Melodie der verbotenen Finger
In einer späten Klavierstunde in Wien verführen sich Naomi und Heather gegenseitig mit verbotenen Fingern und Zungen am Flügel.
Die Abenddämmerung hing schwer über den Dächern Wiens, als die letzten Studenten die Marmorflure der Akademie verließen. Nur im Saal 4 im zweiten Stock brannte noch Licht. Die hohen Fenster ließen das blaue Restlicht der Stadt herein, und der Flügel in der Mitte des Raumes glänzte wie schwarzes Wasser.
Naomi stand hinter Heather und korrigierte deren Handhaltung. Die Professorin war achtundzwanzig, schlank, mit streng hochgestecktem dunkelbraunem Haar und einem Mund, der selten lächelte. Heather war zweiundzwanzig, hochbegabt, mit frechen blonden Strähnen, die immer wieder aus dem lockeren Knoten fielen, und einer Art, die Tasten zu berühren, die Naomi seit Monaten nicht losließ.
„Die Finger müssen leichter sein“, murmelte Naomi. Ihre Stimme war rau vom vielen Sprechen. „Du drückst zu hart. Chopin will nicht gezwungen werden.“
Heather nickte, ohne den Blick von den Tasten zu nehmen. Doch sie spürte die Wärme von Naomis Körper hinter sich, den leisen Duft von Leder und Zitrus, der von der Professorin ausging. Als Naomi sich über ihre Schulter beugte, um die Phrase vorzuspielen, streifte deren Brust Heathers Rücken. Nur kurz. Bewusst. Beide atmeten ein.
Heather spielte die Stelle erneut. Diesmal weicher. Naomi blieb nah. Ihre Hand legte sich auf Heathers Handgelenk, führte den Impuls. Der Kontakt war länger als nötig. Heathers Puls pochte unter den Fingerspitzen der Älteren.
„Besser“, flüsterte Naomi. Sie rückte nicht ab. „Noch einmal. Von hier.“
Ihre Hüfte berührte beinahe Heathers. Die Studentin spürte den Stoff der engen schwarzen Hose der Professorin an ihrem eigenen Rock. Ein Zittern lief durch Heathers Schenkel. Sie wusste, dass Naomi es merkte. Sie wollte, dass Naomi es merkte.
Der Blickkontakt kam, als Heather den Kopf hob. Naomis Augen waren dunkel, fast schwarz im gedämpften Licht. Kein Unterrichtsblick mehr. Etwas Hungriges. Etwas, das Heather seit dem ersten Vorspieltermin in sich trug wie eine geheime Melodie.
Naomi ging um den Flügel herum, setzte sich auf die Bank neben Heather. Die Holzfläche knarrte leise unter dem doppelten Gewicht. Ihre Oberschenkel berührten sich. Naomi legte die Finger auf die Tasten neben Heathers und spielte eine Gegenstimme. Die Harmonien vermischten sich. Ihre Hände kreuzten sich, streiften sich, blieben länger, als die Noten es verlangten.
„Du spielst heute anders“, sagte Naomi leise. „Als würdest du etwas suchen.“
Heather schluckte. Die Nähe war unerträglich und doch genau das, wonach sie sich verzehrte. „Vielleicht suche ich.“
Naomi drehte den Kopf. Ihre Nasenspitzen waren nur Zentimeter voneinander entfernt. „Wonach?“
Heather ließ die Hände sinken. Das Abendlicht fiel auf Naomis Mund. Die jüngere Frau atmete flach. „Nach dir. Schon so lange. Nach deinen Händen, wenn du meine korrigierst. Nach deiner Stimme, wenn du mich lobst. Nach dem, was du nie sagst.“
Naomi schwieg einen Herzschlag lang. Dann hob sie die Hand und berührte Heathers Kinn, ganz sanft, mit den Kuppen, als würde sie eine besonders empfindliche Taste prüfen. Der Daumen strich über die Unterlippe. Heather öffnete den Mund unwillkürlich.
„Das hier ist verboten“, murmelte Naomi. Ihre Stimme zitterte vor Anspannung, nicht vor Ablehnung. „Ich bin deine Professorin.“
„Ich weiß.“ Heathers Antwort kam heiß gegen Naomis Daumen. „Und ich will es trotzdem. Will dich.“
Naomi küsste sie.
Der erste Kuss war hungrig, ohne Vorwarnung, ohne Zögern. Naomi packte Heathers Nacken, zog sie heran, und ihre Zunge schob sich sofort zwischen die willigen Lippen. Heather stöhnte in den Mund der Älteren, griff in das streng hochgesteckte Haar und riss einige Nadeln heraus, bis dunkle Strähnen über Naomis Schultern fielen. Der Kuss vertiefte sich, nass, fordernd. Zähne streiften Lippen. Naomi schmeckte nach Kaffee und etwas Süßem. Heathers Zunge folgte jeder Bewegung, saugte, gab nach, forderte zurück.
Sie rutschten näher auf der Bank. Heathers Rock schob sich hoch, als sie ein Bein anzog. Naomi legte eine Hand auf den bloßen Oberschenkel, strich aufwärts, blieb kurz unter dem Saum stehen, spürte die Hitze dort. Heather keuchte in den Kuss hinein und packte Naomis Handgelenk.
„Hier“, flüsterte sie gegen den nassen Mund. „Bitte. Hier.“
Sie führte Naomis Hand zwischen ihre Schenkel. Unter dem Rock, über die dünne Baumwollunterwäsche hinweg. Naomi spürte die Feuchtigkeit sofort – heiß, durchgeweicht, pulsierend. Heather war durchnässt von der langen Stunde des Begehrens, vom Blick, von der Nähe, vom Kuss.
Naomi stöhnte leise, ein dunkles Geräusch. Ihre Finger drückten gegen den feuchten Stoff, fanden die Schwellung der Klitoris durch das Material hindurch und rieben kreisend. Heather zuckte zusammen, spreizte die Schenkel weiter auf der Klavierbank, lehnte den Kopf zurück. Die Tasten des Flügels gaben einen dumpfen, unharmonischen Klang von sich, als sie mit dem Rücken dagegenstieß.
„Du bist so nass“, keuchte Naomi. „Für mich.“
„Nur für dich.“ Heathers Stimme brach. „Ich habe nachts an dich gedacht. An deine Finger. An deinen Mund.“
Naomi küsste sie erneut, härter diesmal, während ihre Hand die Unterwäsche zur Seite schob. Nackte, glitschige Schamlippen begrüßten die Finger. Naomi strich längs den Spalt entlang, sammelte Nässe, fand die harte, pochende Knospe und rieb sie direkt, ohne Umwege. Heather stöhnte laut auf. Der Saal schluckte den Laut, die dicken Türen und die dämmrigen Vorhänge hielten ihn drinnen.
Zwei Finger glitten tiefer, umkreisten den Eingang, drangen ein. Heather war eng und heiß und so bereit, dass sie sich sofort um die eindringenden Finger schloss. Naomi stöhnte in Heathers Halsbeuge, biss sanft in die Haut, während sie stieß – langsam zuerst, dann fester, den Rhythmus findend, den Heathers Hüften vorgaben.
„Fühlst du das?“, flüsterte Naomi an ihr Ohr. „Wie du dich um mich legst? Wie du mich willst?“
„Ja— Gott, ja—“ Heather griff nach Naomis freier Hand und legte sie auf die eigene Brust, über die Bluse. Naomi knöpfte auf, schob den BH beiseite, fand die steifen Nippel und kniff sie, rollte sie zwischen den Fingern, während die andere Hand unerbittlich zwischen Heathers Beinen arbeitete. Drei Finger jetzt. Dehnend. Feuchtigkeit tropfte auf die Klavierbank, machte die Haut glitschig.
Heather kam das erste Mal mit einem erstickten Schrei, die Schenkel zuckend um Naomis Hand, die innere Muskulatur pulsierend. Naomi hielt sie fest, streichelte weiter, führte sie durch die Wellen, bis Heather zitternd und atemlos an ihrer Schulter hing.
Aber es war nicht genug. Für keine von beiden.
Heather riss Naomis Bluse auf. Knöpfe sprangen. Sie küsste den freigelegten Hals, die Schlüsselbeine, saugte an einem dunklen Nippel durch den Spitzen-BH, bis Naomi den Kopf in den Nacken warf und stöhnte. Die Professorin, sonst so kontrolliert, ließ die Kontrolle fallen wie eine abgelegte Partitur. Heather schob sie zurück, bis Naomi halb auf der Bank lag, die Beine gespreizt, die Hose noch an, aber der Reißverschluss schon geöffnet von ungeduldigen Fingern.
Heather kniete vor der Bank, zwischen Naomis Schenkeln. Sie zog Hose und Slip herunter, nur soweit nötig, und starrte. Naomis Scham war rasiert bis auf einen schmalen Streifen, die Lippen geschwollen und glänzend vor Erregung. Der Geruch von Sex und Verlangen stieg Heather in die Nase und ließ sie den Mund wässern.
„Darf ich?“, flüsterte sie, obwohl die Antwort in Naomis geöffneten Beinen und dem flehenden Blick lag.
„Ja. Nimm mich. Mit dem Mund. Mit der Zunge. Alles.“
Heather leckte zuerst lang und langsam vom Eingang bis zur Klitoris. Naomi schmeckte salzig-süß, intensiv. Dann saugte sie die harte Perle zwischen die Lippen, umkreiste sie mit der Zunge, stieß zwei Finger in die enge, nasse Wärme und fickte sie im gleichen Takt, in dem sie saugte. Naomi griff in Heathers blonde Haare, drückte sie fester heran, stöhnte freier jetzt, ungeniert.
„Genau so— tiefer— ja, Heather, so—“
Die Namen, flüsternd und stöhnend, vermischten sich mit den feuchten Geräuschen von Zunge und Fingern. Heather war unersättlich. Sie leckte und stieß und knetete Naomis Schenkel, bis die Ältere sich aufbäumte und kam, heftig, die inneren Wände um Heathers Finger krampfend, ein gutturaler Laut aus ihrer Kehle, der den ganzen Saal zu füllen schien.
Als die Zuckungen nachließen, zog Heather sich hoch und küsste Naomi mit dem Geschmack ihrer selbst auf den Lippen. Der Kuss war langsam, tief, voller Nachbeben und neuem Hunger. Naomi schmeckte sich selbst und stöhnte leise in den Mund der Jüngeren.
Sie blieben verschlungen auf der engen Bank, Kleider zerknittert, Haare wild, die Haut feucht von Schweiß und Säften. Draußen glomm Wien in gelben Lichtern. Der Flügel trug noch die Abdrücke ihrer Körper, die feuchten Spuren auf dem lackierten Holz.
Naomi strich Heather eine nasse Haarsträhne aus dem Gesicht. Ihre Augen waren dunkel vor un gestilltem Verlangen. „Das war erst der Anfang“, flüsterte sie. Die Stimme war heiser. „Ich will dich richtig. Nicht nur hier. Nicht nur mit den Fingern.“
Heather lächelte, atemlos, die Lippen geschwollen, die Schenkel noch zitternd. Sie nahm Naomis Hand und führte sie erneut zwischen ihre eigenen Beine, wo sie wieder nass und empfänglich war. „Dann nimm mich. Heute Nacht. Überall, wo du willst.“
Naomi küsste sie erneut, hungriger als zuvor, während ihre Finger schon wieder eindrangen, langsamer diesmal, andeutend, was noch kommen würde. Die verbotene Intimität lag schwer und süß zwischen ihnen, gewählt, bewusst, unumkehrbar. Draußen entfernten sich die letzten Schritte im Flur. Drinnen am Flügel atmeten zwei Frauen denselben heißen Atem und wussten, dass die Nacht gerade erst begonnen hatte.
Naomi drückte Heather fester gegen den lackierten Deckel des Flügels, die Küsse immer gieriger, während ihre Finger noch immer in der nassen Enge der Jüngeren stießen. Heathers Rock war bis zur Hüfte gerutscht, die Bluse halb offen, die Brüste freiliegend und die Nippel hart vom kühlen Saalluftzug und Naomis unablässigem Kneifen. Die Professorin löste sich nur kurz vom Mund der Studentin, sah ihr tief in die Augen – dunkel, hungrig, entschlossen – und flüsterte heiser: „Jetzt nimm ich dich richtig. Mit der Zunge. Bis du schreist.“
Heather keuchte zustimmend, die Schenkel schon von allein spreizend. „Ja… bitte, Naomi. Leck mich. Ich will deine Zunge spüren.“
Naomi kniete nicht. Sie drückte Heather mit dem ganzen Körper gegen den Flügel, hob deren eines Bein und legte es über ihre Schulter, während sie selbst tiefer ging, den Rock vollständig hochschob und die durchweichte Unterwäsche beiseite riss. Der Geruch von Heathers Erregung schlug ihr entgegen – süß, metallisch, pure Lust. Naomi stöhnte leise vor Verlangen, als sie die geschwollenen Schamlippen sah, glänzend, die Klitoris hervorgequollen und pulsierend. Ohne Vorwarnung legte sie den Mund an, leckte breit und langsam vom tropfenden Eingang bis zur harten Knospe, sammelte die Nässe mit der Zunge und schluckte sie gierig.
Heather warf den Kopf zurück, stieß einen lauten, unkontrollierten Laut aus, der im Saal widerhallte. „Oh Gott… Naomi…“ Ihre Hände griffen in das dunkelbraune Haar der Professorin, drückten sie fester heran. Naomi kreiste mit der Zunge, eng, intensiv, unerbittlich um die Klitoris herum, saugte sie zwischen die Lippen, ließ die Spitze vibrieren, während zwei Finger erneut eindrangen und hart stießen. Die Bewegungen waren rhythmisch, fordernd, die Zunge ein unaufhörlicher Wirbel aus Druck und Nässe. Heathers Säfte liefen Naomi übers Kinn, tropften auf den schwarzen Lack des Flügels, mischten sich mit dem Geruch von Holz und Leder.
Innen dachte Naomi nur: So will ich sie. Offen, zuckend, laut. Die Kontrolle, die sie im Unterricht so streng hielt, war fort – hier, zwischen diesen Schenkeln, gehörte nur noch das Verlangen. Sie leckte tiefer, stieß die Zunge in den engen Kanal, fickte sie damit, während die Finger die Klitoris rieben, kreisend, kreisend, immer fester. Heather zuckte, die Hüften preßten sich gegen Naomis Gesicht, die inneren Wände krampften. „Ich komme… Naomi, ich komme so hart…“ Der Orgasmus riss sie hinweg: ein gutturaler Schrei, die Schenkel zitternd um Naomis Kopf, die Muskulatur pulsierend um Zunge und Finger, nasse Wellen, die Naomi gierig aufleckte. Sie hielt nicht inne, führte Heather durch jede Zuckung, bis die Jüngere schwach und keuchend am Flügel hing, die Augen feucht, die Lippen geschwollen.
Erst dann ließ Naomi ab, erhob sich, küsste Heather tief und ließ sie den eigenen Geschmack schmecken. „So nass… so schön, wenn du kommst“, murmelte sie gegen den Mund. Heather atmete heiß, die Beine noch wackelig, doch der Hunger war nicht gestillt. „Jetzt du“, flüsterte sie, die Stimme rau vor Lust. „Setz dich. Ich will dich fühlen. Tief.“
Sie zogen sich auf die Klavierbank, eng, die Körper verschwitzt und klebrig. Naomi saß mit gespreizten Beinen, die Hose und der Slip längst heruntergeschoben bis zu den Knöcheln, die rasierten Schamlippen glänzend und offen. Heather kniete nicht diesmal – sie setzte sich seitlich, eng an Naomi, blickte ihr fest in die Augen und schob zwei Finger ohne Zögern tief in die heiße, tropfende Fotze. Naomi stöhnte auf, ein dunkles, gieriges Geräusch, die inneren Wände schlossen sich sofort um die eindringenden Finger. „Hart“, keuchte sie. „Fick mich hart, Heather. So wie ich dich will.“
Heather gehorchte. Sie stieß rhythmisch, fest, tief, die Finger gekrümmt, suchten den empfindlichen Punkt innen und rieben ihn unnachgiebig. Der nasse Laut von Haut auf Haut füllte den Saal – schmatzend, laut, unanständig. Nässe lief über Heathers Handgelenk, tropfte auf die Bank und auf Naomis innere Schenkel. Sie küssten sich dabei, Zungen verschränkt, Blicke nie gelöst. Naomi dominierte den Kuss, biss in Heathers Unterlippe, stöhnte ihr in den Mund, während die Finger sie unerbittlich fickten. Dann übernahm Heather: sie drückte Naomi fester zurück gegen die Tasten, die dumpf klirrten, beschleunigte den Rhythmus, rieb mit dem Daumen zusätzlich die harte Klitoris in engen Kreisen.
„Sieh mich an“, flüsterte Heather, die Augen dunkel vor Macht und Lust. „Ich will sehen, wie du spritzt. Für mich.“
Naomi tat es. Der Blick war intensiv, verwundbar und herrisch zugleich, die Pupillen geweitet. Innen dachte sie: Diese Studentin… sie nimmt mich auseinander, und ich lasse es geschehen, will es, brauche es. Die Finger stießen schneller, härter, der Druck baute sich auf wie eine unaufhaltsame Welle. Naomi griff nach Heathers freier Hand, führte sie an die eigene Brust, ließ sich die Nippel kneifen, während sie keuchte: „Tiefer… ja, so… ich komme gleich… fuck, Heather…“
Der Höhepunkt kam heftig. Naomi kam mit einem lauten, gutturalen Schrei, die innere Muskulatur krampfte rhythmisch um die Finger, und dann spritzte sie – ein klarer, warmer Schwall, der Heathers Hand, das Handgelenk und die Bank netzte, tropfte, glänzte. Die Zuckungen hielten an, Welle um Welle, während Heather weiter stieß, langsamer jetzt, auspressend, bis Naomi zitternd und atemlos zusammenbrach, die Stirn an Heathers gelehnt. „Verdammt…“, keuchte sie. „So gut… so nass…“
Sie wechselten mühelos. Kaum hatte Naomi Atem geholt, schob sie Heather auf den Rücken der Bank, küsste sie hungrig und schob ihrerseits drei Finger in die immer noch triefende Muschi der Jüngeren. Diesmal dominierte sie wieder: hart, fordernd, die Finger tief und schnell, während die Zunge Heathers Nippel saugte. Heather stöhnte laut, kam erneut, zuckend, nass, die Säfte mischend mit Naomis eigenen auf der glänzenden Holzfläche. Dann drehte Heather den Spieß um, kniete kurz, leckte Naomi sauber, saugte die restliche Nässe, stieß die Zunge ein, bis die Professorin erneut zitterte und stöhnte. Abwechselnd, gierig, ohne Pause: Finger, Zungen, Küsse, Blicke. Die Bank knarrte, der Flügel gab dumpfe Töne von sich, wenn ein Rücken dagegenstieß. Schweiß glänzte auf Häuten, Haare klebten an Schläfen, die Luft roch nach Sex und Klavierlack und verbotener Lust.
Erst als beide mehrfach gekommen waren, die Schenkel zuckend und die Stimmen heiser, ließen sie ab. Erschöpft und zutiefst befriedigt rutschten sie eng zusammen auf der schmalen Klavierbank, die Kleider zerknittert und beiseite geschoben, die Körper nackt und verschwitzt aneinander. Naomi legte den Arm um Heathers Taille, streichelte langsam über den feuchten Rücken, die Kurven der Hüfte, die weiche Innenseite der Schenkel, wo noch Nässe glänzte. Heather kuschelte sich enger, küsste zärtlich Naomis Schlüsselbein, ließ die Finger durch das gelöste dunkle Haar gleiten, streichelte die empfindliche Haut unter den Brüsten, die noch von den Orgasmen zittrigen Bauchmuskeln.
„Das war… intensiver, als ich es mir je vorgestellt habe“, flüsterte Heather, die Stimme weich jetzt, voller Nachglühen. Ihre Gedanken kreisten um den Geschmack, den Druck der Zunge, das Gefühl, Naomi spritzen zu lassen. „Deine Finger… deine Zunge… ich will das wieder.“
Naomi lächelte selten und echt, strich mit dem Daumen über Heathers geschwollene Unterlippe. „Diese Melodie der verbotenen Finger“, murmelte sie leise, den Titel wie ein Geheimnis. „Von nun an unser. Nur unseres. Ein gemeinsames Geheimnis. Und ein regelmäßiges Vergnügen.“ Sie küsste Heather langsam, zärtlich diesmal, voller Wärme. „Jedes Mal, wenn der Saal leer ist. Nach den späten Stunden. Ich will dich an diesem Flügel, unter mir, über mir, mit Fingern und Zunge, bis wir beide nicht mehr können.“
Heather nickte, das Herz noch pochtend, die Hand flach auf Naomis feuchtem Bauch. „Ja. Unser Geheimnis. Ich werde jede Woche bleiben. Länger. Und du korrigierst nicht nur meine Hände am Klavier…“
Naomi lachte leise, dunkel, bereits in Gedanken. Sie streichelte weiter die verschwitzte Haut, spürte das langsame Abklingen der Erregung und zugleich das neue Feuer darunter. Draußen glomm Wien still, der Flur war leer. Doch in Naomis Kopf formte sich schon der Plan: Nächsten Donnerstag, nach der letzten Stunde. Sie würde den Schlüssel zum Saal behalten, die Vorhänge fester ziehen, Heather bitten, ohne Unterwäsche zu kommen. Dann würde sie sie erneut gegen den Flügel pressen, diesmal mit einem kleinen Vibrator, den sie in der Schublade ihres Büros versteckte – oder einfach wieder nur mit Zunge und Fingern, stundenlang, bis die Tasten feucht waren und sie beide spritzten. Vielleicht sogar auf dem Flügel liegend, Beine gespreizt, während die andere die Gegenstimme spielte und gleichzeitig leckte. Sie würde Heather eine Nachricht schicken, kodiert wie Noten, und schon jetzt spürte sie die Vorfreude als heißes Ziehen zwischen den Beinen.
Sie küsste Heather noch einmal, tief und besitzergreifend, und flüsterte gegen ihren Mund: „Nächste Woche. Donnerstag. Ich habe schon eine Idee, wie wir die Melodie noch lauter spielen.“ Heather schauerte vorwegnehmend, lächelte und kuschelte sich enger an die Professorin, während die Nacht über Wien weiterzog und ihr gemeinsames Geheimnis warm und nass und unumkehrbar zwischen ihnen pulsierte.
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