Leuchtturm-Glut: Elise ergibt sich Winston vor meinen Augen
Seine Frau ergibt sich dem durchtrainierten Fremden direkt vor seinen Augen.
Der Wind drückte gegen die bleiverglasten Scheiben, und das alte Mauerwerk des Leuchtturms antwortete mit einem tiefen, müden Knarren. Markus, zweiunddreißig, stand am kleinen Küchentisch und hielt die Teekanne fest, als könnte das Porzellan ihn vor dem halten, was sich seit dem Vormittag in dem runden Raum angesammelt hatte. Draußen lag die Nordsee grau und aufgewühlt. Drinnen roch es nach nasser Wolle, Salz und dem Holz, das seit Jahrzehnten den Turm trug.
Elise, neunundzwanzig, stand barfuß auf den Dielen. Der Pullover reichte ihr bis zu den Oberschenkeln, darunter nur ein dünnes Shirt, und sie sah nicht aufs Wasser. Sie sah hinunter zum Strand, wo ein Mann kniete und die Kamera hob, als gehöre ihm die Küste. Winston. Achtunddreißig, Amerikaner, Fotograf, durchtrainiert, die Schultern breit unter dem nassen Hemd, die dunkle Haut glänzend vom Sprühregen. Er hatte am Morgen angeklopft, höflich, mit einem Lächeln, das nichts erbat und alles nahm. Er wolle den Turm für eine Serie, hatte er gesagt. Markus hatte ja gesagt, weil man Gäste nicht vor der Tür stehen lässt. Elise hatte die Tür weiter aufgehalten, als nötig gewesen wäre, und Winston mit einem Blick gemessen, der Markus den Magen zusammenzog.
„Er hält die Linse, als würde die See für ihn posieren“, sagte Elise leise. Ihre Stimme war rau vom Salz. Sie leckte sich die Unterlippe, ohne es zu merken, und Markus sah es. Er sah auch, wie ihre Brustwarzen sich unter dem Shirt abzeichneten, obwohl der Ofen brannte.
Winston kam die Treppe herauf, tropfnass, stellte die Kamera ab und trocknete sich die Hände am eigenen Hemd. „Winston. Thirty-eight. Hope I’m not crashing the holiday.“ Sein Deutsch war gebrochen, sein Blick nicht. Er sah Elise an, als hätte er den Abend schon in der Kamera. Dann nickte er Markus zu, knapp, fast freundlich. „Du bist der Mann.“
„Markus“, sagte Markus. Es klang kleiner, als er wollte.
Elise reichte Winston ein Handtuch. Ihre Finger streiften sein Handgelenk und blieben eine Sekunde zu lang. „Elise. Neunundzwanzig. Wir sind seit vier Jahren verheiratet. Der Turm gehört einem Freund. Wir haben ihn für zwei Wochen.“
„Lucky“, sagte Winston, und es galt nicht dem Turm.
Den Nachmittag über fotografierte er die Wendeltreppe, das rostige Geländer, das runde Fenster, und dann Elise im Gegenlicht. Sie stellte sich hin, ohne dass er sie bitten musste. Kinn hoch, Schultern zurück, ein Bein leicht vor das andere. Markus saß auf der Bank und tat, als lese er ein Buch über Gezeiten. Die Buchstaben verschwammen. Jedes Mal, wenn Winston leise „hold“ sagte und Elise den Hals streckte, spürte Markus die Eifersucht wie einen Stich unter dem Brustbein. Darunter lag etwas anderes, wärmer, schmutziger. Sein Schwanz zuckte gegen den Stoff der Hose, und er hasste sich dafür, dass er die Seite nicht umblätterte.
Winston bemerkte es. Natürlich bemerkte er es. Er sagte nichts. Er musste nichts sagen. Er stellte sich einmal so nah hinter Elise, dass sein Atem ihren Nacken streifte, und korrigierte mit zwei Fingern die Lage ihrer Schulter. Elise atmete hörbar ein. Markus sah ihre Augen zufallen, nur einen Herzschlag lang, und in seinem Kopf formte sich ein Bild, das er nicht wollte und nicht loswurde: diese Finger an ihrer Hüfte, dieser Mund an ihrem Hals, er selbst auf der Bank, unfähig aufzustehen.
Als die Dämmerung kam, kochte Elise Fisch und Kartoffeln. Kerzen, weil der Strom im oberen Stock ausgefallen war. Kein Wein. Markus hatte die Flasche gesehen und wieder weggestellt. Er wollte einen klaren Kopf, und er bekam ihn, und es half nichts. Winston aß langsam, sah Elise über den Teller hinweg an und erzählte von Aufträgen in New York, von Frauen, die sich vor seiner Linse öffneten, von Nächten, in denen er nicht fragte, ob es zu viel sei, weil die Frauen es selbst laut genug sagten.
Elise hörte zu, das Kinn in die Hand gestützt, die Beine unter dem Tisch übereinandergeschlagen. Ihr Fuß suchte nicht mehr Markus’ Schienbein. „Du redest, als wüsstest du schon, was Frauen wollen, bevor sie es aussprechen“, sagte sie.
„Manchmal sagen sie es mit dem Mund“, antwortete Winston. „Manchmal mit dem Blick. Deiner sagt es seit heute Mittag.“
Markus stellte die Gabel ab. Das Metall klirrte zu laut. „Du siehst aus, als würdest du ihn fressen wollen“, sagte er zu seiner Frau, halb Scherz, halb Flehen. Seine Stimme brach am Ende nicht. Das war fast schlimmer.
Elise stellte ihr Glas Wasser hin. Sie sah Winston an, nicht ihren Mann. „Ich finde ihn attraktiv. Sehr. Das weißt du seit dem Moment, in dem er durch die Tür kam, Markus. Ich habe es nicht versteckt.“ Sie atmete einmal durch, und dann sagte sie es so offen, dass die Kerzenflamme zu flackern schien. „Ich wünsche mir schon lange einen stärkeren Mann. Einen, der mich nimmt, ohne jedes Mal zu fragen, ob es mir zu viel ist. Du bist lieb. Du bist vorsichtig. Ich bin es leid, vorsichtig gevögelt zu werden. Ich will heute Abend etwas, das mich ausfüllt. Etwas, das mich nicht fragt.“
Die Worte hingen über den Tellern. Markus’ Gesicht brannte. Sein Schwanz war hart gegen den Reißverschluss, schamvoll und unübersehbar, und er konnte nicht aufstehen, ohne dass beide es sahen. Er sagte nichts. Das Schweigen war seine Antwort, und er wusste es, und Elise auch.
Winston schob den Stuhl zurück. Das Holz knarrte. Er kam um den Tisch, groß, ruhig, und blieb hinter Elise stehen. „Darf ich dich anfassen?“, fragte er sie, nicht Markus. Seine Stimme war tief, ohne Eile.
„Ja“, sagte Elise sofort.
Er legte die Arme um sie, zog sie vom Stuhl hoch und drehte sie zu sich. Sein Mund fand ihren. Der Kuss war tief, nass, ohne Hast und ohne Rücksicht auf den Mann am Tisch. Elise stöhnte in seinen Mund, ihre Hände griffen in sein Hemd, zogen ihn näher, bis ihre Brüste sich an seine Brust drückten. Markus sah ihre Zunge, sah Winstons große Hand, die ihren Hintern packte und sie an seinen Schritt presste. Er sah, wie Elise die Hüften vorschob, wie sie sich an dem harten Umfang rieb, der sich unter Winstons Hose abzeichnete.
Winston löste sich nur so weit, dass seine Stirn an ihrer lag. „Willst du mich wirklich? Sag es laut. Vor ihm. Kein Flüstern.“
„Ja“, sagte Elise, klar, ohne zu stocken. „Ich will dich. Ich will, dass du mich fickst. Hier. Jetzt. Vor meinem Mann.“ Sie zog ihn wieder an sich, ihre Hüften schoben sich gegen seinen Oberschenkel, und ein leises, hungriges Geräusch kam aus ihrer Kehle. Dann drehte sie den Kopf. Ihre Augen glänzten, nicht unsicher, nur gierig und wach. „Markus. Schau zu. Bitte. Ich brauche genau das. Dass du zusiehst. Dass du nichts tust, außer hinzusehen. Sag, dass du bleiben willst.“
Markus schluckte. Seine Hände lagen flach auf den Oberschenkeln, die Knöchel weiß. „Ich bleibe“, sagte er. Die Stimme war heiser. „Ich will zusehen. Ich will es. Gott, ich will es, und ich hasse, dass ich es will.“
„Gut“, sagte Winston. „Dann sieh genau hin.“
Er schob Elise rückwärts gegen die gekalkte Wand, dort, wo der Putz bröckelte und der Wind durch eine Ritze pfiff. Elise riss sich Pullover und Shirt über den Kopf. Kein BH. Ihre Brüste waren voll, die Nippel hart von der kühlen Luft und von ihm. Winston öffnete seine Hose. Sein Schwanz sprang heraus, dick, dunkel, schwer, die Adern deutlich, die Eichel schon feucht. Elise starrte darauf, der Mund offen, ein Laut zwischen Lachen und Stöhnen.
„Fuck“, flüsterte sie. „Markus, sieh hin. Sieh, wie groß er ist. Der passt kaum in meine Hand.“
Winston spuckte in die Handfläche, rieb sich langsam, dann schob er ihre Leggings und den Slip in einem Ruck bis zu den Knien. Zwei Finger glitten zwischen ihre Schamlippen, prüften, spreizten. Sie war glitschig, offen, schon geschwollen. „Nass“, sagte er. „Du bist schon nass für mich, du geile deutsche Schlampe. Sag, dass du es bist.“
„Ich bin es“, keuchte Elise. „Ich bin deine geile deutsche Schlampe. Fick mich. Ich will es. Ich will jeden Zentimeter.“
Er hob ihr eines Bein, hakte es um seine Hüfte und setzte die Eichel an ihre Öffnung. Langsam zuerst, bis zur Hälfte, damit sie den Druck spürte, dann mit einem harten Stoß ganz. Elise schrie auf. Ihr Kopf knallte leicht gegen die Wand, ihre Nägel krallten sich in seine Schultern. Markus sah, wie ihr Bauch sich spannte, wie Winston sie dehnte, wie ihre Schamlippen sich um den dicken Schaft zogen und ihn trotzdem aufnahmen. Jeder Stoß war ein nasses, deutliches Geräusch gegen den Wind. Winston fickte sie hart im Stehen, eine Hand an ihrer Kehle, nicht würgend, nur haltend, die andere unter ihrem Oberschenkel, ihre Fotze weit offen für ihn.
„Dein Mann sieht zu“, sagte Winston an ihrem Ohr. „Sag ihm, was er nie geschafft hat. Laut.“
„Er füllt mich nicht“, stöhnte Elise, und sie sah Markus dabei an, die Augen glasig, der Mund nass. „Markus, du füllst mich nie so. Du bist zu vorsichtig, zu klein, zu höflich. Er ist in mir bis zum Anschlag, und ich will mehr. Ich bin seine Schlampe. Heute Abend gehöre ich seinem Schwanz, nicht dir.“
Markus’ Augen brannten. Er hätte aufstehen können. Er blieb sitzen. Seine Hand lag auf seinem eigenen Schwanz durch die Hose, unbewegt, als hätte er vergessen, wie man sich anfasst. Jeder Stoß von Winston gegen die Wand ging ihm durch die Knochen.
Winston zog sich aus ihr, ein langer, glänzender Strang ihrer Nässe an seinem Schaft. „Auf den Boden“, sagte er. „Auf alle viere. Jetzt. Arsch hoch. Gesicht zu ihm.“
Elise gehorchte ohne Zögern. Sie ging auf die Knie auf die alten Dielen, der Arsch hoch, der Rücken durchgedrückt, das Gesicht zur Seite gedreht, damit Markus sie sehen konnte und sie ihn. Winston kniete hinter sie, packte ihre Hüften mit beiden Händen und stieß wieder hinein, tiefer in diesem Winkel, härter. Das Holz knarrte unter ihren Knien. Er beschimpfte sie bei jedem Stoß, die Stimme rau, die Worte dreckig und klar: geile deutsche Schlampe, nasse Fotze, Frau, die ihren Mann sitzen lässt, während ein richtiger Schwanz sie aufreißt. Elise stöhnte laut, unanständig, wiederholte es, gab zu, dass sie so etwas noch nie gespürt hatte.
„Er hat mich nie so genommen“, keuchte sie gegen das Holz. „Nie so tief. Nie so ohne Fragen. Markus, hörst du mich? Du hast mich nie so ausgefüllt. Ich komme gleich nur davon, wie er mich fickt.“
„Härter“, bettelte sie dann. „Bitte, Winston, härter. Ich will es spüren, wenn ich morgen gehe.“
Er fickte sie durch den ersten Orgasmus. Sie zuckte, die Arme gaben nach, die Wange auf dem Holz, Speichel an der Lippe, und sie schrie seinen Namen, nicht den ihres Mannes. Ihre Fotze zog sich eng um ihn, pulsierte, und Winston hielt nicht an. Er zog sie an den Haaren hoch, nur ein wenig, genug, dass ihr Rücken sich bog, und stieß weiter, bis ein zweites Beben durch sie lief und ihre Schenkel glänzten.
Dann setzte er sich auf den Stuhl, den Markus vorhin verlassen hatte. Sein Schwanz stand nass von ihr, steil, dick, die Eichel dunkel und geschwollen. „Komm her“, sagte er zu Elise. „Setz dich drauf. Reite mich. Wild. Und du“, er zeigte auf Markus, die Stimme jetzt reiner Befehl, „komm näher. Knie dich hin. Sieh genau hin, wie deine Frau für einen richtigen Mann squirtet und kommt. Mehr als einmal. So nah, dass du es riechen kannst.“
Markus stand auf. Seine Knie zitterten. Er ging die drei Schritte und kniete sich neben den Stuhl, so nah, dass er Salz roch, Schweiß, Elise, den herben Geruch von Winstons Haut. Elise schwang ein Bein über Winston, griff seinen Schwanz mit beiden Händen, führte ihn an ihre Öffnung und ließ sich sinken. Zentimeter für Zentimeter. Ihr Mund blieb offen. Als sie ganz saß, warf sie den Kopf zurück, die Brüste schwer, und begann zu reiten, zuerst langsam, den dicken Schaft in sich hin und her rollend, dann wild, die Hüften kreisend, die Hände auf Winstons Brust, die Nägel in seiner Haut.
„Sieh hin, Markus“, keuchte sie. „Sieh, wie ich ihn nehme. Sieh, wie voll ich bin. Der dehnt mich, und ich will nicht, dass er aufhört.“
Winston hielt ihre Hüften und zog sie bei jedem Abwärtsstoß hart auf sich. „Mach ihn nass“, sagte er. „Komm auf meinem Schwanz. Zeig ihm, was du für mich tust und nie für ihn getan hast. Squirt für mich, Schlampe. Laut.“
Elise ritt schneller. Ihre Brüste wippten, ihr Stöhnen wurde hoch, abgehackt, fast wütend vor Lust. Sie sah ihren Mann an, und in dem Blick war Gier und etwas, das Markus nicht benennen wollte. Dann kam sie. Ihr ganzer Körper spannte sich, sie schrie, die inneren Muskeln melkten Winston, und ein Schwall spritzte aus ihr, klar und heiß, über seinen Schwanz, über seine Oberschenkel, auf die Dielen. Ein paar Tropfen trafen Markus’ Hand. Sie hörte nicht auf. Winston fickte von unten in sie hinein, hart, gleichmäßig, und sie kam noch einmal, der Rücken gekrümmt, die Stimme heiser, und noch einmal, die Worte zerfielen zu „ja“ und „mehr“ und „ich gehöre dir heute, fick mich weiter, ich kann nicht aufhören“.
Winston kam mit einem tiefen, gepressten Laut, hielt sie fest auf sich, pumpte in sie hinein, Stoß um Stoß, bis er leer war. Elise spürte es, warm, viel, und sie blieb sitzen, zitternd, die Stirn an seiner Schulter, die Schenkel noch zuckend, bis er fertig war und sein Schwanz in ihr weicher wurde.
Danach war es still. Nur der Wind und das Ticken einer Kerze. Winston hob sie von sich. Samen lief an ihrem Oberschenkel herunter, mischte sich mit ihrer Nässe auf dem Holz. Er küsste sie noch einmal, kürzer, fast höflich, stand auf und zog die Hose hoch, als hätte er eine Aufnahme beendet.
„Gute Bilder morgen“, sagte er, und ging die Treppe hinunter. Die Tür unten fiel ins Schloss. Seine Schritte auf dem Kies wurden leiser.
Elise blieb auf dem Stuhl sitzen, nackt, die Beine noch gespreizt, das Gesicht von der Anstrengung gerötet, Winstons Sperma langsam aus ihr laufend. Markus kniete noch. Seine Hand war nass von ihr. Er sah sie an und wartete auf das Lächeln, das sie ihm immer gab, wenn sie etwas Verbotenes getan hatten und es danach wieder ihres wurde. Das Lächeln, das sagte: wir zwei, immer noch.
Es kam nicht.
Elise sah an ihm vorbei zur Tür, durch die Winston gegangen war. Ihre Stimme war leise, nicht bereuend, nur ehrlich, und genau das traf ihn härter als jedes Stöhnen an der Wand. „Ich weiß nicht, ob ich das nur einmal wollte.“ Sie zog die Knie nicht zusammen. Sie wischte sich nicht ab. „Und ich weiß nicht, ob ich dich noch so ansehen kann wie vorher. Es tut mir nicht leid, Markus. Das ist das Problem. Es tut mir nicht leid, und ich glaube, du hast es gespürt, bevor ich es gesagt habe. Du hast zugesehen, und ein Teil von dir hat es gebraucht. Aber ich habe ihn gebraucht. Nicht dich. Nicht heute. Vielleicht nicht nur heute.“
Draußen schlug eine Welle gegen den Sockel des Turms. Markus blieb knien. Sein Schwanz war noch hart, sinnlos, ein dummes Echo in der Hose. In seiner Brust saß etwas Kaltes, das die Erregung nicht mehr wärmen konnte. Er hatte zugesehen, weil sie ihn gebeten hatte und weil er es gewollt hatte. Jetzt, wo Winston weg war und Elise ihn nicht ansah, wusste er nicht mehr, wem von ihnen beiden der Abend gehört hatte. Er wusste nur, dass etwas zwischen ihnen auf den Dielen lag, nass und unumkehrbar, und dass er nicht sicher war, ob er es noch aufheben wollte.
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