Späte Beichte im Diner
Anna gesteht Lukas im Diner ihre verbotene Lust.
Im verrauchten Licht der Neonröhren hing der Geruch von altem Kaffee, Bratfett und billigen Zigaretten. Draußen prasselte der Regen gegen die Scheiben des 24-Stunden-Diners am Rande der Kleinstadt, und drinnen war Anna die einzige, die noch wach und auf den Beinen war. Zweiunddreißig, Ehering am Finger, Schürze über dem kurzen Rock, den sie nie für die Nachtschicht hätte anziehen sollen. Vierzehn Jahre lang hatte sie hier die Tische abgewischt, die gleichen Gesichter bedient, den gleichen Ehemann am Morgen geküsst, ohne dass etwas in ihr zuckte. Bis die Glocke über der Tür klingelte und Lukas hereinkam.
Er trug einen dunklen Mantel, der an den Schultern nass war, das Haar etwas länger als früher, das Gesicht reifer, härter. Geschäftsmann, verheiratet, Ehering greifbar unter dem Neonlicht. Doch als er sie sah, blieb er stehen, und der hungrige Blick war derselbe wie mit siebzehn, als er sie hinter der Turnhalle gegen die Mauer gedrückt und ihren Namen geflüstert hatte, als wäre sie das Einzige, was zählte. Annas Puls schlug sofort höher. Sie wusste, dass sie das nicht tun sollten. Beide wussten es. Die Luft zwischen ihnen knisterte, dick und gefährlich, als hätte jemand den Sauerstoff angezündet.
„Tisch drei“, murmelte sie, die Stimme rauer als gewollt, und führte ihn zu der Booth ganz hinten, wo das Licht schwächer war. Ihre Finger zitterten, als sie die Karte hinstellte. Lukas setzte sich, streifte den Mantel ab, und seine Augen wanderten über ihren Hals, den Ausschnitt der Bluse, die Kurve ihrer Brüste, die sich unter dem Stoff bewegten, wenn sie atmete. Vierzehn Jahre. Vierzehn Jahre, in denen sie sich aus dem Weg gegangen waren, Hochzeiten, Kinder, Karrieren – und jetzt saß er da und sah sie an, als wolle er sie auffressen.
„Kaffee“, sagte er nur. Die Stimme war tiefer geworden. „Schwarz. Wie früher.“
Anna holte die Kanne. Als sie sich über den Tisch beugte, um einzuschenken, spürte sie seinen Blick auf ihrem Dekolleté. Bewusst hielt sie die Position einen Moment länger, ließ ihn den Schatten zwischen ihren Brüsten sehen, die weiche Haut, die leichte Spannung des BHs. Ihre Nippel zogen sich schon zusammen, hart und empfindlich gegen den Stoff. Sie schämte sich nicht dafür. Das Verbotene brannte in ihr wie Alkohol auf leerem Magen.
Lukas beugte sich vor, als sie nachschenkte. Sein Atem streifte ihr Ohr. „Weißt du, wie oft ich in all den Jahren an deinen Körper gedacht habe?“ Die Worte waren ein Flüstern, nur für sie. „Nachts. Manchmal tagsüber im Büro. Deine Schenkel. Wie du dich angefühlt hast, als ich das erste Mal in dir war. Meine Frau…“ Er stockte, sah auf seinen Ring, dann wieder zu ihr. „Ich habe sie nie so sehr gewollt wie dich jetzt. Nie.“
Annas Kehle wurde eng. Sie stellte die Kanne ab, die Finger noch am Henkel, und beugte sich absichtlich tiefer, sodass ihre Bluse weiter aufging. „Ich auch“, flüsterte sie zurück, und die Wahrheit schmeckte metallisch und süß zugleich. „Wenn er mich anfässt, sehe ich dich. Wenn ich komme, denke ich an dich. Vierzehn Jahre, Lukas. Ich habe gewartet und gehasst und gewollt.“
Das Flirten wurde nackter, direkter. Seine Hand glitt unter dem Tisch an ihren Oberschenkel, schob den Stoff des Rocks ein Stück hoch, strich über die Innenseite, wo die Haut heiß und glatt war. Anna atmete scharf ein. Niemand sonst war im Gastraum. Der Koch rauchte draußen. Die Küche lag dunkel und still. Sie spürte, wie nass sie wurde, nur von seinem Blick und den Worten.
„Komm“, sagte sie plötzlich, und ihre Stimme zitterte vor Entschlossenheit. „Hinter die Küche. Jetzt.“
Sie ließ die Kanne stehen, drehte sich um und ging durch die schwingende Tür in den engen, dunklen Gang, der zu den Vorratsräumen und dem Hinterausgang führte. Lukas folgte ohne Zögern. Kaum waren sie im Schatten, wo nur ein schwaches Notlicht flackerte und der Geruch von Reinigungsmittel und altem Fett hing, packte sie ihn am Revers, drückte ihn gegen die kalte Wand und küsste ihn gierig, offen, mit Zunge und Zähnen. Sein Mund schmeckte nach Kaffee und Regen und etwas, das sie als ihn wiedererkannte. Ihre Hände fuhren in sein Haar, seine packten ihren Arsch, hoben den Rock hoch, fanden den Stoff ihrer Feuchtigkeit durchtränkten Unterwäsche.
„Wir machen das“, keuchte er gegen ihren Mund. „Endlich.“
„Ja.“ Annas Antwort war ein Keuchen. „Fick mich. Bevor ich es mir anders überlege.“
Sie fiel vor ihm auf die Knie. Der kalte Boden biss in ihre Haut, doch sie spürte es kaum. Mit zitternden Fingern öffnete sie seinen Gürtel, den Reißverschluss, zog die Hose und die Boxershorts herunter, bis sein harter Schwanz heraussprang – dick, prall, die Eichel schon glänzend vor Lust. Vierzehn Jahre, und er war immer noch der, den sie im Kopf gehabt hatte. Sie umfasste ihn mit beiden Händen, sah zu ihm hoch, und nahm ihn tief in den Mund.
Lukas stöhnte, der Laut gedämpft, die Hand in ihrem Haar. Anna saugte gierig, ließ ihn bis zum Anschlag in ihre Kehle gleiten, speichelte, drehte die Zunge um den Schaft, während sie ihm in die Augen starrte. Die Verbotene Lust schmeckte salzig und heiß. Sie wich nicht zurück, als er stöhnend nach vorn stieß, sondern nahm ihn noch tiefer, die Lippen fest, die Kehle offen. Ihre eigene Feuchtigkeit tropfte schon an den Innenschenkeln herab. Sie blies ihn, als wolle sie die Jahre nachholen, als wolle sie ihm beweisen, dass niemand sonst jemals so an ihn gedacht hatte.
Er zog sie hoch, roh und dringend, drehte sie um, drückte ihr Gesicht gegen die Wand. Der kurze Rock wurde hochgeschoben, die Unterwäsche zur Seite gerissen. Anna spürte die kühle Luft an ihrer nassen Fotze, dann die dicke Eichel, die sich zwischen ihre Schamlippen schob und ohne Vorwarnung hart und tief in sie eindrang. Ein erstickter Schrei entkam ihr. Lukas legte eine Hand über ihren Mund, die andere glitt nach vorn, fand ihre Klit und rieb sie in schnellen, präzisen Kreisen, während er sie von hinten fickte – hart, tief, der Rhythmus unnachgiebig. Jeder Stoß schlug gegen ihren Gebärmutterhals, jeder Druck seiner Finger auf ihrer Klit jagte Blitze durch ihren Unterleib.
„Anna“, keuchte er an ihr Ohr. „Du bist so eng. So nass. Nur für mich.“
Sie kam das erste Mal mit einem erstickten Schrei gegen seine Hand, die Wellen rollten durch sie, die Muskeln ihrer Fotze krampften sich um seinen Schwanz, und sie biss in seine Handfläche, um nicht laut zu werden. Die Beine zitterten. Lukas hielt sie aufrecht, stieß weiter, bis die Nachbeben abklangen, dann zog er heraus, hob sie hoch und setzte sie auf die kühle Metallarbeitsfläche neben dem Spülbecken. Teller klirrten leise. Er spreizte ihre Beine weit, stellte ihre Absätze auf den Rand, und stieß wieder tief in ihre triefend nasse Fotze.
Anna hakte die Arme um seinen Nacken, flüsterte ihm heiß und atemlos ins Ohr, während er sie rammte: „Tiefer… ja, so… ich habe von deinem Schwanz geträumt, jede Nacht… fick mich voll, Lukas, füll mich… ich will spüren, wie du in mir kommst, während meine Eheringe… während wir…“ Die Worte brachen in Stöhnen. Seine Hüften schlugen gegen ihre, der nasse Laut ihrer Vereinigung erfüllte den Gang. Sie küsste seinen Hals, biss in die Haut, kratzte über seinen Rücken unter dem Hemd. Die zweite Welle baute sich schon wieder auf, heißer, schärfer.
Lukas packte ihre Hüften, zog sie an den Rand der Fläche, sodass er noch tiefer eindringen konnte. „Schau mich an“, befahl er heiser. Sie tat es. In seinen Augen lag dieselbe gierige Liebe und derselbe Verrat. Er rieb weiter an ihrer Klit mit dem Daumen, während sein Schwanz sie dehnte und füllte. Anna kam ein zweites Mal, heftiger, der Rücken durchgebogen, ein stummer Schrei auf den Lippen, die innere Wände pulsierten um ihn. Lukas stöhnte auf, stieß noch dreimal hart und unkontrolliert, und entleerte sich tief in ihr – heiße, dicke Schübe, die sie spürte, die sie füllten, während er ihren Namen flüsterte wie ein Gebet und einen Fluch zugleich.
Für einen Moment blieben sie so, verbunden, atmend, schwitzend. Sein Samen sickerte bereits an ihren Schenkeln herab, als er langsam herausglitt. Anna spürte die Leere und die Fülle gleichzeitig. Draußen tropfte der Regen. Irgendwo in der Ferne hupte ein Auto. Sie richteten die Kleidung, ohne sich anzusehen. Der Rock glattgestrichen, die Bluse zugeknöpft, der Gürtel wieder geschlossen. Die Ringe glänzten stumm an ihren Fingern.
Anna ging zuerst zurück in den Gastraum. Lukas folgte nach einer Minute, setzte sich wieder an den Tisch, trank den kalten Kaffee. Sie brachte die Rechnung, legte sie hin, ihre Finger streiften die seinen. Kein Wort mehr. Draußen wurde der Himmel langsam grau. Der Koch kam zurück, hustete, schaltete das Radio an. Anna wischte den Tresen ab. Lukas legte Geld hin, stand auf, nahm den Mantel.
An der Tür blieb er einen Moment stehen. Sie sahen sich an über den leeren Raum hinweg. Dann ging er hinaus in den Regen. Die Glocke klingelte einmal, kurz. Anna stand still, die Hände auf dem kalten Edelstahl, und hörte nur noch den gleichmäßigen Tropfen irgendwo in der Küche und ihren eigenen Atem, der allmählich ruhiger wurde.
Stille.
Rate this story
Popular Collections
Browse Categories