Stille Sehnsucht auf der Fähre – Als Ambrose mich endlich nimmt
Lukas (28, Architekt) wird auf der Nachtfähre von dem breiten Holländer Ambrose (34, Hafenarbeiter) hart und dreckig durchgefickt, bis ihm das Sperma aus dem Arsch läuft.
Lukas stand an der Reling und ließ die Kälte in die Finger kriechen. Achtundzwanzig, Architekt aus Hamburg, die Pläne für ein Lagerhaus in Malmö im Rucksack, den er unten an einen Heizkörper gelehnt hatte, weil auf der letzten Fähre von Travemünde nach Skandinavien keine Kabine mehr frei gewesen war. Er hatte das Deck-Ticket genommen. Die Nacht sollte lang sein, die Ostsee schwarz, und er wollte den Wind im Gesicht, nicht die stickige Luft zwischen den Fernfahrern im Salon.
Der Wind kam von Backbord, feucht und scharf, und zog ihm die Jacke auseinander, sobald er den Reißverschluss nicht bis oben zuzog. Darunter nur ein dünnes Hemd. Die Kälte setzte sich auf die Brustwarzen, auf den Bauch, tiefer, und er hasste, wie deutlich sein Körper darauf reagierte. Nicht nur auf die Kälte. Seit einer Stunde schon auf den Mann, der unten an der Reling gestanden hatte, als Lukas an Bord gekommen war. Kein Gruß. Nur ein Blick. Lang, ohne Ausflucht, als würde er etwas abmessen, das ihm schon gehörte.
Lukas hatte den Blick erwidert. Einmal. Dann weggesehen, wie man es tat, wenn man nicht der Erste sein wollte, der zugab, dass da etwas war. Der Mann war Holländer. Drei Worte mit einem Matrosen hatten gereicht, kurz, ohne Lächeln. Danach war er verschwunden. Lukas hatte sich eingeredet, dass das nichts bedeutete. Er stand jetzt hier oben, allein, und die Brise ließ ihn zittern, und das Zittern hatte nichts mit Angst zu tun. Sein Schwanz lag schwer in der Hose, halb hart von nichts als einem Blick und der Kälte, die ihm die Haut eng zog. Er drückte die Hüften gegen das Geländer, als könnte Stahl das wegnehmen. Es nahm nichts weg.
Schritte auf dem nassen Deck. Nicht eilig. Lukas drehte den Kopf nicht sofort. Er roch ihn, bevor er ihn sah: Maschinenöl, billige Seife, darunter etwas Warmes, das der Wind nicht ganz wegbekam. Der Mann stellte sich neben ihn an die Reling. Nicht zu nah. Nicht weit genug. Ein Unterarm Abstand, und trotzdem spürte Lukas die Wärme an der eigenen Schulter, als stünde da eine Wand. Ambrose war vierunddreißig, Hafenarbeiter, breit in den Schultern, der Hals dick, das Kinn dunkel von einem Bart, der nicht nach Eitelkeit aussah. Den Namen hatte Lukas auf einem Ausweisclip an der abgewetzten Jacke gelesen, als das Deckslicht kurz darauffiel. Die Hände waren groß, Schwielen an den Fingerkuppen, ein verheilter Riss über einem Knöchel. Er sagte nichts. Schweigsam, rau, und genau deshalb blieb Lukas stehen.
Sie standen. Das Schiff arbeitete unter ihnen, ein tiefes, gleichmäßiges Stampfen. Lukas spürte jeden Blick, ohne ihn zu erwidern, und erwiderte ihn dann doch. Ambrose sah nicht weg. Kein Lächeln. Kein Nicken. Nur dieses stumme Messen, das Lukas die Haut am Nacken eng werden ließ. Die Meeresbrise fuhr zwischen sie, kalt genug, dass beide zitterten, Ambrose kaum sichtbar in der Schulter, Lukas offen in den Fingern an der Reling. Nicht nur Kälte. Lukas kannte das Gewicht im Bauch, die Hitze, die sich gegen den Wind behauptete. Er hätte in den Salon gehen können, ins grelle Licht, wo niemand so hinsah. Er blieb. Ambrose blieb. Irgendwo schlug eine Tür. Das Wasser klatschte gegen den Rumpf. Lukas drehte die Hüfte einen Zoll näher ans Geländer, und der Stoff spannte über dem, was er nicht mehr verstecken wollte. Ambrose senkte den Blick. Sah es. Hob den Blick wieder. Hunger, ruhig und schwer. Lukas’ Atem wurde kürzer.
Ambrose bewegte sich nicht mit einem Ruck. Er trat einen halben Schritt zurück, dann hinter ihn, als würde er nur den Wind meiden. Die Wärme kam sofort, breit und massiv, und Lukas’ Rücken spannte sich, ohne dass er auswich. Eine große Hand legte sich an seine Hüfte. Die Finger spreizten sich über den Knochen, als gehöre die Stelle schon ihm. Es hätte Zufall sein können. Der Daumen strich einmal über den Saum der Jacke, langsam, und blieb liegen.
Lukas schloss die Augen. Kalt an der Stirn, heiß im Rücken. Er spürte den Atem am Ohr, bevor die Stimme kam. Englisch, stockend, der Akzent so dick, dass die Vokale tiefer rutschten, als sie sollten, jedes Wort abgehackt und trotzdem klar.
»Ich hab dich den ganzen Abend beobachtet.« Direkt an die Haut. »Unten. Am Gang. Hier oben. Du weißt das. Ich konnte nicht wegsehen.«
Lukas’ Schwanz zuckte hart gegen den Reißverschluss. Er sagte noch nichts. Ambroses Hand wanderte nicht weiter, lag nur da, schwer und geduldig, und Lukas hasste die Geduld und wollte sie gleichzeitig. Er lehnte sich zurück. Bewusst. Schulterblätter gegen eine breite Brust, der Hintern genau dorthin, wo Ambroses Schritt war. Erst Stoff an Stoff. Dann, als er den Druck erhöhte, die deutliche, wachsende Erektion darunter. Dick. Heiß selbst durch die Hose. Ambrose atmete aus, ein kurzer, rauer Laut, und die Hand an der Hüfte zog Lukas fester gegen sich.
Sie standen so, mitten auf dem offenen Deck, und niemand kam den Gang herauf. Lukas rieb sich einmal, langsam, mit dem Arsch an dieser Härte, und spürte, wie sie noch dicker wurde, wie sie sich in die Spalte seines Hinterns drücken wollte, Stoff hin oder her. Sein eigener Atem ging schwer. Ambroses auch, heiß am Nacken, unregelmäßig. Die Hand rutschte von der Hüfte nach vorn, nicht ganz auf den Schwanz, nur an den Unterbauch, und drückte Lukas nach hinten, in ihn hinein, als wollte er ihm zeigen, wie tief das gleich gehen würde. Lukas spürte seinen eigenen Puls im Schwanz, im Arsch, überall, wo Ambrose ihn hielt.
Er drehte den Kopf, gerade genug, dass sein Mund Ambroses Kiefer streifte. Die Stimme kam heiser, kaum mehr als Luft.
»Genau das will ich.« Er presste sich noch einmal dagegen, fest, ohne Spielraum, und spürte, wie Ambroses Schwanz dagegen zuckte. »Hart. Und ohne Worte.«
Ambrose antwortete nicht mit einem Satz. Nur mit einem Griff, der Lukas an der Hüfte packte und ihn von der offenen Reling wegzog, seitlich, in den dunkleren Gang hinter den Rettungsbooten. Lukas ging mit. Seine Beine waren nicht ganz sicher, und das war ihm egal. Er wollte die Hand nicht verlieren. Er wollte den Druck nicht verlieren. Ambroses andere Hand lag schon an seinem Kreuz, schob ihn vorwärts, nicht grob, aber ohne Pause, und Lukas spürte bei jedem Schritt, wie hart er selbst war, wie der Stoff scheuerte, wie der Wind ihm die erhitzte Haut am Hals abkühlte und nichts davon half. Hinter dem zweiten Boot wurde das Deck schmal. Die Boote hingen als schwarze Wülste über ihnen, Planen knarrten, und das Licht brach ab. Der Wind wurde leiser, weil der Aufbau ihn schluckte. Hier roch es nach feuchtem Tauwerk und Diesel. Ambrose drückte ihn mit dem Bauch voraus gegen die Reling, die auch hier noch lief, kalt unter Lukas’ Händen. Nicht brutal. Bestimmt. Lukas stemmte sich dagegen und spreizte die Füße, ohne dass es ihm gesagt werden musste. Er wollte es. Er hatte es gesagt.
Ambroses Hände waren an seinem Gürtel, bevor Lukas den Gedanken zu Ende gedacht hatte. Schnalle, Knopf, Reißverschluss. Er schob Lukas die Hose über die Hüften, bis sie an den Oberschenkeln hing, und die Kälte fuhr ihm sofort zwischen die Beine. Lukas zischte. Sein Schwanz sprang frei, schon nass an der Spitze, und die Luft war ein Schock auf der erhitzten Haut. Ambrose ließ ihn so. Kein Streicheln. Nur eine raue Hand, die ihm kurz den Arsch auseinanderzog, als würde er sich ansehen, was er gleich nahm. Lukas hielt die Reling und drückte den Rücken durch, bot sich an, weil er nicht warten wollte.
Dann Spucke. Das kurze, nasse Geräusch, und gleich darauf zwei Finger an seinem Loch. Dick. Schwielig. Nicht zärtlich, aber nicht achtlos. Ambrose drückte sie dagegen, kreiste einmal, und Lukas drückte zurück, öffnete sich, wollte es. Der erste Finger ging leichter, als er gedacht hatte, weil er schon so hart vor Verlangen war, dass sein Körper nachgab. Der zweite brannte. Dehnte den Ring, bis Lukas die Zähne zusammenbiss und die Knöchel an der Reling weiß wurden. Ambrose arbeitete beide Finger in ihn hinein, bis zum Ansatz, drehte sie, spreizte sie, und Lukas’ Knie gaben nach. Ein Laut wollte raus. Er schluckte ihn. Die Finger waren rau, zogen an der engen Öffnung, schoben wieder rein, nass, und jedes Mal, wenn sie sich spreizten, sah Lukas Sterne hinter den Lidern.
»Eng«, sagte Ambrose auf Deutsch, die Stimme tief an seinem Nacken. Dann wechselte er, und die nächsten Worte kamen auf Holländisch, dunkler, abgehackter, direkt ins Ohr. Lukas verstand den Ton, wenn nicht jedes Wort: dass er das Loch aufmachen solle, dass er gleich den Schwanz bekomme, dass er stillhalten werde, dass Ambrose ihn den ganzen Abend schon so gesehen habe, vornüber, offen, bereit. Ambrose krümmte die Finger, fand die Stelle tief in ihm, und Lukas’ Schwanz tropfte auf das Deck, ein langer Faden, den der Wind nicht wegbekam. Zwei dicke Finger, immer wieder rein und raus, und Lukas schob sich ihnen entgegen, gierig, ohne einen Satz, genau wie er es gewollt hatte.
Ambrose zog die Finger raus. Lukas fühlte sich leer und offen und wütend darauf. Hinter ihm ein Reißverschluss. Dann Hitze, stumpf und schwer, an seinem Loch. Kein Gummi. Lukas hatte keins verlangt, und Ambrose zog keins über. Haut auf Haut. Roh, wie er es haben wollte, als er gesagt hatte, hart und ohne Worte. Er drehte den Kopf gerade genug, um ihn zu sehen, bevor Ambrose ihm die Wange wieder nach vorn drückte. Dick. Unbeschnitten. Die Vorhaut halb zurückgeschoben über einer breiten, dunklen Eichel, die schon glänzte. Adern am Schaft. Schwer genug, dass Lukas ihn spürte, noch bevor er eindrang, ein Gewicht an seinem Arsch, das nicht fragte.
Ambrose setzte an und drückte. Langsam nur für den ersten Zoll, weil Lukas’ Körper sich wehrte und dann nachgab, und dann nicht mehr langsam. Die Eichel glitt durch den Ring, die Vorhaut schob sich mit, ein kurzer, heißer Zug, und Lukas keuchte in die Nacht, die Stirn gegen seinen eigenen Unterarm. Es brannte, weit, zu viel, und er wollte trotzdem mehr. Ambrose packte ihn an beiden Hüften und schob sich tiefer, Zentimeter um Zentimeter, der Schaft dicker als die Finger, unnachgiebig, bis Lukas das Gefühl hatte, bis in den Bauch gefüllt zu sein. Voll. Zu voll. Genau richtig. Ambrose hielt inne, ganz drin, die Eier an Lukas’ Arsch, der Atem schwer gegen seinen Nacken, und Lukas spürte das Pulsieren in sich, den dicken, unbeschnittenen Schwanz, der ihn offen hielt.
Dann fickte er ihn.
Keine langen Züge zum Aufwärmen. Harte, tiefe Stöße, die Lukas gegen die Reling trieben, jeder einzelne bis zum Anschlag, jeder einzelne so, dass das nasse Klatschen von Haut auf Haut im Wind unterging und trotzdem in Lukas’ Kopf dröhnte. Der Schwanz zog sich fast ganz raus, die Eichel zerrte am Ring, die Vorhaut glitt, und rammte wieder rein, dick und gnadenlos, und Lukas’ Beine zitterten. Er hielt die Reling, die Finger taub vom Griff, und schob den Arsch zurück, nahm ihn, wollte jeden Stoß tiefer, als könnte er Ambroses Eier mit in sich hineinziehen. Sein eigener Schwanz schlug gegen das Metall, gegen seinen Bauch, unberührt und hart, und jeder Stoß rieb ihn von innen an der Stelle, die ihn die Zähne zusammenbeißen ließ. Schweiß kühlte ihm im Nacken. Ambroses Gürtel drückte kalt gegen seinen nackten Hintern, die offene Hose des anderen schlug mit, und Lukas hörte sich selbst atmen, kurz, abgehackt, ohne ein Wort.
Ambrose legte ihm eine Hand auf den Mund. Groß genug, dass sie Kiefer und Lippen bedeckte, die Finger rochen nach Salz und nach Lukas selbst, nach der Spucke, mit der er ihn aufgemacht hatte. Lukas hätte den Kopf wegdrehen können. Er tat es nicht. Er drückte den Mund in die Handfläche und stöhnte hinein, lautlos für jeden, der weiter als drei Meter entfernt stand. Ambrose verstand. Die Hand blieb. Der Griff wurde fester, nicht um ihn zum Schweigen zu zwingen, sondern weil Lukas sich dagegenpresste, weil er genau das wollte: hart, und ohne Worte, die jemand hören konnte. Er nickte in die Hand. Mehr. Tiefer.
Ambrose redete trotzdem. Leise, nur für ihn, der Mund an der Ohrmuschel, der Atem heiß. Auf Deutsch: »So nimmst du ihn. Ganz. Dein Arsch gehört gerade mir.« Ein Stoß, tief, und er hielt ihn da, mahlte, sodass Lukas die Augen verdrehte und die Reling quietschte unter seinen Händen. Dann Holländisch, rau und dreckig, die Silben an die Haut gedrückt, und dazwischen wieder Deutsch, damit Lukas jedes Wort verstand, das ihn weiter öffnete. »Ich fick dich, bis du kommst, ohne dass ich deinen Schwanz anfasse. Spürst du, wie dick ich in dir bin. Halt still. Nimm es. Dein enges Loch melkt mich schon.« Die holländischen Sätze kamen dazwischen wie Schläge, dunkler, und Lukas hörte genug: sein Loch, Ambroses Schwanz, wie er ihn vollspritzen werde, wie er ihn hier draußen benutzte, weil Lukas genau das gewollt hatte. Er nickte wieder gegen die Hand. Ja. Ja. Und schob sich dem nächsten Stoß entgegen, gierig, die Knie weich.
Die Stöße wurden kürzer, härter. Ambroses Hüften klatschten gegen ihn, die freie Hand grub sich in Lukas’ Hüfte, bestimmt blaue Flecken morgen, und Lukas wollte sie. Der dicke Schaft rieb bei jedem Rammen über die Stelle in ihm, immer wieder, ohne Pause, und Lukas’ Bauch zog sich zusammen. Die Hitze stieg ihm den Rücken hoch, in die Eier, in den Schwanz, der unberührt gegen kaltes Metall schlug und schon wieder tropfte. Er spürte, wie sein Arsch sich um Ambrose zusammenzog, wie er ihn nicht mehr hergeben wollte, und dann riss es ihn weg. Er kam lautlos. Der Orgasmus fuhr durch ihn, die Beine weg, der Arsch krampfte sich um den dicken Schwanz in ihm, und Sperma schoss in Stößen gegen die Reling, auf seine Finger, heiß und viel, während Ambrose ihn weiterfickte, durch das Zucken hindurch, gnadenlos, die Hand fest auf seinem Mund, kein Laut nach draußen, nur das nasse Schlagen von Haut und Lukas’ gedämpftes Keuchen in die Handfläche.
Ambrose fluchte, halb Deutsch, halb Holländisch, und stieß noch dreimal tief, bis zum Anschlag, und blieb. Lukas spürte es: das Pulsieren, heiß, der Samen, der in ihn schoss, Stoß um Stoß, tief drin, wo Ambrose ihn hielt und nicht herauszog. Heiß und pulsierend, Welle um Welle, bis Lukas das Gefühl hatte, überzulaufen. Sein Loch zuckte um den Schaft, melkte ihn, und Ambrose knurrte in sein Ohr, ein letztes, dreckiges Wort auf Holländisch, das wie ein Besitzanspruch klang, und entlud sich weiter, die Eier eng an Lukas’ Arsch, der Schwanz zuckend, bis nichts mehr kam und er nur noch schwer atmete, ganz drin, schwer und nass.
Ambrose blieb noch einen Atemzug in ihm. Dann zog er sich zurück. Der Schwanz glitt raus, dick und glänzend, die Vorhaut wieder vorgerutscht, und Lukas spürte sofort, wie es aus ihm lief: warmer Samen, der sich nicht halten ließ, über den Rand seines offenen Lochs, die Innenseite des Schenkels hinunter, ein langsames, schmutziges Rinnen, das die Kälte nicht stoppte. Er stand noch vornüber, die Hose in den Kniekehlen, die Hände an der Reling, und atmete, als hätte er gerade etwas gehoben, das zu schwer war. Sein eigener Schwanz hing schwer, nass, noch zuckend. Hinter ihm Ambroses Atem, rau, nah.
Ambrose drehte ihn um. Eine Hand an der Schulter, die andere am Kiefer, und Lukas ließ sich drehen, der Rücken jetzt an der Reling, der eigene Schwanz noch halb hart und glänzend, Ambroses Sperma schon an seinem Arsch und am Oberschenkel. Ambrose küsste ihn. Nicht vorher. Jetzt. Der erste Kuss, und er war nichts Weiches. Mund auf, Zunge rein, Zähne an der Unterlippe, ein Kuss, der nahm, leidenschaftlich und besitzergreifend, ohne Frage, weil die Antwort schon aus Lukas’ Arsch lief. Lukas küsste zurück, hungrig, schmeckte Salz und Ambrose, und seine Hand fand den noch feuchten, unbeschnittenen Schwanz zwischen ihnen, schwer, nicht ganz schlaff, und drückte zu, spürte das eigene Sperma und Ambroses an den Fingern.
Danach standen sie, Stirn fast an Stirn, beide außer Atem, die Rettungsboote schwarz über ihnen, die Fähre irgendwo zwischen Travemünde und dem Morgen. Kein Wort von Lukas. Ambrose sah an ihm hinunter. Sah das Sperma an Lukas’ Fingern, an der Reling, und das, was aus dem gefickten Loch tropfte und über die Eier lief. Er schob Lukas die Beine weiter auseinander, zwei Finger zurück in das nasse, offene Arschloch, und drückte seinen eigenen Samen wieder hinein, tief, ohne Eile, während Lukas zischte und die Hüften trotzdem entgegenhob, gierig nach dem Druck, nach dem Dreck, nach mehr.
Ambrose hielt ihn so, Finger bis zum Ansatz im vollgepumpten Loch, und seine Stimme war heiser, dicht an Lukas’ Mund, dreckig, ohne einen Funken Zärtlichkeit.
»Halt den Arsch zu, bis ich dich vor dem Anlegen noch mal vollspritze — du läufst nicht aus, bevor ich es sage, und dann fick ich dich so tief, dass dir mein Sperma aus dem Maul tropft.«
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