest aneinandergepresst. Estelle umfasste Biancas Hüfte, bewegte sie in kurzen, harten Stößen, bis der Kitzler wieder gegen Kitzler rieb. Es war eng, intensiv, der Druck unerbittlich. Bianca stöhnte Estelles Namen, griff nach ihrer Hand, verschränkte die Finger.
„Härter“, flüsterte sie. Estelle gab nach, rieb sich ab, bis die Nässe zwischen ihnen schmatzte und beide wieder kurz vor dem Rand standen. Estelle beugte den Kopf, biss Bianca in die Schulter, saugte eine markierte Stelle, während sie den Höhepunkt erreichte – laut, unkontrolliert, der Körper durchzuckt. Bianca folgte Sekunden später, der Orgasmus rollte durch sie, länger diesmal, wellenartig, bis sie beide keuchend und schlaff ineinander sanken.
Die Nacht war noch nicht vorbei. Estelle holte Wasser, sie tranken gierig, dann fing es von vorn an – langsamer, zärtlicher und gleichzeitig gieriger. Bianca kniete zwischen Estelles Beinen, leckte sie aus, bis Estelle bettelte, stieß die Zunge tief hinein, saugte am Kitzler, während drei Finger sie dehnten. Estelle kam mit Biancas Namen auf den Lippen. Danach ritten sie sich abwechselnd, Schenkel zwischen Schenkeln, Hände überall, Münder an Brüsten und Hälsen. Die Matratze war nass von Schweiß und Nässe, die Luft stickig und erfüllt von ihrem Geruch.
Als der Himmel draußen schon richtig hell wurde, lag Bianca erneut auf dem Rücken, Estelle über ihr, zwei Finger tief in ihr, der Daumen auf dem Kitzler, der Mund an ihrem Hals. Bianca kam ein letztes Mal – laut, zitternd, die Beine um Estelles Hüften geklammert, Tränen der Überreizung in den Augenwinkeln. Estelle küsste sie sanft, zog die Finger heraus, leckte sie ab und legte sich schwer auf sie, Gesicht in Biancas Halsbeuge.
Sie blieben so liegen. Der Atem beruhigte sich allmählich. Estelles Finger strichen über Biancas Seite, zärtlich, besitzergreifend. Draußen zwitscherten schon Vögel. Die Hitze war noch da, aber unter dem Dachfenster fühlte es sich plötzlich kühler an.
Bianca starrte an die schräge Decke. Ihr Körper war schwer, angenehm wund, die Spalte pochte noch immer dumpf. Estelles Gewicht auf ihr war warm und vertraut – und irgendwie falsch. Das Wort schob sich ungebeten in ihren Kopf. Falsch.
Sie hatte Schluss gemacht mit ihrer Ex. Endgültig. Und dann war sie hierhergekommen, hatte sich Estelle in den Arm und zwischen die Beine geworfen, als wäre das der natürliche nächste Schritt. Monate des Schauens, des spürbaren Begehrens – und jetzt, nach Stunden voller Nässe und Stöhnen und gemeinsamen Orgasmus, lag da dieses hohle Gefühl wieder. Nicht die Leere von vorhin. Etwas anderes. Ein leiser, hartnäckiger Zweifel.
War das wirklich Estelle, die sie wollte? Oder nur jemand, der sie sah, der sie auffraß, der sie füllte, damit das Echo der zugeknallten Tür verstummte? Bianca spürte Estelles Herzschlag gegen ihre Brust. Ruhig. Zufrieden. Estelle hatte monatelang darauf gewartet. Bianca hatte es gewusst. Und trotzdem… jetzt, wo der Schweiß trocknete und der erste gemeinsame Seufzer verhallt war, kroch der Gedanke hoch: Das war ein Rebound. Eng umschlungen, heiß, perfekt – und trotzdem nur ein Versteck.
Estelle murmelte etwas gegen ihre Haut, halb schlafend, die Lippen streiften Biancas Schlüsselbein. „Bleib. Einfach bleiben.“ Die Stimme war weich, voller Vertrauen.
Bianca schluckte. Ihre Hand lag auf Estelles Rücken, strich mechanisch auf und ab, aber innen zog sich etwas zusammen. Sie hätte etwas sagen sollen – dass es wunderschön gewesen war, dass sie Estelle wollte, dass die Nacht alles verändert hatte. Stattdessen starrte sie weiter an die Decke und spürte, wie der Zweifel sich festsetzte wie ein kalter Fleck unter der Haut. Die Nässe zwischen ihren Beinen war echt. Die Orgasmen waren echt. Estelles Mund, ihre Finger, ihr Stöhnen – alles echt. Aber das leere Gefühl im Magen, das sie mit den Taschen hierhergebracht hatte, war nicht weg. Es hatte nur die Form gewechselt.
Sie drehte den Kopf leicht, küsste Estelles Schläfe, kurz und beinahe schuldbewusst. Estelle seufzte zufrieden und schlief ein, der Arm schwer über Biancas Taille. Bianca blieb wach. Draußen wurde es heller. Irgendwo in der Stadt begann der Tag, und hier oben unter dem Dachfenster lag sie eng umschlungen mit ihrer besten Freundin, den Körper noch voll von ihr – und wusste plötzlich nicht mehr, ob sie bleiben wollte oder ob sie gerade den einzigen Menschen verletzt hatte, der sie wirklich gesehen hatte, indem sie ihn als Zuflucht benutzt hatte.
Der erste gemeinsame Seufzer war verklungen. Was danach kam, fühlte sich an wie ein leiser Riss.
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