Studioflüstern: Bis Adriana bitte haucht
Im Aufnahmestudio wird die Ehefrau vom Produzenten vor den Augen ihres Mannes gefickt.
Im Regieraum roch es nach warmem Kunststoff, altem Kaffee und dem süßen, schon etwas zu schweren Parfum, das Adriana immer trug, wenn sie singen wollte und gleichzeitig gesehen werden. Andre, zweiundvierzig, saß auf dem abgewetzten Ledersofa an der Seitenwand, die Hände flach auf den Knien, und tat so, als gehöre er zu dieser Stunde. Er war ihr Mann. Er hatte den Termin organisiert, das Taxi bezahlt, ihr die Wasserflasche in die Tasche gesteckt. Jetzt war er nur noch der, der zusah.
Hinter der Scheibe stand Adriana, achtunddreißig, barfuß auf dem Studioteich, das schwarze Kleid knapp über dem Knie, die Bluse einen Knopf zu weit offen. Sie war Sängerin, seit sie Mitte zwanzig war, und heute sollten die Vocals für ihren neuen Song sitzen. Das rote Licht über der Tür war noch aus. Rupert, neunundzwanzig, der Produzent, dem man in den Bars nachsagte, er nehme nicht nur Stimmen auf, stellte das Großmembranmikrofon zurecht und lächelte sie an, als wäre der Mann auf dem Sofa Luft.
„Näher“, sagte Rupert. Seine Stimme kam klar durch die Monitore, tief, amüsiert, daran gewöhnt, dass man ihm gehorchte. „Das Mikro frisst deine Luft, wenn du so weit weg stehst. Komm her zu mir.“
Adriana trat vor. Rupert legte ihr die Hand an die Taille, angeblich nur, um sie in den richtigen Winkel zum Popschutz zu drehen. Seine Finger blieben liegen. Andre sah den Daumen einmal, zweimal über den Stoff streichen, langsam, besitzergreifend, und er sah, dass seine Frau nicht zurückwich. Sie lachte leise. Es war dieses kurze, kehlige Lachen, das Andre aus dem Schlafzimmer kannte, wenn sie schon feucht war und es noch nicht sagen wollte.
„So?“, fragte sie und hob das Kinn.
„Besser.“ Ruperts Mund war nah an ihrem Ohr, näher, als irgendein Take es verlangt hätte. „Du hast eine Stimme, die einen Mann unruhig macht. Das weißt du.“
„Ich weiß, was ich kann“, sagte Adriana und ließ die Hand einen Moment auf seinem Unterarm liegen. Offen. Vor der Scheibe. Vor ihrem Mann.
Andres Magen zog sich zusammen. Gleichzeitig wurde es in seiner Hose eng, schamhaft und heiß, eine Erektion, die er nicht bestellt hatte und die sich trotzdem gegen den Reißverschluss drückte. Er rutschte auf dem Leder, als könnte eine andere Sitzposition das unsichtbar machen. Rupert hob den Blick durch das Glas und fand ihn sofort. Kein Zufall. Ein Grinsen, das nicht für die Sängerin bestimmt war.
„Dein Mann guckt, als hätte er Angst, ich klaue ihm was“, sagte Rupert laut genug, dass die Monitore es trugen. „Dabei sitzt er nur da. Brav. Während du hier stehst und schon halb singst, halb stöhnst, und er nicht mal den Mumm hat, dich richtig anzufassen, bevor wir anfangen.“
Adriana wurde rot. Nicht vor Scham. Vor diesem anderen Rot, das Andre an ihrem Hals kannte, wenn sie geil wurde und es leugnen wollte. Sie warf ihm einen Blick zu, halb Warnung, halb Einladung, und sang die erste Zeile an, noch ohne Aufnahme, nur zum Wärmen. Rupert blieb hinter ihr stehen. Seine Hand glitt von der Taille an ihre Hüfte, drückte einmal zu, und sie stockte mitten im Ton.
„Noch mal“, sagte er. „Und diesmal so, als wärst du nicht die Frau von irgendwem. Sondern eine, die endlich mal richtig gefickt werden will.“
Andre öffnete den Mund. Es kam nichts. Sein Schwanz pochte. Die Demütigung saß ihm wie ein zweiter Puls im Hals, und das Schlimmste war, dass Rupert recht hatte mit dem Teil, den Andre sich nachts nicht eingestand: Er fickte sie seit Monaten vorsichtig. Rücksichtsvoll. Kurz. Und sie kam dabei höflich.
Sie nahmen drei Takes auf. Beim ersten hielt Adriana die Augen geschlossen und traf jede Note. Beim zweiten ließ sie sie offen und sah nicht ins Notenblatt, sondern auf Ruperts Mund. Beim dritten beugte er sich in die Kabine, justierte den Kopfhörer an ihrem Ohr und strich dabei mit den Knöcheln über ihre Wange, langsam, bis hinunter an den Halsausschnitt. Sie atmete gegen seine Finger. Andre hörte es im Monitor, dieses kleine, nasse Einziehen von Luft, das nichts mit der Melodie zu tun hatte.
„Pause“, sagte Rupert und killte die Aufnahme. Das rote Licht erlosch. Er zog das Kabel am Pult, ein kurzes, endgültiges Klicken, und drehte sich zur Scheibe. „Damit hier nichts mitläuft, was nicht in den Song gehört. Verstanden, Andre?“
Der Name aus seinem Mund klang wie ein Spitzname für einen Hund. Andre nickte. Seine Handflächen waren feucht.
Rupert ging wieder hinein. Diesmal schloss er die Kabinentür nicht ganz. Adriana stand am Mikro, die Lippen glänzend, die Brustwarzen deutlich unter der dünnen Bluse. Sie musste nichts mehr singen. Sie beugte sich trotzdem vor, als wäre da noch eine Zeile, und hauchte Rupert direkt ins Ohr, laut genug für das noch offene Talkback, laut genug für den Mann auf dem Sofa.
„Ich bin schon feucht“, flüsterte sie. „Seit du mich an der Taille angefasst hast. Meine Muschi klebt am Slip. Ich kann so nicht sauber singen, Rupert. Ich denk die ganze Zeit daran, wie dein Schwanz sich anfühlen würde.“
Andre wurde heiß bis in die Ohren. Adriana drehte den Kopf, fand seinen Blick durch die Scheibe und hielt ihn. Entschuldigend. Und geil. Ihre Zunge fuhr einmal über die Unterlippe, eine stumme, dreckige Beichte: Es tut mir leid, dass du das hörst. Es tut mir nicht leid, dass es wahr ist.
Rupert lachte leise, satt, und legte ihr die Hand in den Nacken. „Dann frag ihn.“
„Was?“
„Frag deinen Ehemann, ob er zusehen darf.“ Seine Stimme wurde härter, nicht lauter. „Ob ein richtiger Mann dich endlich durchficken darf, während er auf seinem Sofa sitzt und seinen kleinen Schwanz in der Hose behält. Frag ihn. Jetzt. Mit der Stimme, mit der du eben gesungen hast.“
Adrianas Atem ging schnell. Sie trat an die Scheibe, legte die flache Hand ans Glas, als könnte sie Andre dadurch berühren, und ihre Stimme zitterte, als sie sprach. Nicht vor Angst. Vor dieser nassen, gierigen Erregung, die ihr die Knie weich machte.
„Andre.“ Sie schluckte. „Darf er… darf Rupert mich ficken? Hier. Vor dir. Ich will es. Ich bin so nass, dass ich kaum stehen kann, und ich will, dass du zusiehst. Bitte. Sag ja. Oder nick. Irgendwas. Ich mach das nicht, wenn du gehst. Aber ich will, dass du bleibst.“
Die Stille im Regieraum war dick. Andre spürte seinen Schwanz hart gegen den Stoff drücken, eine demütigende, ehrliche Härte, die ihm die Entscheidung abnahm, bevor sein Stolz sie formulieren konnte. Er hätte aufstehen können. Die Tür war nicht abgeschlossen. Niemand hielt ihn. Er blieb sitzen, die Beine ein Stück auseinander, das Gesicht heiß, und nickte. Stumm. Einmal. Dann noch einmal, deutlicher, damit sie es nicht als Zögern lesen konnte.
Rupert sah das Nicken und grinste, als hätte er einen Deal unterschrieben. „Braver kleiner Ehemann.“ Er öffnete die Kabinentür ganz, nahm Adriana an der Hand und führte sie in den Regieraum, direkt vor das Mischpult, direkt vor Andres Sofa. Das rote Licht blieb tot. Kein Band lief. Nur die drei, das Leder, die Regler, der Geruch von ihr.
„Kleid hoch“, sagte Rupert.
Adriana gehorchte mit zitternden Fingern. Der Stoff rutschte über ihre Schenkel, über den Hintern, bis zum Kreuz. Darunter ein schwarzer Slip, in der Mitte dunkel vor Nässe, der Stoff eng an ihre Schamlippen geklebt. Rupert hakte die Daumen hinein und zog ihn ihr nicht sorgfältig aus. Er riss ihn zur Seite, bis das Gummiband in ihre Hüfte schnitt, und strich mit zwei Fingern durch ihre Spalte. Es schmatzte leise. Andre hörte es und hätte sich am liebsten die Ohren zugehalten und gleichzeitig den Kopf zwischen ihre Beine gesteckt.
„Fuck, du läufst ja aus“, murmelte Rupert und hielt Andre die glänzenden Finger hin, ohne ihn zu berühren, nur damit er sie sah. „Die gehört heute nicht dir. Dreh dich um, Adriana. Über das Pult. Und du, Andre, bleibst genau da. Augen auf. Wenn du wegguckst, hör ich auf, und dann kommt sie nicht. Verstanden?“
„Ja“, krächzte Andre. Das Wort war klein. Sein Schwanz war es nicht mehr. Er drückte gegen die Hose, ein verräterischer Hügel, und Rupert lachte einmal kurz.
„Sieh dir das an“, sagte er zu Adriana, während er seinen Gürtel öffnete. „Hart vom Zusehen. Mehr kann er wohl nicht.“
Er drückte sie nach vorn. Ihre Brüste lagen auf dem kühlen Metall des Mischpults, ein Regler knackte unter ihrem Ellbogen, ihre Wange fast auf den Fadern. Rupert schob ihr das Kleid bis über den Rücken, packte ihre Hüften und setzte die Eichel an ihre nasse Öffnung. Er wartete eine Sekunde, nur eine, und Adriana schob sich ihm entgegen.
„Fick mich“, hauchte sie. „Bitte. Hart.“
Er stieß hinein, in einem langen, rücksichtslosen Zug, bis seine Hüften an ihren Arsch klatschten. Adriana schrie auf, kein Sington, ein raues, echtes Stöhnen, das im kleinen Raum hing. Rupert zog sich fast ganz zurück und rammte wieder hinein. Und noch mal. Das Pult wackelte. Eine Wasserflasche kippte, rollte, fiel niemandem auf.
„Tiefer“, keuchte sie, die Finger in die Kanten des Pults gekrallt. „Bitte tiefer.“
„Lauter“, knurrte Rupert und packte sie an den Haaren, nicht grob genug, um wehzutun, fest genug, um ihren Kopf zu drehen. „Und guck ihn an, während ich dich aufspieße. Er soll sehen, wie eine richtig ausgefüllte Fotze aussieht.“
Adriana hob das Gesicht. Ihre Augen waren glasig, der Mund offen, Speichel an der Unterlippe. Sie fand Andre und hielt seinen Blick, während Rupert sie von hinten durchfickte, Stoß um Stoß, tief, nass, jeder Aufprall ein kleines, obszönes Klatschen. Ihre Titten schwangen in der offenen Bluse. Die Brustwarzen schabten über Metall. Sie hauchte es wieder, zerbrochen vor Lust: „Bitte tiefer. Ja. Genau da. Fick mich tiefer, Rupert, bitte.“
Rupert beugte sich über ihren Rücken, der Schwanz bis zum Anschlag in ihr, und sprach an ihrem Ohr vorbei direkt zu dem Mann auf dem Sofa. „Hörst du das, du kleiner Schwanzlutscher-Cuckold? Das ist das Geräusch, wenn eine Frau endlich einen Schwanz bekommt, der sie ausfüllt. Du darfst zusehen. Mehr nicht. Du leckst dir die Lippen und hältst die Hände bei dir, bis ich was anderes sage. Deine Frau sabbert auf mein Pult, weil ich sie ficke, nicht weil du sie je so gehabt hast.“
Andre hätte widersprechen können. Die Worte brannten. Sie waren dreckig und genau und unfair und trafen trotzdem die Stelle, an der seine Erregung saß. Er fasste sich nicht an. Er saß da, hart, gedemütigt, und sah zu, wie Ruperts Schwanz immer wieder in Adriana verschwand, glänzend von ihr, dick, und wie ihre Fotze ihn bei jedem Stoß gierig wieder aufnahm. Sie stöhnte seinen Namen nicht. Sie stöhnte Ruperts.
„Härter“, bettelte sie. „Ich will es spüren, wenn ich morgen singe. Bitte.“
Rupert gab es ihr. Kurze, tiefe Stöße, die sie auf die Zehenspitzen hoben, eine Hand an ihrer Hüfte, die andere zwischen ihren Schulterblättern, sie fest auf das Pult gedrückt. Andre sah ihre Zehen sich krümmen. Er sah, wie ihre Schenkel zitterten. Er roch sie, schwer und süß, über den Kaffeegeruch hinweg. Sein eigener Schwanz tropfte in die Hose, ein kleiner nasser Fleck, den er später würde erklären müssen und jetzt nicht verstecken konnte.
Als Adrianas Stöhnen in ein hohes, hilfloses Wimmern kippte, zog Rupert sich heraus. Sein Schwanz stand dick und nass vor ihm, ihre Nässe in Fäden daran. Sie wimmerte über den Verlust, drehte sich um, die Wangen gefleckt, das Kleid immer noch um die Taille, der Slip zerstört an einem Bein.
„Auf den Stuhl“, sagte Rupert und ließ sich in den hohen Studiostuhl fallen, Beine auseinander, Schwanz nach oben. „Du reitest. Und dein Mann kommt her. Nah her. Ich will sein Gesicht da, wo er hingehört.“
Adriana stieg über ihn, eine Hand an seiner Schulter, und senkte sich langsam. Beide stöhnten, als er wieder in sie glitt, diesmal von unten, und sie nahm ihn ganz, bis sie auf seinen Schenkeln saß und ihre Muschi sich um den Ansatz schloss. Dann bewegte sie sich. Erst kreisend, dann härter, auf und ab, die Knie auf dem Stuhlpolster, das Leder quietschte. Ihre Titten fielen aus der Bluse und wippten bei jedem Abwärtshüpfen, schwer, die Nippel hart. Sie warf den Kopf zurück und schrie, ein langer, unanständiger Laut, der nichts mehr mit irgendeinem Song zu tun hatte.
„Andre“, keuchte sie, ohne das Tempo zu verlieren. „Komm her. Auf die Knie. Jetzt.“
Er stand auf. Die Beine wollten nicht recht. Er ging die drei Schritte und sank vor dem Stuhl auf den Teppich, auf Augenhöhe mit der Stelle, an der Ruperts Schwanz in seiner Frau verschwand. Adriana packte ihn an den Haaren, nicht fragend, und zog sein Gesicht zwischen ihre Schenkel.
„Leck mir die Klitoris“, befahl sie, die Stimme brüchig vor Lust und trotzdem klar. „Während er in mir steckt. Du hast ja gesagt. Also mach. Leck mich, Andre. Zeig, dass du dazugehörst.“
Er gehorchte, weil er es wollte und weil die Scham ihn nicht mehr bremste, sondern antrieb. Seine Zunge fand ihre Klitoris, geschwollen, nass, direkt über der Stelle, an der ein anderer Schwanz sie dehnte. Er leckte. Salz, sie, der fremde Geschmack von Haut, die nicht seine war. Adriana schrie auf und ritt härter, ihre Hüften stießen ihm entgegen und gleichzeitig auf Rupert hinunter, und Andre musste den Kopf mitbewegen, die Nase an ihrem Venushügel, die Zunge flach und dann spitz, genau auf den Punkt, den er kannte und heute nur noch bedienen durfte.
„Ja, fuck, ja“, keuchte sie. „Nicht aufhören. Rupert, beweg dich, stoß hoch, ich will euch beide. Andre, schneller. Leck mich, du siehst doch, wie geil ich bin, leck mich, während er mich fickt.“
Rupert packte ihre Hüften und stieß von unten in sie, kurze, harte Hübe, die ihren ganzen Körper schüttelten. Ihre Titten wippten Andre vor der Stirn. Er leckte weiter, gedemütigt bis ins Mark, hart bis zum Schmerz, die Zunge fleißig an ihrer Klitoris, während Ruperts Schaft immer wieder an seiner Unterlippe entlangglitt, nass und heiß und nicht seiner. Adriana kam zuerst. Es riss sie auseinander, ein Schrei, der in der schallgedämmten Kabine hinter der Scheibe verhungert wäre und hier im Regieraum an den Wänden klebte. Ihre Schenkel schlossen sich um Andres Kopf. Ihre Muschi zuckte um den fremden Schwanz, und sie ritt die Wellen aus, gierig, unanständig, den Namen des Produzenten auf der Zunge und die Hand immer noch in den Haaren ihres Mannes.
Rupert hielt nicht mehr lange. „Ich komm in dir“, knurrte er an ihrem Hals. „Tief. Sag, dass du es willst.“
„Ja“, wimmerte Adriana, noch im Nachbeben. „Spritz in mich. Tief. Ich will es spüren.“
Er zog sie ein letztes Mal hart auf sich herunter und kam. Andre spürte es an der Zunge, das Pulsieren, das Zucken des Schafts direkt an seinen Lippen, und er schmeckte, wie es wärmer wurde, wie Ruperts Sperma tief in seiner Frau landete und an den Rändern schon wieder hinausquoll, über seine Zunge, über sein Kinn. Er leckte nicht weiter. Er konnte nicht. Er kniete nur noch da, das Gesicht nass, und hörte Rupert stöhnen, lang und besitzergreifend, bis es stiller wurde.
Adriana blieb auf ihm sitzen. Einen Moment. Dann noch einen. Ruperts Schwanz wurde in ihr langsam weicher, und sie bewegte die Hüften nicht mehr, hielt ihn nur noch in sich, die Hände auf seinen Schultern, der Atem laut. Sperma lief aus ihr, warm, an Ruperts Sack vorbei, auf den Studiostuhl, ein Tropfen auf Andres Handrücken. Sie lachte nicht. Rupert strich ihr über den Rücken, träge, zufrieden, als wäre der Take im Kasten.
„Bleib noch“, murmelte er. „Du sitzt gut.“
Sie blieb. Andre kniete immer noch. Die Erregung in seiner Hose war noch da und fühlte sich plötzlich falsch an, wie ein Muskelkrampf, der nicht mehr zum Körper gehörte. Er hob den Blick. Adriana sah ihn an. Das Glasige wich aus ihren Augen, Stück für Stück, und was dahinter kam, war nicht Triumph und nicht die entschuldigende Geilheit von vorhin. Es war etwas Dünnes. Unsicher. Sie öffnete den Mund und schloss ihn wieder. Ihre Hand löste sich aus seinen Haaren, als hätte sie vergessen, dass sie ihn festgehalten hatte.
„Andre“, sagte sie leise. Die Stimme, die eben noch geschrien hatte, war klein. „War das… sag was. Bitte.“
Er wischte sich mit dem Handrücken über den Mund. Ruperts Sperma und ihre Nässe schmeckten noch auf seiner Zunge. Der Studiostuhl quietschte, als Rupert sich zurücklehnte und Adriana nicht von sich ließ, eine Hand besitzergreifend auf ihrem nackten Oberschenkel, da, wo das Sperma schon eine Spur zog. Andre sah diese Hand. Er sah, dass sie sie nicht wegnahm. Er sah den nassen Fleck auf seiner eigenen Hose und das Mischpult, an dem noch der Abdruck ihrer Brüste zu ahnen war, und den toten roten Punkt über der Kabine, der nichts aufgenommen hatte und trotzdem nichts ungeschehen machen konnte.
„Ich weiß nicht“, sagte er. Die Worte kamen heiser, ohne die Hitze von vorhin. „Ich weiß nicht, ob ich das zurückkann.“
Adriana zuckte, als hätte er sie angefasst. Sie wollte von Ruperts Schoß rutschen, stockte, weil er noch in ihr war, und als sie sich endlich hob, lief es aus ihr, dick und sichtbar, die Innenseite ihres Schenkels hinunter. Sie zog das Kleid herunter. Der Stoff klebte. Sie streckte Andre die Hand hin.
Er nahm sie nicht.
Im Raum roch es nach Sex und nach ihrem Parfum, und der Song, für den sie hergekommen waren, lag irgendwo auf einer Festplatte, drei saubere Takes und eine Stille danach, die keiner von ihnen mehr füllen konnte. Adriana ließ die Hand sinken. Rupert sagte nichts. Andre blieb auf den Knien, hart noch und trotzdem kalt, und begriff, dass Zusehen etwas war, das man nicht zurückspulen konnte.
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